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Thema: Spannungs-Romane
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Antworten zu diesem Thema: 7896



erstellt am 26.03.06 14:54
@Amer

Danke für die Info. Ich mag den Stil von MJP und werde mir jetzt einige Romane von Michael Peinkofer zulegen. Mit den "Erben der schwarzen Flagge" fange ich, trotz Deiner Kritik, an.

Ciao

erstellt am 26.03.06 18:13
Das Netzfundstück der Woche

"Wie ein Roman entsteht" - Petra van Cronenburg bietet ein Blick hinter die Kulissen zur Entstehung ihres Romans "Lavendelblues". Okay, das Buch dürfte wohl für niemanden von uns etwas sein, der interessante Bericht dagegen schon!

:-)

erstellt am 26.03.06 20:50
@Chapman

Bastei hat vor ein paar Monaten die TBs leicht vergrößert. Sie sind jetzt 18,5 cm hoch und 12,5 cm breit. Ein Standard ist-TB ist 18 x 11,5 cm. So in etwa.

erstellt am 26.03.06 20:53
@Gast

Mit MJP kannst Du nix falsch machen. Im Vergleich zu seinen flotten Romanheften ist "Die Erben der schwarzen Flagge" auf alle Fälle mal noch ein Stück besser. Meine Kritik war Meckern auf hohem Niveau.

erstellt am 26.03.06 21:05
Akutwarnung: Die Macht des Codex

Und wieder ein Autor, der mit Dan Brown verglichen wird, nämlich Lev Grossman, und wieder 10 Euro zum Fenster rausgeblasen ...

Hier mal der Klappentext inklusive einiger Werbesprüche:

Edward Wozny ist das Wunderkind der New Yorker Finanzszene. Warum ausgerechnet er von einer exzentrischen englischen Adligen beauftragt wird, einen mittelalterlichen Codex zu finden, ist ihm ein Rätsel. Je mehr er aber in den Bann des mysteriösen Texts gerät, umso heftiger überkommt ihn das beunruhigende Gefühl, Teil eines ausgeklügelten, für ihn aber undurchschaubaren Plans zu sein. Diese Ahnung steigert sich zum nahezu wahnhaften Fiebertraum, als Edward plötzlich in der virtuellen Welt eines Computerspiels immer mehr Parallelen zur Legende des Codex entdeckt.

„Dan Browns ‚Sakrileg‘ war einmal, nun ist Lev Grossman an der Reihe.“
Time Out

„Ein schneller, intelligenter Thriller. Einzigartig. Atemberaubend.“
Katherine Neville

"Eine begeisternde literarische Tour de force, ein hypnotischer Sog, ein fantastisch doppelbödiger Spannungsroman."
Baltimore Sun


So, und nun die Wahrheit. (Oder was ich dafür halte):

Das Ding ist gut geschrieben, keine Frage. Aber es wird von Seite zu Seite abstruser. Das beginnt schon bei der Ausgangssituation: Ein erfolgreicher Investmentbanker (!), der gerade befördert wurde und endlich mal 14 Tage Urlaub hat, wird von einer reichen Familie angeheuert, seit Jahren in Kisten verpackte Bücher auszupacken und zu sortieren, und er macht das wirklich. Was für ein Schwachsinn!

Er wird nämlich nicht beauftragt, den Codex zu finden, wie uns der Klappentext weismacht. Nein, er soll Bücher katalogisieren, und dass er dabei etwas Interessantes finden würde, konnte keiner ahnen. Ein Investmentbanker, aha. Er findet dann den Codex, der nix, aber auch gar nix mit Dan-Brown-Plots zu tun hat, sondern eine Rittergeschichte a la Wolle von Eschenbach erzählt.

Außerdem geht es noch um Computerspiele, ein Typ heißt Fabrikant mit Nachnamen und worum es sonst noch geht, ich weiß es nicht. Das Buch wird von Seite zu Seite seltsamer. Es mit Dan Brown zu vergleichen, ist schlicht Betrug. Der Autor ist eher ein Scott-McBain-Nacheiferer. Ihr wisst ja, das ist der Kerl mit interessanten Plots, die er dann jedesmal total in den Sand setzt.

Ich würde mal sagen, wer McBain mag, macht nichts falsch. Wer McBain hasst: Finger weg!

erstellt am 26.03.06 23:37
"Die Bibliothek des Alchemisten" v. Jon Fasman

Manchmal ist der Punkt "Vorgestellter Artikel" auf Amazon sogar zu gebrauchen. So bin ich auf ein Buch gestoßen, auf das ich sonst wohl nie aufmerksam geworden wäre: "Die Bibliothek des Alchemisten" - das durchaus interessant klingende Debüt von Jon Fasman.

"Ein toter Professor. Fünfzehn okkulte Objekte. Ein jahrhundertealtes Geheimnis: Ein scheinbar harmloser Auftrag führt den Reporter Paul Tomm auf die Spur einer Verschwörung, die im tiefen Mittelalter wurzelt. In ihrem Zentrum stehen mysteriöse alchemistische Gegenstände, für deren Besitz Unbekannte zu morden bereit sind.

Es scheint ein ganz alltäglicher Auftrag für den Provinzreporter Paul Tomm zu sein. Er soll den Nachruf auf einen estnischen Professor schreiben. Schon bald findet er heraus: Der Tote war nicht, wer er zu sein vorgab. Als der Gerichtsmediziner, der die Leiche obduzierte, bei einem merkwürdigen Unfall stirbt, ahnt Paul, dass er einem mörderischen Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Einem Geheimnis, das an fünfzehn okkulte Gegenstände geknüpft ist, die im 12. Jahrhundert aus der Bibliothek des großen Alchemisten al-Idrisi geraubt wurden. Gemeinsam mit Hannah, der einzigen Person, die den Professor näher gekannt zu haben scheint, versucht Paul, den Verbleib der Objekte zu recherchieren – und wird selbst zum gnadenlos Gejagten."


Natürlich gibt es auch zu diesem Roman eine Leseprobe auf der Site von Heyne.

erstellt am 27.03.06 11:50
Alchemisten-Bibo

Hab ich auf dem Lesestapel liegen. Berichte demnächst ...

erstellt am 27.03.06 13:37
@Amer:

Danke schön! )

erstellt am 27.03.06 19:18
"Die Bibliothek..."

Den Roman habe ich mir nun auch besorgt. Der klingt wirklich interessant, und die Leseprobe las sich auch sehr gut (was z.B. bei "Projekt Babylon" IMHO nicht der Fall ist, weshalb ich mir den Roman auch verkneife).
Generell finde ich Leseproben im Netz übrigens sehr löb- und nützlich. Sollte man in der heutigen Zeit von den Verlagen erwarten dürfen.

erstellt am 28.03.06 13:09
Hans Joachim Alpers

Im Interview mit Florian Marzin zur neuen Krimiserie "Chicago" ist die Rede davon, dass Hans Joachim Alpers ein gestandener Krimiautor sei. Ich fand allerdings nur seine zahlreichen SF/F - Bücher. Welche Kriminalromane hat Hans Joachim Alpers geschrieben?

:-)


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