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Thema: MX 169
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erstellt am 17.05.06 01:30
Hier kommt alles rein, was sich auf den MX Band 169 "Der Weltenwanderer" bezieht! Also eure Meinung und Kritik zur Handlung, zum Cover, zur LKS oder zu Extras im Heft. Bitte eröffnet keine weiteren Threads zu diesem Roman, sonst findet sich später niemand mehr zurecht. Im "Allgemeines"-Forum kann natürlich über alle Romane gesprochen werden; dort aber keine Spoiler posten! Danke!

erstellt am 07.07.06 10:51
hi zusammen,echt voll geil matts vergangenheits-odyssee,aber auf die erde darf er noch nicht zurück,dafür kann er wieder chandra beglücken

erstellt am 07.07.06 12:14
....und ich denke mal,es wär ja möglich,das manil und mosh doch überlebt haben,durch ihr ständiges blut saufen und rohes fleisch fressen wurde ihre drüse angeregt die für den sitz der angriffslust und des bösen verantwortlich ist.....sie wurden zu gewalttätigen hydis....fanden den überlebens-container von gil...und gründeten in der tiefsee das geheimnissvolle böse schwarze hydi volk

MadMike antwortet:

... die wie hießen? Naaa?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:12 Uhr bearbeitet)

erstellt am 07.07.06 17:14
hmmmmmmmm,nix mehr wissen(lach) maroshyden oder so????????

erstellt am 09.07.06 00:21
Mar'os ?

erstellt am 09.07.06 20:22
hm, wie man am ende des romans sieht, braucht man die 2 dafür doch gar nich :)

dürfte auch ziemliche inzestmonster geben, nach den jahrmilliönchen

jedenfalls sehr schöner abschluß der trilogie, und das mit der flasche wurde ja nun auch geklärt

erstellt am 09.07.06 22:34
Der Weltenwanderer fügt sich nahtlos in seinem Aufbau in die Trilogie rund um die Hydree. Wer die beiden anderen Romane mochte, wird hier ohne Zweifel voll auf seine Kosten kommen. Allgemein hat mich diese Trilogie, trotz einiger Schwächen, gut unterhalten.
Die Figur des Gila’mesh und die Hydree boten kurzweiligen und spannende Unterhaltung. Da diese Trilogie sich aber im MX Universum einfügt bzw. einfügen soll, stellen sich ein paar Fragen.

Die Zeitrechnung der Hydriten begann also vor 100.000 Jahren. Seltsam, dass diese hochzivilisierte Wesen keine offenkundige Erinnerungen bzw. gespeicherte Daten über ihre alte Zivilisation auf dem Mars haben. (Davon gehe ich aus, da Matt aufgrund der Seelenwanderung von Quartol über dieses potentielle Wissen theoretisch verfügen müsste.) Allein die Tatsache, dass die Hydree aufgrund ihrer „neuen“ Essgewohnheiten in die Barbarei zurückfallen, erklärt dies nicht.

Als mit den Haaren herbeigezogen empfand ich den kurzfristigen Uebergang der Hydree vom Mars auf die Erde. Keine Anpassungschwierigkeiten, kein Massensterben – dabei wechseln die Fischmäcs in eine völlig fremdartige und teils lebensfeindliche Umgebung, die sich doch erheblich vom Mars unterscheidet (mal davon abgesehen, dass sie das Element H20 bevölkern. Das bedeutet: andere Schwerkraft, Luftdruck, Sauerstoffgehalt des Meeres etc. Inklusiv Viren, Bakterien, Pilze welche zum Massensterben dieser Ausserirdischen hätten führen müssen (WAR OF WORLDS In Hinblick auf die Ausrottung der Bunkerkolonien ist dies ein krasser Gegensatz. Wenn schon der Mensch, welcher 500 Jahre abgeschottet von seiner natürlichen Umwelt, zugrunde geht, so kann es diesen Fishmäcs, die vom Mars herpilgert kommen, nicht besser gehen. Die bionetische Technik müsste demzufolge auch auf Probleme stossen, da es sich ja um einen organischen Organismus handelt. Dito für die vom Mars hinüber „gebeamten“ marsianischen Meeresbewohner!

