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Thema: Band 2551 - Wall Street Blutgeld
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erstellt am 13.05.06 19:35
Nun, bei diesem Roman dachte ich mir während des Lesens der ersten Hälfte (so etwa bis Seite 39), einen richtigen guten Roman in den Händen zu halten. Schon die Vorschau hatte mich neugierig gemacht, denn die Profi-Killer-Geschichten bei Jerry Cotton gefielen mir eigentlich immer ganz gut. Als ich las, dass ein Profikiller seine Lebensgeschichte bzw. seine „Memoiren“ mit einem gewissen Brandon Carter niederschreiben wollte, dachte ich mir, dass das ja eine nicht uninteressante Storyidee ist.
Bei der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, die Qualität steigerte sich von Seite zu Seite. Es kamen eine Reihe vieler bekannter Personen aus dem FBI Office vor, Recherche-Informationen waren an den richtigen Stellen angebracht. Ich freute mich darauf, endlich mal eine Rezension zu schreiben, in der ich nicht seitenlang aufzählte, welche Fehler in dem Roman gemacht wurden, was mir nicht gefallen hat usw. Doch dann kam der absolute Abfall. Aktien! Dass die Titel der Romane ja des Öfteren mal ein Griff ins Klo sind, ist ja nichts Neues, also hatte ich mir deswegen keine Gedanken gemacht und gehofft, dass dies nur ein weiterer der merkwürdigen und nicht mit den Romanen in Zusammenhang stehenden Titel bei Jerry Cotton ist. Weit gefehlt.
Ich verstehe nicht, wieso man das Aktien-Thema ständig wieder hoch kocht. Es mag ja gar nicht nur an den Autoren liegen, dass diese Stories todlangweilig sind, aber wenn so ein Thema doch spannungsmäßig nichts hergibt, lässt man doch die Finger davon.
Außerdem hätte man die spanischen Sätze von diesem Paco ruhig mal für die deutschen Leser übersetzen können – denn schließlich kann man nicht erwarten – und das dürfte man selbst in der Jerry Cotton Redaktion wissen – dass jeder Leser sich diese spanischen Sätze übersetzen kann.
Die Story wurde schlussendlich so verworren, dass ich gar nicht mehr wusste, was denn nun los war. Aus der spannenden Grundidee – Profikiller packt aus und wird tot gefunden – wurde ein totaler Flop.
Eine sehr viel versprechende Story, spannend aufgebaut, endet in einem total langweiligen und zusammenhanglosen Durcheinander. Mein Fazit: Aktienromane und Romane mit zu viel chinesischen Namen werde ich zukünftig meiden; dafür sind mir mein Geld und meine Zeit doch zu schade.

erstellt am 03.10.17 17:09
Autor: Alfred Bekker.

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