Suche
Beitrag User
 
 
Thema: 2063 Luzifers Waldfee
| |

Antworten zu diesem Thema: 2

 
Zurück
Weiter
1


erstellt am 03.02.18 14:10
John Sinclair fährt an seinem freien Wochenende zu Maxine und Charlotta, weil er und Max...

Nee Leute, selber Lesen oder eben mal auf Seite 12 sich selbst Spoilern...

Nun könnte ich ja auf Darksche Art schreiben... das hier ist ja mal wirklich der Hammer... nee, nicht wirklich... hier tuen sich Abgründe auf... Grusel der anderen Art...

Ach ja, die Story...
Natürlich haben ausgerechnet in dem Wald vor der Haustür von der Tierärztin die Oberbösen Luzifer, Matthias und Melissa Green (Waldfee) mit ihrem treuen Wolf ihr Zeltlager aufgestellt... Also muss John ran wie ein Mann... Denkste,
den am Ende ist es so das eigentlich die Frauen alles erledigen... Ach ja die neuen Zeiten haben schon was, oder war es am Ende auch früher schon so?!

Gut gelaunt war ich allerdings wieder bei den letzten Zeilen des Heftes... Lag aber wohl eher am Ende der Geschichte, als was dort zu lesen stand...


Übrigens braucht dieses Heft den Vergleich mit den ganzen letzten JS Classics nicht zu scheuen...

Keine Wertung... oder anders gesagt, wer aus diversen Gründen bisher zum Western greifen musste kann sich jetzt auch mit Sinclair einen Gefallen tuen... (VORSICHT: Sarkasmus meinerseits)

erstellt am 04.02.18 18:06
Holla die WALDFEE...ich denke mal darüber nach, diesen Roman zu lesen.
Das Titelbild ist auf jeden fall ansprechend!
Ich hoffe nur das dies nicht wieder von dem J. B Autoren geschrieben wurde.... Mal schauen...

erstellt am 14.02.18 18:56
Schade, doch kein gemeinsamer Aibon-Plot zwischen den Co-Autoren und dem Altmeister. Wenigstens erwähnt Dark kurz den Igunami-Fall seines Kollegen.

Es geht nach Schottland und damit zum Vogelmädchen und ihrer Ziehmutter. Carlottas Part ist dabei von der Entdeckung der Ereignisse bis zum Abrechnen mit dem Gegner der gleiche wie immer. Sie fliegt herum und wird zufällig Zeugin, wie Melissa Green sich ein Opfer holt. Die Szene zieht sich, auch weil wir sie aus mehreren Sichtwinkeln lesen.

Obwohl Carlotta deutlich hört, dass Melissa ein Geschöpft Luzifers ist, vermutet sie Mandragoro hinter der Sache. Auch der Geisterjäger denkt in diese Richtung. Luzifer nicht als Strippenzieher in Betracht zu ziehen, wenn man „Luzifers Waldfee“ hört ist schon eine Nummer für sich. Und selbst ohne diese Information. Sobald sich heraus stellt, dass das Opfer ein umweltschützender Biologe war, sollten Zweifel an Mandragoro kommen. Wobei die falsche Fährte als kleine Anspielung schon gut ist, weil man bei Naturthemen dauernd als erstes an den Dämon denkt. Hier passt es aber so gar nicht.

Und dann meldet sich auch noch Matthias. Der zum Glück nicht persönlich mitspielt und Körperteile verdreht. Er warnt John, ja die Finger von dem Fall zu lassen und nach London zurück zu kehren. Dass neue Gegner bei den obligatorischen Drohanrufen meistens dieses fordern ist schon ermüdend genug. Matthias kennt den Sohn des Lichts lange genug, um zu wissen, dass er sich jetzt gerade festbeißen wird.

Man hat dank Carlotta ein Opfer der Waldfee entdeckt. Das war es aber auch. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte. Selbst wenn John ihr jetzt auf den Fersen ist. Sie könnte mit ihrem Wohnwagen irgendwo anders hindüsen und dort weiter machen. Stattdessen agiert sie genau so blöd wie Matthias und macht John auf sich aufmerksam. Im Wohnwagen hat sie irgendwie simples Nervengas installiert, mit dem sie den Geisterjäger betäubt. Wie einfallslos bei einem übernatürlichen Feind.