Der Zeitstrahl hinterlässt nach wie vor bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Irgendwie haben die Ikairydree da was erfunden, was sie selbst nicht verstehen. Der Strahl wurde schliesslich 91.326 Jahre vor Matts Geburt im Raum/Zeit Gefüge verankert. Wie kommt es dann, dass der Strahl noch bis in unsere Zeitrechnung aktiv ist? Der Tunnelfeldmeister hat zwar eine Ueberlastung des Verteilerkristalls herbeigeführt damit die Westbarbaren die Anlage nicht benutzen können aber was hatte das nun genau für Auswirkungen auf den Strahl? Ich gehe mal davon aus, dass der Alterungsprozess bei der blossen Annäherung an den Strahl, wieder einsetzte…
Die Fragen die man sich noch hier stellen muss: da Gilga’meshs Geist in den Zeittunnel flüchtete, wird man noch von diesem hören? Was ist mit „dem Schwarzen“ und dessen Heerscharen geschehen? Der Zeittunnel scheint, soweit ich das verstanden habe, ein „One-way-ticket“ zu sein. Demzufolge kommt Matt wohl auf die Erde, aber so einfach nicht wieder zurück auf den Mars.
Und noch eine brennende Frage: Was genau wurde aus Moyh’oyot jund Manil’bud? Selbst wenn sie überlebten und kleine Hydrees/Hydriten zur Welt brachten, müssten sie, der Inzucht zufolge, komplett degenieren! Vielleicht aber paarten sie sich nachträglich mit einer anderen "irdischen" Art?

Jo Zybell schreibt, dass diese Tej’orik, welcher die Hydree für ihre Bionetik züchten, Wasserbewohner sind und dass sie später einmal zu Tjorks werden d.h. aus Wasser- werden Landbewohner. Da der Mars aber kurz nach dem Uebergang der Hydree zur Erde stirbt, wie konnte sich dies ereignen? Noch eine Diskrepanz erscheint mir diskussionswürdig: die Technik der Hydree (Bionetik) ist auf Wasserverhältnisse ausgerichtet. Wie können Gebäude und Apparaturen nach 3,5 Milliarden Jahren auf einem Wüstenplaneten wie der Mars es ja noch „kürzlich“ war, funktionieren. Ok, wenn z.B. die Anlage überflutet wurde und das Bionetik-Zeug sich regeniert hätte, wäre das noch verständlich, aber so…? Ich meine, wenn ich meinen PC in den Pool schmeisse ist er hin. Und ich denke, wenn die bionetische Apparatur längerer Zeit dem Wasser entzogen ist, dann ist das Zeug hin. Der Traumkrake hätte meiner Meinung nach nie die Zeiten überdauern können (weder auf dem toten Mars noch auf der Erde).

Ich möchte betonen, dass mir die Trilogie gefallen hat, aber das sind eben die Punkte, die bei mir ein Fragezeichen hinterliessen bzw. als unplausibel erschienen. Aber wie ich Mike Maddrax-Meister kenne, wird er meinen Wissendurst löschen

MadMike antwortet:

Ich sag einfach mal: Die Story der Hydree auf der Erde geht weiter und erklärt viele der Fragen - in Band 177 von Jo Zybell "Im Reich der Hydriten". Ansonsten kann man sich auch schon selbst ein paar Antworten geben; es muss ja nicht immer alles bis ins Kleinste erklärt werden, oder?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:53 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.07.06 15:48
@Darksoul
Also mal die Punkte im einzeln:

