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Thema: PZ 1140 - Operation Hongkong
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erstellt am 19.02.18 16:15
http://www.bastei.de/imgs/510184033_47d0538bed.jpg

Geschrieben von Andreas Balzer

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
The Big C ist einer der versiertesten Computer-Hacker, die die Welt je gesehen hat. Nicht umsonst hat sich der Orden der Neun Drachen der Künste dieses Mannes versichert! Doch als er eines Tages umgebracht wird, ruft das nicht nur Chin-Li, die ehemalige Profi-Killerin der Neun Drachen auf den Plan ...

Ein Heft, dass Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfen – denn die Ereignisse in Hongkong treten eine Lawine los, die Zamorra und Nicole – und einem alten Bekannten namens John Sinclair! - großes Kopfzerbrechen bereiten werden ..


erstellt am 26.02.18 19:29
War das nun langatmig zu lesen weil der Autor so schreibt, oder war es meiner Unkenntnis dem Zamorra Universum gegenüber geschuldet… vielleicht ist es ja auch ne Mischung aus beiden…

Davon abgesehen das ich das ganze Wochenende zum Lesen dieses einen Heftes brauchte wurde ich das Gefühl nicht los das ich hier eine Einführung zu einem Cotton Crossover lese… So eine Unmenge an High Tech und IT Geplenkel… nun gut, wie gesagt weis ich ja so gesehen nix über Zammi, Nicole, Gryf und die anderen… Gab hier auch keinerlei Hinweise auf die mindestens zwei letzten Hefte von Andreas Balzer oder eine dezente Zusammenfassung (was bisher geschah), und das obwohl es im Heft von Querverweisen auf Flugzeug und Schiff und die Rolle von Izzy nur so wimmelte…

Ergo steht man als Sinclair Leser ziemlich betröpfelt da… Allerdings muß ich an dieser Stelle die Leserseite loben… ganz starke Nummer, wenigstens ein wenig Erleuchtung…

Dieser schnuckelige 8000 Jährige Silbermond Druide der sich irgendwohin teleporten kann, das Triebwerk was aus einer Anomalie fällt, Chin Li die über das ganze Heft verteilt mit Kampfsport tätig ist, der Kampf gegen Belanger der sich wie ein Action Feuerwerk liest… überhaupt kam ich mir wie bei einer DC Mischung aus Arrow, Flash usw. vor…

Die einzige für mich absolute Topstelle im Heft war für mich als Belanger den Menschen die Lebensenergie entzieht! Stark…

Da kam die Stelle mit dem Tentakel wie ein Anachronismus daher… (ich kanns nicht mehr lesen, dieser Chutula oder wie das auch immer heißt) und natürlich viel mir besonders dieser Devaine auf, der nach einer aufgerauchten Zigarette gleich wieder zur Marlboro Schachtel griff… und irgendwann sogar eine Zigarre paffte… Nun gut, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden… Genauso wie meine gespaltene Meinung zu diesem Heft… Note 3, wenn ich es als Einzelnen Zamorra sehe… aber tendierend zur Note 2 das Crossover betreffend… schauen wir mal…

erstellt am 27.02.18 11:30
Handlung : Als sich überall auf der Welt , immer öfter Anomalien zeigen , überprüft das Zamorra Team , ob Sebastian Belanger , wirklich wie vermutet tot ist. Gryf und Nicole verschaffen sich Zugang , zu einer geheimen Basis in den Schweizer Alpen.Das Büro ist verlassen ,aber die Computer sind noch aktiv. Als diese von alleine hochfahren , kontaktiert Nicole den Computerexperten der Neun Drachen , der sich selbst Big C nennt. Doch sie erreicht nur Chin Li , die ihr mitteilt, das Big C ermordet wurde und sie bereits recherchiert. Als Gryf durch eine Unvorsichtigkeit , die Selbstzerstörung aktiviert , gelingt es ihm und Nicole, nur Dank des zeitlosen Sprunges zu entkommen. Zamorra und Fu Long untersuchen den Meeresboden im Gelben Meer und finden Spuren und Überreste , der von Belanger , Kollektiv , genannten Dämonen , die ihn ins Meer zogen. Wieder im Chateau kommt das Zamorra Team , nach Auswertung aller Spuren ,zu der Erkenntnis das Belanger noch leben könnte , mächtiger als zuvor.Dazu paßt auch ein Bericht von Richard Devaine, der mit Will Cummings, eine Anomalie in Nevada beobachtet hatte. Durch Recherchen entdeckt Nicole , eine obskure Firma in Kalifornien , die zu Belangers Konzern gehören soll. Während Nicole , Gryf und Cummings dort nach dem Rechten sehen wollen , begeben sich Zamorra , Fu Long und Devaine unverzüglich nach Hongkong , zum Tempel der Neun Drachen.Ein Alarmruf von Chin Li besagte ,das Belanger , ganz Hongkong vernichten will. Können Zamorra und seine Helfer die Katastrophe noch verhindern ?

