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Thema: Spannungs-Romane
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Antworten zu diesem Thema: 7896



erstellt am 04.06.02 10:31
@Amer

Wo sind die Smileys in Deinem Posting zu ZAHN - an der Stelle, wo Du die unbekannte Serie erwähnst ? )

erstellt am 04.06.02 10:54
@Nil

Du jammerst ja mit Recht ... jedenfalls was Kurzgeschichten von deutschen Autoren angeht. Ich will ja nicht ketzern, aber das ist eine Konstellation, die einfach nicht funktioniert - ohne daß ich jetzt genau definieren könnte, warum das so ist.

Mag ja ein Vorurteil sein ... aber im Laufe einiger Jahre habe ich doch die eine oder andere Short Story gelesen *gg*, und wer ebenfalls ein Vorurteil aufbauen will, der lese einfach mal einen beliebigen Band der übersetzten EQ- oder AH-Magazine und danach einen beliebigen Band mit deutschen Originalstories. Wer dann keinen Unterschied merkt oder die deutschen Stories für besser hält, darf das hier posten ... )

erstellt am 04.06.02 10:57
Ford

Schuldig im Sinne der Anklage... :-)))

Ich war einfach zu Faul, mich durch die zahlreichen Einträge zu arbeiten. Und auf den Gedanken, die andere Schreibweise für "Stephen" zu benutzen, kam ich nicht mal.

erstellt am 04.06.02 11:03
@Koldir

Wieso zahlreich ? Für "Ford Protokoll" kriegst Du bei Amazon genau EIN Ergebnis ... )

erstellt am 04.06.02 11:16
p.s.

moorcock's roman soll im august bei heyne unter dem titel "tochter der traumdiebe" erscheinen und ist wahrscheinlich der grund für die neu-auflage der elric-saga.
was - besonders - die kurzen erzählungen deutscher autoren betrifft (@max), denke ich schon, dass hierzulande ein gewisser anspruch auf "niveau" und "originalität" - der zudem oft eben nicht eingelöst wird! - den weg zu wirklich spannenden, interessanten geschichten mehr verstellt als ebnet (was er ja eigentlich sollte).
das müsste man sicher weiter aufdröseln, aber nicht hier. (sonst nennt mich wieder jemand "sadist" )
inzwischen lese ich ein paar sf-stories aus dem "magazine of fantasy and science fiction", deutsche ausgabe nr. 95, die mir in einer grabbel-kiste in die hände fiel, ausgewählt und z.t. auch übersetzt von einem gewissen ronald m. hahn. :-) da ist auch manches aufschlussreich und bedenkenswert. aber auch das gehört nicht hierher.
und wehe, es vergisst noch mal jemand ein smiley!
smiling nil

erstellt am 04.06.02 11:50
@Max

Ja, aber wenn Du nur einen der Namen eingibst, erhältst Du einige Treffer mehr...

erstellt am 04.06.02 12:01
Stefan Wolf

Hallo
ich bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin.
Kann mir jemand mitteilen, wo ich etwas über den Jugendbuchautor Stefan Wolf finde.
Das ist ja fast unmöglich !!
Vielen Dank für die Tipps

erstellt am 04.06.02 12:11
Star Wars

Im Moment meines Postings habe ich ernsthaft gegrübelt über diese Serie, an der Zahn mitschreibt - deshalb keine Smileys. Dann ist es mir 20 Sekunden später wie Schuppen von den Augen gefallen, aber da war der Bastei-Server überlastet, und ich konnte nicht posten, dass ich noch nie ein Star-Wars-Buch gelesen habe, auch keines von Zahn. Das heißt: Das Buch zum ersten Kinofilm habe ich 30 Seiten weit gelesen, kurz nach der Wende. Es hat meine Meinung über Bücher zu Filmen maßgeblich mitgeprägt. )

erstellt am 04.06.02 12:22
.ky

Da Nil ".ky" angesprochen hat (sehr einfallsreiches Pseudo für Horst Bosetzky ): Kann es sein, dass er auch einer der völlig überschätzten Krimi-Autoren aus deutschen Landen ist? Ich hab mir vor langer Zeit mal "Der S-Bahn-Mörder - Ein dokumentarischer Roman" angetan (Berlin in den 40er. Ein unberechenbarer Serienmörder hält Berlin in Atem. Er überfällt in der S-Bahn Frauen, vergewaltigt und ermordet sie grausam. Durch die Kriegswirren kann der Täter mehrmals der Polizei entgehen, da er scheinbar ein harmloser Bürger der Stadt ist und sich hinter dieser Fassade versteckt...). Als ich den Klappentext las und das Buch kaufte, hatte ich die leise Hoffnung gehabt, ein Buch in der Art zu lesen, wie es David Yallop mit dem "Yorkshire Ripper" geschrieben hat. Leider hat sich meine Hoffnung (mal wieder!) nicht erfüllt. Mehr denn je überwog die Langeweile, so daß ich das Buch enttäuscht zurseite legte und mich einmal mehr bestätigt sah, dass ich mit deutschen Krimis, wenig bis gar nichts anfangen kann.

erstellt am 04.06.02 12:42
-ky und Dana

Da werte ich doch mal Koldirs Einschätzung als für mich geeigneten Tipp und teste heimlich Frau Gabaldons Epos an. Die Schmachtszene reiße ich aus und schicke sie Amer zum Geburtstag.
-ky war einmal die Vorzeigefigur des deutschen Soziokrimis aus den 70er Jahre. Da hat er auch einige flott geschriebene Romane vorgelegt, die ich für sehr lesenswert halte. Der bekannteste ist wahrscheinlich „Einer von uns beiden”, Vorlage für Wolfgang Petersens ersten Kinofilm (natürlich mit Jürgen Prochnow). -kys Romane spielten entweder in Berlin, mit Oberkommissar Mannhardt, oder in der fiktiven norddeutschen Kleinstadt Bramme, wo sich -ky ein hübsches kleines Miniuniversum aufbaue, mit Figuren, die immer wieder am Rand oder mehr im Zentrum der Handlungen auftauchen. Keine großen Mordgeschcihten, sondern eher psychologisch und soziologisch, Bosetzky ist ja Soziologie-Prof. angehauchte, aber wie gesagt in einer flotten Schreibe.
Nach der Enttarnung des Pseudonyms ging es radikal bergab. Auus der flotten Schreibe wurde fader, bemühter Manierismus, platte Kalauer und nicht vorhandene Handlung, Dialoge, die nicht durch die Charaktere vorgegeben wurden, sondern aus dem Sprachgebrauch des Auotren stammen - all das verleidet einem den späten - ky.
Fazit: Fast alles gut bis Ende der 70er, danach fast alles schlecht, das gilt auch für die Short Stories. Mit den entsprechenden Titeln kann Max sicher dienen.


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