Zeitreichnung: 100.000 Jahre. Glaubste WIR haben in 100.000 Jahren noch Ahnung wo wir herkommen? Was glaubst was Krieg und einfach schlichte Ignoranz da anrichten können? Außerdem behauptest du damit, dass sie ein lineares Geschichts Bewußtsein haben. Das muss auch nicht sein, es kann genauso zkylisch sein, d.h. Geschichtsabläufe werden zwar wohl erfasst, aber einfach so nicht wahrgenommen. Man blickt viellicht nur in die letzten 10.000 Jahre zurück.
Anpassungsschwierigkeiten: Zum Teil muss ich dir da recht geben aber wie anpassungsfähig Hydree sind, wissen wir nicht wirklich. Was Gravitation angeht, meines Wissens werden die Wirkungen durch Wasser größtenteils aufgehoben, an Sauerstoff und Druck könnten sie sich ebenfalls gewöhnt haben. Und was Bakterien und Viren betrifft, die sind meistens ziemlich spezialisiert, so dass eine völlig fremdartige Rasse mit einem fremdartigen Immunsystem wahrscheinlich überhaupt nicht betroffen ist. Vom Tier auf den Menschen übertrugen sich Krankheiten auch erst mit der Zeit und mussten sich erst an den neuen "Wirt" anpassen aber über die medizinischen Kenntnisse und Möglichkeiten der Hydree wissen wir auch nix.
Inzucht: Wieder gehst du vom Menschen aus welche biologischen Spezifikationen die Hydree haben ist ungekannt. Bei denen könnte Inzest nicht so ein heftiges Problem sein. Vielleicht verursacht die erhöhte Strahlung auf der Erde auch die Mutationrate? Vielleicht machten sie es später auch wie die Amazonen...
Tjork: Wenn ich mich recht entsinne, hat die gute Frau Doktor damals (ihr Name ist mir entfallen) irdische Gene mit eingestreut. Ansonsten wissen wir ebenfalls nix über die Mutations- und damit Anpassungsfähigkeit der Tjork. Gleiches gilt für die Bionetikapparaturen der Hydree.

MadMike antwortet:

Danke, JR - das wollt ich auch grad sagen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:39 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.07.06 20:06
Trotzdem Schade das dann doch so wenig aufgeklärt wurde. Da hätte man mehr draus machen können.
Wie "überlebt" eine Glasflasche 3,5 Milliarden!!! Jahre? Kann ich mir nicht vorstellen. Da wurde sehr großzügig mit der Zeitspanne umgegangen.
Ansonsten aber ein guter Roman, sehr gut.
So, dann mach ich mich mal an die Zeitleiste ran :-) WM ist ja nun auch vorbei.

MadMike antwortet:

Auch wenn du es nicht glaubst: Glas ist praktisch unverrottbar. Wenn es geschützt liegt, kann eine Flasche Ewigkeiten überdauern.

Wie schrieb Timmy Stahl im Jahr 2000 für das Serienexpo? "Bei Glas übrigens verhält die Sache sich weniger differenziert und wesentlich praktischer. Faustregel: Glas hält solange, bis es runterfällt – so ein Glasbläsermeister. Das älteste erhaltene Glas ist viertausend Jahre alt und stammt aus Ägypten, wo Glas erfunden wurde."

Und wie ich schon schrieb: Warum sollten wir uns einige Auflösungen nicht noch für spätere Bände aufheben? Ist doch langweilig, alles aufzulösen. Ich hoffe, du überlässt es dem MX-Team, daraus zu machen, was wir für gut und sinnvoll erachten.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:48 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.07.06 20:54
Genau! Und Glas ist sehr hart, das erhält sich besonders gut! Ich habe schon Glasgegenstände gesehen, die 1000 Jahre alt sind und wie neu aussahen. Theoretisch kann es nur durch mechanische Einwirkung zerstört werden und auch nur von etwas, das härter ist. Also, wenn ihr euch verewigen wollt, tuts nicht auf CD oder in Stein sondern in Glas!

MadMike antwortet:

Eisskulpturen haben übrigens die geringste Halbwertzeit!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 07:27 Uhr bearbeitet)

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