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Thema: MX 173
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erstellt am 12.08.06 11:53
Titel: Der Prophet aus der Wüste
Autor: Susan Schwartz

http://www.bastei.de/maddrax/main.php?uid=f63affbda884243b16...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:58 Uhr bearbeitet)

erstellt am 06.09.06 22:52
Nun ja. Das zieht sich wohl alles wieder in die Länge.
Den verworrenen Zeitangaben konnte ich nicht ganz folgen, ich hoffe ich bekomme das für die Zeitleiste hin.
Schwenk nach hier, Schwenk nach da.....2 Wochen vorher....aber vorher von wann? Denn vorher wurde schon erwähnt....einige Wochen vorher etc.

Nette Handlungsstränge, aber das hätte man auch alles in eine zeitliche Reihenfolge packen können.

Komisch das man auf Phobos mit dem Pilz experimentiert (ich dachte das würde der Sicherheit des Mars` dienen), aber dann erfährt man, daß die Leute anscheinend frei zwischen Mars/Phobos wechseln können, ohne große Sicherheitsmaßnahmen.
Find ich schon sehr merkwürdig.

Aruula Galerie:
War mir zu merkwürdig. Paßt nicht so wirklich in eine tolle Galerien Idee.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:54 Uhr bearbeitet)

erstellt am 06.09.06 23:30
Lameth schrieb:
Nun ja. Das zieht sich wohl alles wieder in die Länge.
Den verworrenen Zeitangaben konnte ich nicht ganz folgen, ich hoffe ich bekomme das für die Zeitleiste hin.
Schwenk nach hier, Schwenk nach da.....2 Wochen vorher....aber vorher von wann? Denn vorher wurde schon erwähnt....einige Wochen vorher etc.

Nette Handlungsstränge, aber das hätte man auch alles in eine zeitliche Reihenfolge packen können.


Der Gedanke kam mir anfangs beim Lesen dieses Romans auch. Ich bin grundsätzlich kein großer Freund von vielen Zeitsprüngen in einer Geschichte von 64 Seiten. Allerdings gab es auch schon Maddrax-Storys bei denen mir das störender aufgefallen ist als im vorliegenden Band. Davon abgesehen ein unterhaltsamer Roman, wobei ich mir inzwischen doch einen baldigen "Rücksturz" von Matt zur Erde wünsche.

erstellt am 07.09.06 15:09
hm, das waren doch recht »einfache« zeitsprünge, gingen ja nur in eine richtung, nämlich gegenwart.

fängt irgendwo vor 4 wochen in den felsen an, und kommt der gegenwart immer näher
und die phobos zwischenspiele in etwa der selbe zeitrahmen.

ps: sehs schon kommen, der pilz frißt den ganzen mars auf, und matt kann sich als einziger durch den strahl retten (sammt seinem Team), Mars abgehakt

erstellt am 07.09.06 18:55
Mit klaren Zeitangaben wäre das alles viel übersichtlicher geworden. Und so ein großer Aufwand ist das nun auch wieder nicht.

erstellt am 07.09.06 19:54
Lameth schrieb:
Mit klaren Zeitangaben wäre das alles viel übersichtlicher geworden. Und so ein großer Aufwand ist das nun auch wieder nicht.

Oh, Verzeihung.
Selbstverständlich werde ich das in Zukunft aber haarscharf berücksichtigen, mit mikrosekundengenauer Angabe.
Wenn dir die Zeitleiste zu viel Arbeit ist, schone dich.
Oder bitte jemanden, z.B. MM, um Unterstützung, er ist doch wirklich immer hilfsbereit.
Auf ein kontraproduktives Rumgemaule dieser Art kann ich verzichten.
*kopfschüttel*

erstellt am 07.09.06 21:49
Mike hat aber die Fans um das Zeitleisten-Projekt gebeten!
Warum wohl?


erstellt am 07.09.06 22:34
Susan Schwartz schrieb:
Lameth schrieb:
Mit klaren Zeitangaben wäre das alles viel übersichtlicher geworden. Und so ein großer Aufwand ist das nun auch wieder nicht.

