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Thema: SE10 - Das andere Ufer der Nacht
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erstellt am 22.02.18 15:09
Handlung : Der Hilferuf eines befreundeten Reporters führt Bill Conolly in Begleitung seiner Freunde John und Suko nach Spanien. Auf der geheimnisvollen Burg der Familie Marquez , werden sie zunächst noch freundlich empfangen. Doch im weit verzweigten Gewölbe unterhalb des uralten Gemäuers lauert das Böse... am anderen Ufer der Nacht !

Meinung : Scheinen ja viele nicht mehr so recht die Zeit zu finden , die neuen Hörspiele , schneller zu hören. Dieses war ein solides , recht spannnendes Serienhörspiel in einer Länge von ca. 93 Min auf 2 CDs. Der Stoff war aber einer Sonderedition nicht würdig. Da gab es wesentlich bessere Taschenbücher mit interessanteren Gegnern. Wichtig für die Serie war die Folge eher nicht.
Das einzige was die Folge vom Gewöhnlichen abhob , war der überraschende Schluß , dessen dramatische Wendung , John gar nicht mehr mit bekam , da er zu früh dachte , das der Fall erledigt wäre.
Ich gebe so eben noch die Note 3 = Befriedigend ( 3 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:12 Uhr bearbeitet)

erstellt am 24.02.18 19:01
Ich kann mich an das Taschenbuch erinnern, weil es echt schlecht war.
Selten hat jemand so offensichtlich den Schluss versemmelt wie Jason in diesem Roman. Man hat überdeutlich gemerkt, dass er viel zu früh fertig war und dann notgedrungen noch etwas gebraucht hat, um die restlichen Seiten zu füllen.

erstellt am 11.03.18 22:25
Schon wieder eine Sonderedition, die abgesehen von der Länge keine Besonderheit zu bieten hat. Früher habe ich mich noch richtig darauf gefreut. Mittlerweile werden irgendwelche Taschenbücher vertont, wo man sich fragt, warum man gerade diese gewählt hat. Es hätte definitiv bessere Taschenbücher gegeben.


Ich will gar nicht erst mit Logiklöchern anfangen. Sogar die Auflösung ergibt wenig Sinn. Es ist wichtig, dass die Knochen an dem besonderen Tag in der Barke verbaut werden. Darunter müssen die Gebeine des Inquisitors sein. An allen anderen Tagen im Jahr und woanders als an der Barke zählt für den Fluch nicht. Trotzdem wird er letztendlich gelöst, indem Bill und Suko die richtigen Knochen einfach in den Fluss schütten. Na gut, wenigstens wird das Ende offen gelassen, damit man sich als logikaffiner Hörer etwas halbwegs passendes selbst zusammen reimen kann.

Und was für ein Glück, dass für diese reine Spekulation eines Falles und eher einen Gefallen für Bill nicht nur John mitkommt, sondern auch Suko. Unverhältnismäßiges Großaufgebot, aber so bekommt man die Barke rechtzeitig fertig. Suko hätte man nicht mitscheppen müssen. Andererseits passt er, während Bill mir die ganze Zeit vorgekommen ist, als wäre er unter einem Zauber oder hackedicht. Vielleicht sollte er einen lockeren Gegenpart zu dem ernsten Chinesen einnehmen, verhält sich aber extrem unprofessionell und naiv. Dabei hat er als einziger einen persönlichen Bezug, weil ein Freund und Kollege verschwunden ist. Das ist mir richtig negativ aufgefallen.

Das Skript war mal wieder nicht so toll. Die Höreffekte dafür umso besser. Dem unheimlichen Fluch wird Leben eingehaucht. Der Blutfluss, die schwarze Zwischendimension, die unheimlichen Gänge des Schlosses und das Gebeinesammeln. Schaurige Elemente für das Kopfkino. Eine gute Wertung ist da noch möglich.


PS. Ich wollte mir mal durchlesen, wie die "nur Hörer" auf amazon die Sonderedition fanden. Leider sind da bei mir irgendwie die Bewertungen vom 2000er-Sonderhörspiel drin. Komisch.

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