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Thema: Gedichte
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Antworten zu diesem Thema: 899

 
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erstellt am 24.05.06 14:52
Damit die Poesie nicht mit dem alten Forum im Archiv verstaubt, gibt es hier einen neuen Platz für eure Gedanken und Gefühle.

Ich mache mal den Anfang:

Liebestod

Ausgebrannt, Zusammenbruch
Keine Lösung, keine Flucht
Keine Tür. kein Weg, kein Ziel
Keine Hoffnung, kein Gefühl

Keine Wärme mehr, kein Licht
Keine Nähe, Dein Gesicht
Kein Trost, kein Mut, kein Zauber mehr,
Herz und Seele tot und leer

Es geht zu Ende...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:52 Uhr bearbeitet)

erstellt am 24.05.06 15:41
Der arme alte Kakerlak
Ist traurig, weil ihn keiner mag –
Nicht mal die Medizinstudönten,
Obgleich die ihm wohl helfen könnten.
Selbst Nachbars Katze faucht ihn an –
Da faßt er 'nen verweg'nen Plan:
Er transmutiert zur Weihnachtsgans.
Jetzt mag ihn sogar Nachbars Franz ...

© by Werner K. Giesa

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 03:34 Uhr bearbeitet)

erstellt am 27.05.06 03:34
In diesem alten Burggemäuer
wohnte einst Graf Ungeheuer.
Er nahm dem Volk den Zehnten ab –
das brachte ihn sehr bald ins Grab.
Die Bauern waren mißgestimmt
und außerdem auch höchst ergrimmt.
Sie warfen ihn ins Kellerloch;
dort schimmeln die Gebeine noch.

Einst war's der Zehnte, liebe Leute.
Was zahlen wir an Steuern heute?


© by Werner K. Giesa
Entstanden um 1981,
bearbeitet 2006

erstellt am 27.05.06 11:59
Zuviel, mein liebes Wolfsgesicht -
so lobe ich mir Dein Gedicht!

erstellt am 31.07.06 07:42
Um Eins verschwindet der Heinz
Um Zwei ist eine weitere Stunde vorbei
Um Drei läßt der Alptraum uns wieder frei
Denn um Vier ist die Sonne fast schon hier
Um Fünf wird verächtlich die Nase gerümpft
Um Sechs lacht man ob des nächtlichen Schrecks
Um Sieben ist keine Erinnerung geblieben
Um Acht bereitet man abends vor die Nacht
Um Neun weiß man, ob allein oder zu zwein
Um Zehn sollte man zu Bette gehen
Um Elf dann plötzlich unruhig drehen
Um Zwölf erscheint beim letzten Schlag
der fiese Geist, der keinen mag:
"Ich bin der Heinz, einer von den ganz, ganz fiesen
und bin hier um Dein Nacht zu vermiesen!"
...
Um Eins verschwindet der Heinz,
man sieht und hört ihn nicht mehr
doch auch der Rest des Zimmers
ist still, tot und leer...

erstellt am 11.09.06 11:10
Hallooooo? Gibt es denn niemanden mehr, der sich ein paar Reime aus dem Herzen schüttelt??? Hier ist es ja noch toter als im IV...
Trauriges Bild, ehrlich...

erstellt am 11.09.06 23:38
Reime schon ... aber nichts, was so richtig hierher paßt.

erstellt am 12.10.06 11:03
Buuhuuuhuuuuhuuuuuu... *SCHNIEF*

erstellt am 12.10.06 14:15
Es sprach der Uhu: »Buhuhu!«
Drauf dreht man ihm die Tube zu.


Das wäre dann eines von den nicht so ganz hierher passenden ...

erstellt am 16.10.06 15:33
Gedicht: "Das Huhn dass gackt"

Das Huhn dass gackt
Der Hund der bellt
Die Nachbarin schellt
Den Bäcker der backt
und der grade ist nackt
Aus dem Laden
Um Hühner zu tragen
Er soll nicht fragen
Denn denn die Nachbarin plagen
Ihre dreisten Blagen
Die Hühner die steppen
Auf ihren Wolldecken
Was wollen sie denn damit nur bezwecken ?
Oh wie wahr, es doch ist
Das Huhn am Brunnen steht und reinpisst
Der Dondolo hat Durst
Und isst eine Wurst
Aus dem Brunnen er trinkt
Nicht merkt dass das Wasser nach Hühnerurin stinkt
Lecker! Ruft er
Ich will noch mehr!
Und die Moral von dem Gedicht
Man fasst es nicht
Dondi hat Hühnerurin im Gesicht !

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