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Thema: 2065 Blutgericht der Pantherfrauen
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Antworten zu diesem Thema: 7

 
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erstellt am 11.02.18 20:57
Blutgericht der Pantherfrauen
Inhalt
John und Glenda wollen ein verlängertes WoEnde zusammen verbringen und besuchen Laura, Ex-Gespielin von Johnny, die inzwischen eine kleine Pension betreibt. Der aufmerksame Leser kennt Laura noch vom „Nachzehrer“ (1945). Man kann aber auch diese Geschichte genießen, ohne 1945 auf dem Schirm zu haben. Ich schweife ab.
Also: Verlängertes, erotisches Wochenende. Dort treffen sie zuerst auf eine kleine, dann auf sehr große schwarze Katzen. Und die Katzendamen haben sehr scharfe Krallen und sind scharf auf… Menschenfleisch. Unter anderem.
Meinung positiv
Fand ich eigentlich alles gut. Die Pantherfrauen machen mal ein so richtiges Blutgericht. Wahrscheinlich wollen die Katzendamen dem Inugami-Hund in nichts nachstehen. Schön finde ich, dass Glenda mit von der Partie ist. Ich finde es immer hundertfach besser, wenn sie überrumpelt wird, als Jane. Schließlich hat sie nicht die große Kampferfahrung. Also: Besetzung gefällt mir gut!
Mit den Panterfrauen erinnert sich IRH wieder an ganz alte Geschichten, ich glaube die ältesten Fußnoten bezogen sich auf Nr. 85 und 103! (S. 45). Wer schon die 1945 nicht mehr im Kopf hat, ist spätestens dann wohl völlig raus. Aber die Geschichte hängt nicht plötzlich so im luftleeren Raum und ist mit dem Serienhintergrund verknüpft. Das gefällt, glaube ich, nicht nur mir, sondern vielen. Und wer nicht mehr weiß, was in 85 geschah, bekommt die Ereignisse nochmal zusammengefasst. Eigentlich fast erstaunlich, dass John selbst sich noch daran erinnert, bei 2065 Fällen.
Meinung negativ:
Mein größter Kritikpunkt ist die Erotik im ersten Teil. Nein, ich bin nicht prüde und ich weiß bestimmt auch, wie der Hase…., na egal. Aber für einen JS war mir das ein wenig too much. Das hätte ich anders umschrieben oder früher diskret ausgeblendet. Ich brauche das hier nicht. Und die Serie soll – meiner Meinung nach – den Kitzel vom Grusel und von der Action kriegen und nicht das Kribbeln von woanders.
Die Rolle der kleinen Katze ist mir noch nicht ganz klar. Ohje, jetzt bekomme ich wieder Schimpfe… Aber wer oder was war die denn nun???
Außerdem fehlt mir (leider) die Begeisterung. Lies sich schön lesen, alles gut.
Fazit:
Ein normal gutes Heft. Nicht viel zu meckern. 4 oder 4,5??? Gut, 4 Pantherkrallen. Eine Kralle ist abgebrochen.

erstellt am 11.02.18 20:59
Ich als erstes?? Ariane, wo bist du??

erstellt am 15.02.18 17:36
leni schrieb:
Schön finde ich, dass Glenda mit von der Partie ist. Ich finde es immer hundertfach besser, wenn sie überrumpelt wird, als Jane. Schließlich hat sie nicht die große Kampferfahrung.


hast du den schluss gelesen? so wie Glenda da gekämpft hat?

leni schrieb:
Die Rolle der kleinen Katze ist mir noch nicht ganz klar. Ohje, jetzt bekomme ich wieder Schimpfe… Aber wer oder was war die denn nun???


dann guck mal den letzten satz auf der letzten seite: "Bastet ist wieder da!"

ok ich weiß auch nicht mehr alles, aber irgendwas war mit Bastet und Sachmet, dass die gegeneinander kämpfen, vorherrschaft und so. fußnote, s.58 war JS 1975. da wird was stehen.

war merkwürdig, dass der katze das kreuz nichts ausgemacht hat.

ich geb auch 4 von 5 pantherkrallen, war gut geschrieben, aber nichts besonderes.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:41 Uhr bearbeitet)

erstellt am 15.02.18 22:16
Ariane schrieb:
dann guck mal den letzten satz auf der letzten seite: "Bastet ist wieder da!"

Ja, aber Namen sind ja Schall und Rauch. Das war ja nun nicht wirklich Bastet. Allerdings: wer weiß...Sehr ominös.

Was Glenda betrifft: Hätte Jane sich so überrumpeln lassen und als Opfer in den Krallen der Pantherin gehangen, hätte ich wieder mit den Augen gerollt. Glenda darf das. Gut, und meinetwegen auch mal einen Panther erschießen.

erstellt am 16.02.18 19:25
Ja ihr lieben... sorry hab gerade die Lust auf Rezi verloren...

