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Thema: JC-Band 2554: Der Gelbe Drache
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erstellt am 01.06.06 07:57
Mit gemischten Gefühlen nahm ich diesen Roman zur Hand, weil ich dachte es gäbe wie beim letzten China-Town-Roman wieder ein verwirrendes Knäuel von chinesischen Namen und Personen. Ich wurde jedoch angenehm enttäuscht. Der Personenkreis war überschaubar, man wußte wer nun wer ist, und konnte damit auch die paar chinesischen Namen gut zuordnen. Ein solider Krimi, konventionell aber doch spannend.
Jerry machte einen Fehler, der ihm als Profi eigentlich nicht passieren durfte. Als er in dem Souvenirladen von der Frau den Zettel mit dem Hinweis bekam, steckte er ihn nicht gleich in die Tasche, sondern hielt ihn stattdessen weiterhin in der Hand, als er den Laden verließ. "Das Auge" meldete gleich seinem Boss, daß einer der G-Men mit einem Zettel den Laden verließ. Damit brachte Jerry die Leute in große Gefahr.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 07:58 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.06.06 19:33
Nun ja, nachdem das vor nicht allzu langer Zeit erschienene Jerry Cotton Heft 2548 – „Die Spur führt nach Chinatown“ für mich eine der größten Katastrophen überhaupt war, folgte in Band 2554 eine ähnliche Story, in der es ebenfalls um Chinatown usw. geht. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, das Heft einfach auszulassen, damit ich wenigstens die Zeit fürs Lesen sinnvoller nutzen könnte, aber dann habe ich mich doch entschieden das Heft zu lesen. Und ich muss sagen: im Gegensatz zu Nr. 2554 ist dieses um Längen besser.
Die Story an sich – Schutzgelderpressung – ist weder etwas besonderes, noch hier in spektakulärerer Weise zu Papier gebracht, aber durchaus lesbar – ganz im Gegensatz zu Nr. 2548. Ein paar (kurze) Gespräche lockern den Roman auf und auf Seite 56 wird etwas erwähnt, was meines Wissens bisher bei Jerry Cotton noch nicht allzu oft erwähnt wurde: Mr. High wirkte auf Jerry ein wenig müde.
Das mag an und für sich wenig spektakulär wirken, ist bei JC aber doch irgendwie eine absolute Seltenheit, da Mr. High ja stets als Person dargestellt, die – etwas überspitzt ausgedrückt – nie schläft oder gar müde und jederzeit erreichbar ist und am Morgen wie nach einem halben Tag Schönheitsschlaf aussieht.
Jerrys Fehler, den Zettel, der ihm von der Frau im Souvenirladen zugesteckt wurde, (Seitenzahl hab’ ich vergessen), nicht gleich einzustecken - und somit den Spitzel, der sich "Das Auge" nennt, auf sich aufmerksam zu machen, fand ich schon ziemlich dämlich. Als G-man mit über 3000 gelösten Fällen, sollte er da eigentlich besser aufpassen können.
Alles in allem war dieser Roman weitaus angenehmer, als ich es mir ausgemalt habe – was wohl unter anderem daran lag, dass die hier erwähnten Namen weitaus leichter zu merken sind und nicht so verworren ins Spiel gebracht wurden, wie in dem letzten Chinesenroman.

erstellt am 03.10.17 17:07
Autorin: Corina Bomann.

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