Meinung : Ein spannender Roman von Andreas Balzer , als Vorgeschichte zum Sinclair - Crossover. Nach allem was man hier erfährt , gehe ich davon aus , das es ein Crossover , nach Art der Paralleluniversen von Star Trek geben wird. Aber warten wir es mal ab. In dieser komplexen Geschichte rummst es auf jeden Fall schon mal heftig , an allen Ecken und Enden und Chin Li ist fast nur mit Kämpfen beschäftigt. Was Gryf betrifft , war es gut , das Andreas , seine augenblickliche Zerrissenheit , nach der Branwengeschichte , mit erwähnt hat. Ansonsten gibt es gut eingebaute Rückblenden , zu den , für diese Geschichte relevanten Vorromanen. Es fehlen zwar , die von mir favoritisierten Fußnoten , aber die entsprechenden Romane , sind trotzdem eindeutig zu identifizieren , zumindest von Kennern der Zamorraromane.Andreas hat jedenfalls viele Charaktere in den Roman eingebaut , so das man beim Lesen schon ein wenig aufpassen muß , um den Faden nicht zu verlieren , da die Anomaliegeschichte schon ein wenig kompliziert ist. Die Gesamtwertung war für mich ein wenig schwierig. Entschieden habe ich mich letztlich für die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:34 Uhr bearbeitet)

erstellt am 02.03.18 01:43
Knollo schrieb:
Ergo steht man als Sinclair Leser ziemlich betröpfelt da…

Kann ich sogar nachvollziehen. Was mich geloggt hat ist das Crossover und bin mit Band 1140 echt zufrieden. Witzig das Band 1107 "Tod auf dem gelben Meer" mein letztes Heft war als ich aufgehört habe. Da hatte ich echt das Gefühl ich hätte garnicht aufgehört oder zumindest habe ich nicht viel verpasst.

Und gespannt geht's weiter bei Sinclair -

erstellt am 06.03.18 12:38
METZEL.....METZEL....SCHLACHT....SCHLACHT...
und an Ende etwas viel Magie...
Ich habe mich eigentlich sehr gut unterhalten gefühlt und den
Roman in einem Zug durchgelesen...lach
Also ein guter zügiger Auftakt, aber mit zu viel Gewalt!!!!
Auch wenn das jetzt alle nur Statisten waren, die da in das Hochhaus, (Maschine) gejagt wurden, finde ich das nicht so toll. Klang fast wie eine dieser emotionslosen Kriegsberichte im Fernsehen...
Da mag ich meinen Sinclair doch lieber...
Mal schauen wie es weitergeht in den Weiten Welten!
Ich gebe keine Note, da Zuviel Gewalt einen tollen Roman leider
für mich verbaut hat...BITTE WENIGER IST MEHR!

erstellt am 06.03.18 17:56
Einleitend einige allgemeine Worte. Das Autorenbaustellen-Modell der Serie fordert wieder seine Opfer. Ich bin raus. Der letzte Fall um Sebastian Bêlanger und die Anomalien ist im November 2016 erschienen. Da spielte auch Chin-Li mit. Von Fu-Long hörte man das letzte mal im Mai 2016 etwas, unabhängig von Bêlanger. Und für Richard Devaine muss man sich sogar bis August 2015 zurück erinnern. Auch als etablierter Leser kann ich mich nicht wie in anderen Serien einfach ins Getümmel stürzten. Ich muss überlegen und gegebenenfalls nachforschen, wie die Zusammenhänge waren. Trotz den Erklärungen zu Figuren und Ereignissen im Heft.

