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Thema: 2064 Geliebt, gehasst, gepfählt
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erstellt am 04.02.18 18:19
Geliebt, Gehasst, Gepfählt… Alles Gute zum Geburtstag, Jason…
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<<Aus dem Geheimen Werkstattbericht der für die Basteieigene Werbung wegfiel>>

Assunga…
Erster Auftritt als Schattenhexe in Heft 680...
Wiedererweckt als Assunga in Heft 699... Dracula II (Will Mallmann)… holt sie
in dem Dreiteiler 700/01/02... zu sich und Assunga findet ihren Zaubermantel mit dem sie per Gedankenkraft in andere Dimensionen reisen kann…
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Lina und Roderik…, so geht eine Liebesgeschichte natürlich auch… allerdings haben da auch die paar hundert Jahre, die sie mehr Zeit hatten, nicht wirklich was gebracht…

Der mysteriöse ältere Herr mit Hut hat seinen ersten Auftritt und murmelt was von Bélangers Armee…

Comisario Belmonte wird rigoros in die Vampirischen Machenschaften hineingerissen und besteht diese durch die Hilfe von John und Suko superb…
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Was für eine Geschichte, Sinclair vom feinsten…
Ich bin maßlos überrascht und hocherfreut, in dieser balladenhaften Gesamtheit hätte ich das Machwerk von M. Breuer nun nicht erwartet…
Durchzogen mit einer ordentlichen Portion Ernsthaftigkeit und fein gestreutem Humor und einer genau kalkulierten Menge Herzschmerz ist dem Autor bei mir der ganz große Wurf gelungen…

Meine Verstimmung der bisherigen Handlungen und mancher Hefte wegen macht so langsam wieder meiner eigentlich entspannten Einstellung der Serie gegenüber Platz…

Dankeschön dafür… (Das Beste für mich… die Anzahl der grauen Haare die sich erhöhen…, früher undenkbar das Haus so zu verlassen…, das nicht angezündete Zigarillo und John seine Gedanken dazu…, zu Fuß die herrliche Landschaft genießen obwohl es dunkel ist…, hach ja… und natürlich als der Kopf der Vampirin zur Seite ruckt und den Blick des Mönchs sucht)
Eigentlich unfassbar das mich so eine Stelle beim Lesen so erwischt…

Seit langem erhält dadurch wieder ein Sinclair ein Top weit über dem üblichem Sehr Gut und eine absolute Leseempfehlung von mir…

War ich bisher skeptisch dem Zamorra Crossover gegenüber, haben sich hiermit meine Bedenken fast schon aufgelöst… wird gelesen, klarer Fall, den ich will jetzt natürlich wissen wie sich der Herr Autor in der von mir bisher aus eigentlich unerklärlichen Gründen verabscheuten Serie schlägt…

erstellt am 05.02.18 20:57
Dem kann ich eigentlich fast nichts mehr hinzufügen.
Ich war ganz besonders neugierig auf den Roman, weil MB mich schon begeistern konnte, aber auch schon Romane hatte, die mich nicht ganz so begeistertern konnte. Aber mit Vampiren kann man bei mir eigentlich nichts verkehrt machen. Story fand ich super. Setting auf Lanzarote (geile Insel, war schon 2x da) super. Titel und Cover super. Assunga super.
Auch von mir: 5 Pendel.

erstellt am 13.02.18 18:55
Scheint so, als hätte ich eine komplett andere Story gelesen als meine Vorposter. Mich konnte sie leider nicht auf ihre Reise mitnehmen. Mal ne andere Frage. Die Szene auf dem Cover .....woher stammte die ???.

erstellt am 15.02.18 22:24
Sohn der Finsternis schrieb:
Scheint so, als hätte ich eine komplett andere Story gelesen als meine Vorposter. Mich konnte sie leider nicht auf ihre Reise mitnehmen. Mal ne andere Frage. Die Szene auf dem Cover .....woher stammte die ???.

Keine Ahnung. Im Theater würden wir jetzt sagen, die spielte im "Off". Trotzdem hat mir das Cover super gefallen! Vielleicht findet sich ja irgendwann ein Text zu dem es passt und der Verlag kann es nochmal verwursteln.

erstellt am 16.02.18 22:00
leni schrieb:
Sohn der Finsternis schrieb:
Scheint so, als hätte ich eine komplett andere Story gelesen als meine Vorposter. Mich konnte sie leider nicht auf ihre Reise mitnehmen. Mal ne andere Frage. Die Szene auf dem Cover .....woher stammte die ???.

Keine Ahnung. Im Theater würden wir jetzt sagen, die spielte im "Off". Trotzdem hat mir das Cover super gefallen! Vielleicht findet sich ja irgendwann ein Text zu dem es passt und der Verlag kann es nochmal verwursteln.

Tja, das Cover hatte was .....mir gefiel es auch (trotz des fehlenden Bezug) .

erstellt am 19.02.18 18:30
Michael Breuer ist für mich im Mittelfeld der Co-Autoren. Seine Geschichten sind nicht schlecht geschrieben. Aber ihm fehlt das Leserfachwissen und die Begeisterung für JS.

Für eine klassische Gruselgeschichte kümmert es ihn im Zweifel nicht, wie Vampire bei JS definiert sind. Das ist mein Hauptkritikpunkt. Wenn ich ein bestimmtes Thema behandele ist es einfach schön, wenn ich mich vorher damit beschäftige, welche Regeln in der Serie für dieses Thema gelten.

Hat der Autor einfach eine klassische Vampirin aus Schwarzweiß-Filmen beschreiben wollen, die in den ebenso klassischen Aufbau der tragischen Geschichte zweier Liebender passt?


Im Detail kann Lina Menschen hypnotisieren und geisterhaft über den Boden schweben. Später bekommt sie von Assunga magische Kräfte spendiert, das hätte einiges erklärt. Jedoch besitzt sie diese Eigenschaften schon vorher. Wieso kann Lina eigentlich wiedererweckt werden? Pfählt man in JS einen stinknormalen Blutsauger wird er doch direkt vernichtet und fällt in keinen Bannschlaf. Linas frische Opfer werden jedenfalls direkt zu Asche, was aber auch nicht passt. Ich dachte nur sehr alte Vampire werden zu Asche, jüngere (und dieser hier ist höchstens ein paar Stunden alt) bleiben einfach als Leiche zurück.

Dass Assunga im Hintergrund mitspielt freut mich natürlich. Lieber würde ich aber neues vom Kampf „Vampire gegen Hexen“ lesen. Jetzt holt sich die Vampirfeindin ausgerechnet die Hilfe einer Blutsaugerin. Da hat sie Pech, dass sonst niemand verfügbar war, den sie als Schoßhündchen zum Pendelholen schicken konnte.


Die Handlung ist solide. Ein guter Fall der Woche. Dass Roderic aber denkt, das Judaspendel sei bei einem alternden Templer sicherer als in einem versteckten Tresor mit weißmagischen Schutzzeichen, kann ich nicht nachvollziehen. Zum Schluss zerschmettert er das Pendel einfach mit seinem Schwert. Weil es ja so gefährlich ist und jetzt kein Übel mehr anrichten kann. Wenn das so einfach ist, wieso hat man das nicht schon vor hundert Jahren gemacht? Solche Aktionen bin ich eher von Dark gewohnt. Ein alter Templerorden, der seid Jahrhunderten ein mächtiges Artefakt bewacht und versteckt. Und dann stellt sich heraus, dass man es die ganze Zeit zerstören hätte können, was wohl am sichersten gewesen wäre, damit kein Dämon in dessen Besitz gelangt.

erstellt am 20.02.18 10:22
@Gleichgewicht: Wir haben beide eindeutig den gleichen Roman gelesen. Deine wesentlichen Kritikpunkte (Lina kann nach dem Pfählen ohne nähere Erläuterung wiedererweckt werden - Jungvampire zerfallen zu Staub - das ach so böse und mächtige Pendel wird jahrelang versteckt, weil ja ein Spitzbube hinter ihm her sein könnte; und erst als der Spitzbube dann tatsächlich auftaucht und es eng wird, kommt man auf die grandiose Idee, dass Kaputtmachen ja ebenfalls eine Möglichkeit wäre) sind auch mir beim Lesen aufgefallen. Wäre ein OK-Gespensterkrimi gewesen, Assunga hat den Roman dann in einen OK-Sinclair gerettet.

P.S.
Nach einigem Nachdenken fiel mir im Zusammenhang mit einem gewissen Vampir in der Holzkiste, den man auch lieber verbuddelte und danach ein bisschen Angst vor ihm hatte, statt ihn gleich mit dem Sonnenlicht bekannt zu machen, auch die Erklärung für das lange Aufbewahren des Pendels ein (mit indirekter Unterstützung durch den Stählernen): man hätte ja sonst keinen Sinclair-Roman draus machen können - ich Dummerchen .

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