Was ich von der derzeitigen Ausrichtung (JS und auch JSC scheinen für die Jugend umgeschrieben und für die Zukunft fit gemacht zu werden) halten soll weis ich gerade noch nicht wirklich... ein deutlicher Fingerzeig scheint ja wohl das Crossover bei Zamorra, wo ja dann im darauffolgenden Heft ein Button mit der Aufschrift <Wie alles Begann> prangt... für die alten, nicht junggebliebenen Leser da lang, bitte... oder so ähnlich...

bei mir kommt John jetzt erst einmal in <Quarantäne> unter Beobachtung... auf meine Anfrage was sein frauliches Interesse und sein pubertäres Auftreten betrifft, kam er mir mit der flapsigen Bemerkung das es für ihn als fiktive Persönlichkeit ja keinerlei Konsequenzen habe... Da fehlen mir doch glatt die Worte...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:26 Uhr bearbeitet)

erstellt am 17.02.18 09:52
Es kommt selten vor, dass ich beim Lesen eines Heftromans innerlich zusammenzucke, aber die Art der Darstellung von Johns amourösen Freizeitaktivitäten ließ mich ein wenig verstört zurück. So was in einem Sinclair? Geschrieben von IHR, der sich sonst immer ganz eng an die klassische JS-Schreibe anlehnt?
Bitte nicht falsch verstehen - die Passsage war an sich völlig harmlos, aber in dieser Heftreihe sind mir detaillierte Beschreibungen des Frühstückstischs im Zweifelsfall lieber als explizite Details von Johns Liebesleben.

Nachdem ich mich vergewissert hatte, nicht versehentlich zum falschen BASTEI-Genre gegriffen zu haben, gab ich dem Roman doch noch eine Chance und wurde, von diesem hoffentlich einmaligen Patzer abgesehen, mit gewohnt guter Lesekost von Florian belohnt.

erstellt am 07.03.18 18:23
Huch, ein Roman nach dem Konzept von Jason Dark, brav umgesetzt von Florian? So schien es mir am Anfang, denn es sammeln sich einige Logiklöcher und Zufälle an.

John und Glenda gönnen sich in England ein paar Tage Urlaub. John hat echt Glück, dass seine Freundinnen alle Single sind. Ich persönlich mag es nicht, dass er mal mit der einen und dann mit der anderen schläft. Als letztes war doch erst Maxime an der Reihe.

Im gleichen Ort leben auch drei Pantherfrauen. Jahrelang waren sie extrem vorsichtig und haben maximal Tiere gerissen. Genau jetzt halten sie es aber nicht mehr aus und greifen auch Menschen an.

John und Glenda sind gerade in einem Pup, als eine der Damen einen jungen Mann in der Nähe attackiert und die Geisterjäger den Schrei vernehmen. Perfektes Timing. Es kommt zum Kampf und die besiegte Werpantherin verwandelt sich im Tode zurück. Da man zufällig gerade über das Date des Mannes mit einer der drei Schwestern geredet hat, weiß John direkt, dass es noch zwei von der Sorte gibt und kann sich erkundigen, wo sie wohnen.

Einige Kleinigkeiten sind auch zu erwähnen. Die Kralle der Pantherfrau trifft beim Hieb ausgerechnet auf das Kreuz und vernichtet sie. Johns Beratte rutscht Glenda zielgenau vor die Füße, damit die sich nur bücken muss, um zu helfen.

Irgendwie zieht sich die erste Hälfte deshalb auch ziemlich für mich. Gut geschrieben, aber einfallslos. Als John und seine Sekretärin mit Vorzügen zum Haus der Schwestern aufbrechen, wird es nicht nur spannender. Ebenso werden einige Dinge erklärt, leider nicht alles zu meiner Zufriedenheit.


Die Löwengöttin Sachmet will also eine Armee aus Werfrauen aufstellen, wie sexistisch. Einen weiteren Übergegner mit Plan hätte es für mich nicht gebraucht. Lykaon hätte sich doch angeboten, die Werwesen um sich zu scharen.

Sachmet ist auch das Problem, dass es für die Ladies so schlecht ausgeht. Sie ist mit ihrer Magie dafür verantwortlich, dass ihre dämonischen Triebe gerade jetzt Überhand nehmen. Ohne dieses Einwirken hätte sie vermutlich weiterhin niemand bemerkt und sie würden noch leben. Wie schön, dass Sachmet dieses Bedürfnis nach Menschenfleisch so taggenau triggern kann. Gut, kann ja wirklich so sein. Dass ausgerechnet dort wo die Helden Urlaub machen Werfrauen wohnen, auf die Sachmet zurück greifen kann, ist dennoch ein ziemlicher Zufall.

Nun kann John den Helfer des Trios mit etwas Hilfe ausschalten, gleichzeitig wird aber Glenda entführt und der Geisterjäger muss sich den Frauen stellen. Sie nehmen ihm Kreuz und Bumerang ab, zielen mit seiner eigenen Beretta auf ihn. Jetzt könnten sie ihn doch einfach erschießen? Das wäre eine todsichere Gelegengeit, den Erzfeind der Hölle auszuschalten. Los jetzt! Aber nein, Sachmet verlangt, dass sie John in ihrer Pantherform zerfleischen. Immer dieses „ich will dich mit meiner besonderen Note ausschalten, eine Kugel in den Kopf wäre zu simpel für dich“.

So kommt es zum Kampf, den John ohne seine Waffen nicht gewinnen kann. Zum Glück wird Glenda wie so oft unterschätzt. Deshalb kann sie eine weitere der Schwestern töten. Für die letzte gibt es wieder Hilfe.


Bonuspunkte für die Katze. Ich nehme an, die hat Bastet kurz übernommen. Kurzweilig war der Roman schon, aber nichts besonderes. Einfach nur überdurchschnittlich gut geschrieben.

erstellt am 08.03.18 10:18
_BlakeQ_ schrieb:
Bitte nicht falsch verstehen - die Passsage war an sich völlig harmlos, aber in dieser Heftreihe sind mir detaillierte Beschreibungen des Frühstückstischs im Zweifelsfall lieber als explizite Details von Johns Liebesleben.

100%tige Zustimmung. Der Gentleman genießt und schweigt. Und das ist John ja nun, oder?

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