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Thema: Spannungs-Romane
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Antworten zu diesem Thema: 7896



erstellt am 25.03.06 11:51
Papierqualität

Bilde ich mir das nur ein, oder wird die Papierqualität vieler Romane immer schlechter? Die Seiten werden jetzt viel schneller braun als noch vor ein paar Jahren. Selbst HCs sind davon betroffen. Die neuen, leicht übergroßen Bastei-TBs biegen sich alle nach außen, die Goldmann-Bücher biegen sich nach innen, MJPs "Rückkehr der Orks" be Piper fühlt sich schon im Laden brüchig und ausgetrocknet an, und bei einem Goldmann-TB, das ich gestern gekauft habe, kann man förmlich sehen, wie die Seiten braun werden: Länger als zehn Sekunden darf man nicht brauchen, ehe man umblättert, sonst kann man vor Gilb nicht mehr weiterlesen.

erstellt am 25.03.06 12:20
Papierquali

Bei den paar Neuerwerbungen in letzter Zeit, ist mir, bezüglich des Papiers, nichts negatives aufgefallen. Und bei den zwei Peinkofer-Werken konnte ich nichts entsprechendes merken, da so wohl "Die Erben der schwarzen Flagge", als auch "Die Rückkehr der Orks" unauffindbar waren. Weder in der Buchabteilung von Karstadt, noch bei Thalia, gab es die Bücher, wie ich gestern feststellte.

erstellt am 25.03.06 12:51
"Der Partner" John Grisham

"Grishams bester Plot... bittersüß, meisterhaft" (Kirkus Review). "Als wäre man live dabei", "Sehr gutes Buch mit Tiefgang" (Amazon).

Und wieder einmal frage ich mich, ob diese Leute ein anderes Buch gelesen haben, als ich!

"Bevor sie die Falle zuschnappen ließen, hatten sie Danilo Silva seit Tagern rund um die Uhr bewacht. Er führte ein ruhiges Leben in einem heruntergekommenen Viertel in einer kleinen Stadt in Brasilien, und nichts deutete darauf hin, daß er 90 Millionen Dollar beiseite geschaffte hatte. Er war jetzt viel dünner als früher, und ein begabter Chirurg hatte ihm ein neues Gesicht verpaßt. Denn Danilo Silva hatte eine Vergangenheit mit vielen Kapiteln..."

Die hat das ältere Werk von Grisham auch. Und kein einziges davon ist auch nur ansatzweise spannend. Ganz im Gegenteil: Das Buch ist durch und durch zu Tode gelabert. Rund 450 Seiten endlose Dialoge, gewürzt durch eine eher an den Haaren herbei gezogene Idee, mit recht unlogischem Verhalten aller Figuren.

Als Beispiel sei Patrick Lannigan genannt, der sich die neue Identität "Danilo Silva" verschafft hat. Nachdem er erwischt- und in die USA überführt wird, steht er unter Verdacht, nicht nur enorm viel Kohle veruntreut-, sondern auch noch seinen Tod vorgetäuscht und jemand ermordet zu haben. Natürlich weiß der Leser, dass das alles nicht stimmen wird (schließlich ist ja Patrick der Held) - die Figuren in Grishams Werk können das jedoch nicht wissen. Dennoch wird Patrick wie ein kleiner Gott behandelt, alle finden ihn super symphatisch und helfen ihm, sein Husarenstück durchzubekommen. Bäh!

Auch Grishams Stil läßt zu wünschen übrig. Okay, ein großer Literat ist er ja eh nicht. Verlangt auch niemand von ihm! Aber beim "Partner" ist er noch mieser. Zunächst hat man das Gefühl, vor allem auf den ersten gut 100, 120 Seiten, dass sich zwei Autoren versucht hätten. Die lesen sich absolut unterschiedlich - wobei die Qualität jedoch gleich mau bleibt. Dann, beim Rest des Romans, drängt sich mehr und mehr das Gefühl auf, ein Drehbuch für einen Wirtschaftsthriller vor Augen zu haben, welches lustlos auf Roman getrimmt wurde.

Ne, ne, alles in allem ist dieses Werk ein einziges Ärgernis!

erstellt am 25.03.06 13:17
MJP

Michael Peinkofer ist der MJP? Oder habe ich da was falsch verstanden???
Bitte um Aufklärung!
Danke.

erstellt am 25.03.06 14:54
Romanarchivierung

Hallo,
ich bin in dieses Forum verwiesen worden.
Ich suche ein anständiges Romanarchivierungsprogramm.
Wer kann mir da ein Tip geben?

Grüße
Jumping

erstellt am 25.03.06 15:20
@Jumping

Habs eben schon im MX-Thread gepostet: Unter www.buchliebhaber.com findet du eine entsprechende Software. Ich hatte mir mal die Testversion herunter geladen und war recht angetan. Die kostet allerdings 30,-- €.

:-)

erstellt am 25.03.06 20:24
@koldir

Werde da mal vorbeischauen.
Vielen Dank :)

erstellt am 26.03.06 08:48
MJP

Yo, Michael J. Parrish (MJP) ist Michael Peinkofer.

erstellt am 26.03.06 08:51
Papierquali nochmal

"Die Erben der schwarzen Flagge" - da ist mir auch nichts Negatives aufegfallen, aber "der weiße Wolf" von Gemmell - da wölbst sich der Deckel von ganz allein nach außen. Wie auch schon bei einigen anderen der Bastei-TBs im neuen Format, die ich hbe.

erstellt am 26.03.06 11:05
@Amer:

Ich kaufe so gut wie nie Taschenbücher. Was heißt denn 'neues Format'?


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