Ihre Wölfe entpuppen sich als Luftnummer. Sie tauchen kurz auf, greifen vergeblich an und verschwinden dann wieder, statt zu lauern und ihre Chance zu nutzen. Außerdem ist sich Dark nicht sicher, ob es nun ein einzelner Wolf ist oder mehrere. An einer Stelle sind es mehrere Tiere, ansonsten klingt es stets so, als wäre ein einzelner Wolf Melissas Vertrauter.

Der Wolf wird dann schlichtweg mit dem Auto überfahren. Und, um den Kreis zum Anfang meiner Rezi zu schließen, Carlotta fliegt wie gewohnt mit der Gegnerin hoch in die Luft und lässt sie dann fallen.

Soviel zu „warum die Handlung dieses mal nicht überzeugen konnte“. Der Plan von Luzifers Schergen aber hätte überzeugen können. Ich erwarte von Dark nicht, dass er jedes Detail durchdacht hat. Die Messlatte wird bei den Co-Autoren angelegt. Aber totale Widersprüche und abermals ein Bruch im Konzept sollte er zu verhindern wissen.

Am Anfang soll Melissa für Luzifer eine Armee zusammen stellen. Nach und nach werden durch ihre Magie an verschiedenen Orten Menschen von der Erde verschluckt und ersticken. Wenn man das wirklich über ganz Großbritannien verteilt macht ist das geschickt. Von den Verschwundenen gibt es für die Polizei keine Hinweise, die rennen ja nicht mit einem magischen Kreuz herum, das sich plötzlich über dem Boden erwärmt. Ich nahm an, dass die Leute dann zeitgleich nach Jahren auf Matthias' Befehl entweder als Zombies erwachen oder direkt im Boden in etwas gefährlicheres verwandelt werden.

Dann kommen dem Altmeister aber ganz neue tolle Ideen, die reingeschrieben werden müssen. Egal ob sie mit den bisherigen Fakten harmonieren. Es befindet sich hier im Wald ein Gelände, das als eine Art Friedhof für die Opfer fungiert. Ich schlussfolgere also, dass sie alle aus der Nähe stammen müssen. Und das wäre der Polizei dann doch aufgefallen. Sie versinken auch einfach nicht mehr an unauffälligen Stellen verstreut im Erdboden, sondern befinden sich in leuchtenden Erdlöchern. Und der Biologe, wieso war der eine Ausnahme?

Weitere Dinge, die ich anmerken möchte. Vertane Chancen, sozusagen. Ein paar Erklärungen zu Melissa wären nett gewesen. Wieso kann sie einen oder mehrere Wölfe kontrollieren? Hat sie die abgerichtet oder sind es schwarzmagische Wesen? Warum bezeichnet sie sich als Waldfee, dieser Titel ist total unsinnig. Dann habe ich einige Entfernungsangaben nicht verstanden. Auf dem nächtlichen Rückweg im Wald müssen die Helden ihren Wagen abbremsen, weil vor ihnen der Wolf im Scheinwerferlicht erscheint. Also in unmittelbarer Nähe, nur ein paar Meter vor dem Auto. Charlotta möchte aussteigen, um in der Höhe zum Wolf zu fliegen und eine bessere Sicht auf ihn zu haben. Das klingt jetzt so, als wäre er viel weiter entfernt. Und als Maxime allein im Auto ist erscheinen um den Wagen herum die leuchtenden Löcher. Man ist also mitten im „Friedhofsgelände“ zum stehen gekommen. Dann ist der Friedhof aber ganz woanders und Maxime fährt mit Carlotta die Straße entlang dorthin.

Ganz kleine Dinge gibt es auch. Wenn Melissa die Aura des Kreuzes absolut nicht ertragen kann, auch unter Johns Kleidung. Wie konnte sie ihn dann fesseln? Sowas würde ich selbst bei den Co-Autoren nur anmerken und nicht direkt anprangern. Kann mal passieren.




Jetzt habe ich ziemlich viel gemeckert. Überraschender Weise verdrehe ich eher die Augen, als genervt vor einem Heftabbruch zu stehen. Es passiert einiges, die Dialoge sind zumutbar, es gibt verschiedene Schauplätze. Noch eine mittlere Wertung auf der anspruchslosen Dark-Skala.

Zurück
Weiter
1

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed