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Thema: Band 2566 - Waffen für Angola
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erstellt am 24.08.06 13:50
(Achtung, Spoiler!) Diesen Roman kann man, finde ich, getrost – neben Band 2550 – als einen der besten im Jahr 2006 ansehen, denn endlich (ich fragte in der Rezension zu Band 2563 bereits, wo der geblieben ist) kehrt der "Senior" zurück!
Ich hab ja, ehrlich gesagt, nicht mehr daran geglaubt, dass es noch einmal ein Wiedersehen mit ihm geben sollte (und es mehr für einen Zufall gehalten, dass er in Band 2528 entkommen konnte), aber in „Waffen für Angola“ hat der Senior wieder seine Finger mit im Spiel.
In diesem Roman vereinen sich viele schöne Sachen, die mir in der Cotton-Serie sehr gut gefallen und die ich in letzter Zeit vermisst habe: Lara King von der CIA kommt im Roman wieder vor (wenn auch nur relativ kurz, aber immerhin ist es schön zu erfahren, dass es sie noch gibt), Jerry hat einen Undercover-Einsatz und der Senior kehrt zurück. Da hat es mich natürlich zusätzlich gefreut, dass der Band 2528 – „Der Tod geht um auf Rikers Island“ mehrfach erwähnt wird (wenn auch leider ohne Verweis in Form einer Fußnote).
Das schönste kam allerdings noch, denn der Senior wird diesmal wieder nicht geschnappt! Obwohl Jerry kurz telefonischen Kontakt mit ihm hatte, gelingt es den Leuten wieder nicht, ihn zu schnappen. Wunderbar! Sollte der Senior in nächster Zeit vielleicht etwas öfter auftreten, hätten wir einen Dauergegner. Ich finde zumindest, dass sich das Warten auf die Fortsetzung gelohnt hat (ist ja immerhin schon fast 40 Bände her, dass der Senior zum ersten Mal auftauchte).
Von der Thematik her – Jerry schlüpft in die Rolle des Waffenhändlers – erinnert mich der Roman ein bisschen an Band 2146 – „Mein heißer Deal in New Orleans“, allerdings fand ich „Waffen für Angola“ besser als Band 2146.
Einzig und allein wunderte mich, dass Phil Jerry – der ja als Waffenhändler verkleidet ist – bei der Fahrt zu einem Treffen mit Allan Snyder mit dem roten Jaguar folgt. Rot ist nun eine ziemlich auffällige Farbe bzw. die Gefahr, dass die Gangster auf den Jaguar aufmerksam werden, dürfte doch wesentlich größer als bei einer unscheinbareren Farbe sein...?
Das kann allerdings nicht drüber hinwegtäuschen, dass das ein spitzenmäßiger Roman war – und der Autor ist ein richtig guter. Würde mich freuen, mal wieder was vom Senior zu hören – weiter so!

erstellt am 03.10.17 16:57
Autor: Peter Haberl.

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