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Thema: 2067 Der vergessliche Mister Sinclair
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Antworten zu diesem Thema: 6

 
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erstellt am 25.02.18 11:03
Über den Inhalt möchte ich hier nicht so viel verraten, da soll sich jeder selber ein Bild von manchen. Mich aber hat der Roman total begeistert und zeigt mal wieder sehr gut was ein guter Autor aus dieser Serie rausholen kann. Die Geschichte um Johns Vergesslichkeit ist mal was ganz anderes und auch wirklich gut umgesetzt. Alles beginnt ganz harmlos und entwickelt sich dann zu einem Wettlauf mit der Zeit. Die Geschichte selber ist gut durchdacht und lässt für mich keine Fragen offen. Alles wird plausibel erklärt. So auch warum zum Beispiel das Kreuz nicht wirkt. Auch vom Schreibstil her ist der Roman klasse. Wenn John immer mehr vergisst dann gib es Szenen im Roman in denen man schmunzeln muss aber auch genauso Szenen in denen man die Verzweiflung von Suko merkt. Auch Johns Rückentwicklung (will nicht zu viel verraten) ist super dargestellt. Dann kommt hinzu, dass der Strippenzieher gut eingesetzt wurde und diesmal auch plausibel dargestellt wird warum er es nicht alleine zu Ende bringt. Zwar gibt es ein paar klitzekleine Fehler wie z.B. das Cindy Parks erst in der Adams's Road 2 wohnt und dann später in 3, aber dass stört den Gesamteindruck überhaupt nicht. Die Geschichte trägt sich von alleine und war so spannend, dass ich den Roman in einem Rutsch durchgelesen habe. Und obwohl man weiß, dass am Ende doch alles gut ausgeht fiebert man bis zum Schluss mit und fragt sich wie will der Autor jetzt die Kurve kriegen.

Für mich ein stimmiger Sinclairroman so wie ich ihn mir wünsche, deshalb kann ich hier auch nur ein Top vergeben.

erstellt am 04.03.18 08:52
Ich hab' vergessen, was ich eigentlich schreiben wollte, daher fasse ich mich kurz:
Bravo!

erstellt am 05.03.18 20:49
Der Titel dieses Threads ist echt der Brüller!

erstellt am 08.03.18 12:51
Der vergessliche Mister Sinclair – von Eric Wolfe
Inhalt.
John erwacht morgens mal nicht in seinem Bett, sondern an einer Bushaltestelle und kann sich nicht mehr daran erinnern, wie er dorthin kam. Er verständigt Suko, der ihn abholt. Die zunächst belächelten Gedächtnislücken werden immer gravierender und bald wird klar: Johns Leben steht auf dem Spiel, wenn es seinen Freunden nicht gelingt, den Gedächtnisverlust, der mit dem Fall vom Vortag zusammenhängt, zu stoppen und umzukehren.
Meinung positiv:
Auch wenn ich mein Fazit schon vorweg nehme: Genial! Direkt am Anfang dachte ich noch, es handelt sich „nur“ um einen Black Out vom vergangenen Abend, aufgrund eines Niederschlags oder übermäßigen Alkoholkonsums. Auch das hätte ich schon gut gefunden, wenn John und Suko den Fall sozusagen von hinten aufgerollt hätten. Aber so war es noch viel besser, noch viel dramatischer. Auch ich muss sagen, dass mir Johns Verfall und Sukos größer werdende Sorge super gefallen haben. Ich konnte als John-Fan richtig mitleiden. Auch wenn ja eigentlich klar ist, dass nächste Woche ein neues Heft kommt und John schon alleine deshalb nicht stirbt. Trotzdem war das wunderbar geschrieben. Der Fall an sich barg keine großen Überraschungen. Hauptbösewicht ist ein alter „Freund“ unserer Helden. Aber hier lag der Fokus für mich ganz klar auf Johns Abbau- und der war super beschrieben.
Meinung negativ:
Ohne eine Alternative parat zu haben finde ich den Titel doch etwas albern. Der klingt für mich nicht wirklich nach Grusel.
Vielleicht wäre es noch etwas schöner gewesen, wenn Suko vergesslich gewesen wäre. Normalerweise ist John Haupterzähler und das ging hier von der Perspektive dann ja nicht. Vielleicht aber auch nicht.
Aber das ist wirklich Gejammer auf aller-aller-höchsten Niveau!
Fazit:
Also von mir bekommt dieser ungewöhnliche Roman auch die volle Punktzahl, der wird sicher noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben. 5 äh, was auch immer.

erstellt am 15.03.18 19:32
Die Geschichte war wirklich spannend und wer dahinter steckte; da kam ich erst drauf als Suko es erkannte.

Das was mich irgendwo ärgert; keine Erwähnung des Crossover bei Zamorra. Gerade wenn in den beiden Bänden ja auch Bezug genommen wurde habe ich ein "danach" auch hier erwartet.

erstellt am 18.03.18 15:10
Ein schöner, stimmiger Roman. Spannend der Übergang der einzelnen Charakter in sprachlichen Personenwechsel. Das gibt dieser Geschichte noch eine besondere Note. Die Erinnerung an dem Zamorra Abenteuer wurde von John wohl am Anfang der Geschichte schon vergessen...
Nette Einzelheiten aus Johns Kindertagen ..lach..
Jane und die böse Hexe im Keller...
Also 5 Kreuze sind hier von mir zu vergeben!

erstellt am 23.03.18 17:03
Ein interessantes Handlungskonzept, das hätte ich von Eric Wolfe gar nicht erwartet. Dadurch war es einfach, mich bis zur letzten Seite zu unterhalten. Um zu Johns Gedächtnisverlust als Ausgangslage zu kommen wurden einige Dinge geschrieben, mit denen ich nicht kommentarlos d'accord gehen kann. Sein Kreuz ist nicht stark genug, um den schwarzmagischen Beeinflussungszauber irgendwelcher gemeiner Hexer einfach abzuschmettern? Und trotz jahrzehntelanger Diensterfahrung macht er sich solche Vorwürfe, weil er eine Frau erlöst hat? Richtig, erlöst nicht getötet. So etwas ist nicht das erste mal. Dem Geisterjäger sollte inzwischen klar sein, dass er wegen sowas kein Mörder ist. Da könnte er sich das gleiche einreden, weil er das Stanton-Ehepaar tödlich getroffen hat und nicht nur außer Gefecht gesetzt. Waren schließlich Menschen und keine Dämonen.

Na gut. Von mir aus. Auch im Handlungsverlauf wäre ich an Sukos Stelle vielleicht andere Wege gegangen. Mal vorsichtig ein anderes weißmagisches Artefakt aus dem Yardsafe probieren oder das Trio der Flaming Stones hinzuziehen. Ohne Johns Kreuz ist man nicht so aufgeschmissen, wie es hier dargestellt wird.

Und Matthias ist drauf wie immer. Andere darüber belehren, John ja nicht zu unterschätzen. Aber dann die nächste todsichere Chance verziehen lassen, weil der Erzfeind leiden soll, statt direkt zu sterben.

Jetzt frage ich mich, ist eine Idee allein die Bestnote wert? Der Roman war sehr gut, keine Frage. Aber wunschlos glücklich bin ich nicht.

PS. Wie erwartet existiert das Crossover mit PZ bei JS einfach nicht (mehr), weil es ja nicht in JS gespielt hat sondern in einer kopierten JS-Welt für PZ.

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