Nun bekommt das Zamorra-Team es also erneut mit Bêlanger zu tun. Der hat großes vor. Und ist extrem mächtig. Sein wievielter Auftritt ist das jetzt? Sein insgesamt dritter seit seiner Einführung vor 3 Jahren? Er ist an sich ein Gegenspieler mit Potential. Aber bei der Gegnerschwemme durch jeden individuellen Autorenplot und den sehr wenigen Auftritten verfliegt der Effekt. Wenn man mal schaut, wie der Schwarze Tod aufgebaut wurde. Regelmäßig über einen langen Zeitraum. Das macht Eindruck! Außerdem ist er nicht der einzige übermächtige Gegner. Da gibt es zum Beispiel noch LEGION, eine aus mehreren über die Jahrzehnte von Zamorra besiegten Dämonen zusammengesetzte Entität. Der ist das letzte mal im Januar 2017 aktiv gewesen. (Im August gab es noch eine Geschichte mit einem aus LEGION entkommenen Dämon, der eigene Pläne hatte) Wie soll so eine Bedrohungssituation entstehen? Gerade bei einem so wichtigen Sonderband merkt man das. Der Fokus auf einen einzelnen Hauptgegner oder eine Hauptproblematik würde PZ nicht nur gut tun, es wäre sehr wichtig für sie. Jeder Autor darf ja dann in seinem eigenen Stil, mit seinen eigenen Figuren, etwas dazu beitragen. In etwa so wie bei JS mit den Dunklen Eminenzen.

Und PZ existiert schon lange. Bêlanger und sein Plan sind teuflisch. Aber das Ende der Welt? Das größte Problem für Zamorra jemals? Mit reiner Größe oder Stärke von Gegnern lockt man mich nicht hinter dem Ofen hervor. Da hat man in dem Bruchteil der Serie, wo ich dabei bin, schon ganz andere Sachen überstanden. Es gibt doch noch andere Dinge, die einen Feind gefährlich machen, außer seine reine Kampfkraft. Bei JS denke ich da nur an den – leider mangelhaft genutzten – Saladin, der eigentlich schwächlich war, aber durch seine fiesen Hypnosetricks die Freunde des Geisterjägers direkt manipulieren konnte. Keine Gefahr für John, die hätte er einfach erschießen können. Aber wer erschießt schon seine Kollegen und Freunde?


Der Roman an sich ist gut geschrieben. Es ist eine Truppe mit einer guten Figurenauswahl dabei. Und es geht richtig zur Sache. Für mich wie gesagt leider nichts neues, das bin ich gewohnt. Allein damit kann PZ nicht punkten. Das ist die Liga, in der die Serie spielt. Das erwarte ich. Immerhin fällt so eine schlechte Bewertung schonmal raus, direkt enttäuscht hat der Einstieg ins Crossover nicht. Man hätte Bêlangers Kräfte mehr eingrenzen können, er kann irgendwie alles. Die umgelenkte Rakete war mir schon zu viel. Wieso kann er die plötzlich steuern? Hätte er sie in der Luft durch ein magisches Geschoss zum explodieren gebracht, das hätte besser zu seinen Kräften gepasst. Und der Plan mit den Lebensenergien aller Bewohner Hong Kongs war ebenso nicht mein Fall. Selbst wenn das komplett funktioniert und es die große Katastrophe gegeben hätte. Der London-Plot mit dem Edenapfel-Pflanzenwesen wird mir immer als Beispiel in Erinnerung bleiben, dass man bei PZ sowas später einfach vergisst. Nicht nur ganz London war überwuchert und man konnte es nicht vor der Welt verbergen. Auch die Queen hatte es zum Beispiel erwischt. Darauf wurde nie wieder eingegangen. Ich könnte mich heute noch ärgern. Tja, Pech. Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me. Sollen die Autoren nur Hongkong entvölkern, ist eh egal.

Ein guter Roman. Aber mit einigen Änderungen könnte PZ so viel besser sein. An den Autoren kann man nicht viel verbessern. Es gibt natürlich welche, die mir persönlich nicht gefallen, weil ich den Stil nicht mag. Alle machen einen prima Job. Aber beim Konzept verspielt die Serie für mich viel Potential.

erstellt am 06.03.18 18:11
Das Gleichgewicht schrieb:
Nun bekommt das Zamorra-Team es also erneut mit Bêlanger zu tun. Der hat großes vor. Und ist extrem mächtig. Sein wievielter Auftritt ist das jetzt? Sein insgesamt dritter seit seiner Einführung vor 3 Jahren? Er ist an sich ein Gegenspieler mit Potential. Aber bei der Gegnerschwemme durch jeden individuellen Autorenplot und den sehr wenigen Auftritten verfliegt der Effekt. Wenn man mal schaut, wie der Schwarze Tod aufgebaut wurde. Regelmäßig über einen langen Zeitraum. Das macht Eindruck!


Belanger hat auch eindruck gemacht, aber lies erst mal den schluss von PZ 1142. der hät von Jason sein können.

erstellt am 07.03.18 08:18
Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, spannend und Actionreich geschrieben. Ich liebe Crossover.

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