Oh, Verzeihung.
Selbstverständlich werde ich das in Zukunft aber haarscharf berücksichtigen, mit mikrosekundengenauer Angabe.
Wenn dir die Zeitleiste zu viel Arbeit ist, schone dich.
Oder bitte jemanden, z.B. MM, um Unterstützung, er ist doch wirklich immer hilfsbereit.
Auf ein kontraproduktives Rumgemaule dieser Art kann ich verzichten.
*kopfschüttel*


Es geht hier nicht darum, daß ich Arbeit mit der Zeitleiste erleichtert haben will. Ansonsten hätte ich das schonmal vor 10 Heften angesprochen.
Ich fand es in dem Roman halt mehr verwirrend und meinte es wäre mir mit "besseren" Zeitangaben flüssiger Rübergekommen.

Und wieso wäre sowas kontraproduktiv? Ich schlage nur etwas vor, damit was verbessert werden kann. Solange es andere auch so sehen. Das sollte kein Angriff sein.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:37 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.09.06 16:21
Maddrax Band 173 - Der Prophet aus der Wüste

Der "dunkle" Waldmarsianer-Schamane Kristallträumer macht sich mit seiner Familie aus dem Kronleuchter-Canyon auf in die Stadt, um dort unter den verwirrten und verzweifelten Bevölkerung, die nach dem zerstörerischen Erdbeben durch die Ruinen irrt, mit seiner charismatischen Ausstrahlung und esoterischen Weltsicht neue Anhänger zu gewinnen. Die Reinigung des Mars, das Besinnen auf die ursprünglichen Werte im Umgang mit dem "roten Vater" und die Verteuflung Matts, sowie die Zerstörung des Strahl der Alten steht dabei auf seiner fanatischen Agenda. Matt und Chandra können nur hilflos dabei zusehen, wie die immer größer werdende Gefolgschaft Kristallträumers des Strahlgelände besetzt. In den Wäldern hingegen plagen die Waldmenschen ganz andere Probleme: Die Flüchtlinge aus den Städten beginnen damit, Besitzansprüche auf diverse Waldstücke geltend zu machen und sich nicht mehr den Regeln des Waldvolkes zu unterwerfen. Konflikte und Reibereien sind an der Tagesordnung, bis in einem gemeinsamen Gespräch, unter mentaler Beeinflussung der Waldmarsianer, Kompromisse ausgehandelt werden... Letztendlich nicht unbedingt zum Vorteil des Naturvolkes, denn die Städter beginnen damit, umweltfreundliches Wohnen als Markt zu entdecken. Auf dem Marsmond Phobos wiederum forscht eine Gruppe Wissenschafter an dem Geo-Siphon herum und bastelt hinter dem Rücken ihres einem ausschweifenden Lebensstil frönendem Chefs, eine biologische Waffe daraus zu entwickeln und sie an den Meistbietenden auf dem Mars zu verkaufen...

"Der Prophet aus der Wüste" bringt jetzt endlich auch einmal Schwung in die Gegenwartshandlung des MX-Mars. Nach der hervorragenden Trilogie von Jo Zybell, die sich mit der Vergangenheit des Planeten auseinander setzte, ist nun der moderne Mars dabei, einen Umbruch in der Gesellschaft seiner Bewohner zu erleben. Die drei Handlungsfäden dieses Bandes ergänzen sich dabei prima, sowohl die vorbereitende Storyline mit dem Geo-Siphon, der im nächsten Band eine tragende (tragische?) Rolle spielen wird, als auch die beiden Marsvolk-Handlungen entwickeln interessantes Konfliktpotential. Besonders die Figur Kristallträumer wird vortrefflich als fanatisch-konservativer Öko-Faschist herausgearbeitet und der Werdegang seiner Gefolgschaft anhand des "11.-September"-Charakters aus Susan Schwartz letzter Mars-Trilogie ansprechend geschildert. Kunststück, gibt es doch auch genug Beispiele in der menschlichen Geschichte, die zeigen, dass ein verzweifeltes Volk in Krisenzeiten gerne mal auf große Zampanos hört. Das Schöne ist, dass an diesem Roman nichts unnötig wirkt, sondern jede Szene ihre Daseinsberechtigung erhält und insofern auch tatsächlich wichtige Entwicklungen beschreibt, die das gesamte Marsvolk von Grund auf umkrempeln. Macht Spaß das zu lesen, besonders für mich als angehenden Soziologen, der ein Interesse an sich im Umbruch befindenden Gesellschaften hat. Feine 14 Punkte für diesen Roman!

Gruss, Andro

erstellt am 08.09.06 17:09
Naja, so ein Umbruch entsteht ja aber auch nicht über nacht.

Wieso können die Städter eigentlich bezaubert werden? Ich dachte Elfen sind dagegen immun....*g*

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