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Thema: JC-Classic Band 43 - Die Rechnung... eiskalt serviert
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erstellt am 02.09.06 15:30
Nachdem ich die neue Jerry Cotton Nachdruck-Serie „Jerry Cotton Classic“ kürzlich für mich eingestellt habe, habe ich jetzt mal wieder einen Ausflug gewagt und zwar mit Heft 43, „Die Rechnung... eiskalt serviert“, im Original Band 157 und laut Vermerk auf Seite 4 erstmals 1960 veröffentlicht worden (käme so auch in etwa hin). Dieser Roman trägt den Titel von einem der Jerry-Cotton-Filme – da ich noch keinen Cotton-Film gesehen habe (und wenn der nicht irgendwann mal im Fernsehen wiederholt wird, wird sich das in absehbarer Zeit wohl auch nicht ändern), wollte ich fragen, ob jemand weiß, ob das der Roman zum Film war, oder ob dieser Roman als Vorlage zum Film diente?

Fangen wir gleich mal bei der Rota-Seite an. Wieso wird uns seit nunmehr fast einem Jahr (43 Ausgaben) diese Vorschau für die Classic-Serie auf der Rota-Seite um die Ohren gehauen? Eigentlich müssten doch die meisten Leser inzwischen erkannt haben, dass die Romane nicht in der Gegenwart spielen (der Vermerk auf Seite 4 macht das zudem deutlich).
Aber gut. Auf Seite 4 erfahren wir dann, dass dieser Roman 1960 erstveröffentlicht wurde. Davon abgesehen, dass es wirklich ein Wunder ist, dass es die Redaktion bzw. der Verantwortliche endlich mal geschafft hat, das korrekte Erscheinungsdatum einsetzen, wäre es wünschenswerter, stattdessen zu erfahren, welche Nummer die 1. und 2. Auflage hatte – gab’s beim Bestseller ja auch als Vermerk.

In diesem Roman geht’s zuerst einmal um einen Verkehrsunfall, bei dem Fahrerflucht begangen wird – soweit so gut, doch der Reporter Tony F(r)aud hatte das ganze beobachtet und einen der Täter erkannt – und wird bald als Leiche gefunden. Jerry und Phil werden auf den Fall angesetzt...

Der Roman an sich war spannend, allerdings nicht flüssig zu lesen – das lag dennoch weniger am Stil des Autors als mehr am Lektorat. Einer der Gründe, warum ich mich weitgehend von den Classics verabschiedet habe war, dass die Fehler pro Seite einfach zu hoch waren. Es kam mir irgendwann so vor, als wenn die Romane mehr Fehler als alles andere haben. Im Gegensatz zu den Romanen, die ich zuvor gelesen habe, hat sich die Fehlerquote zwar erheblich verringert, ist allerdings immer noch unzumutbar. Der Name des Reporters, der zu Beginn ermordet wird, wechselt zum Beispiel mehrfach. Wenn man sich einmal oder zweimal vertippt/nicht aufpasst (auf den Lektor bezogen), ist das okay. Aber etwa die erste Hälfte heißt der Reporter Fraud und dann Faud – was denn nun?!? Das hat etwa genauso genervt wie, dass ich des Öfteren durch fehlende Anführungszeichen nicht wusste, ob Jerry jetzt erzählt oder nicht. Die Anführungszeichen wurden vermutlich noch öfter weggelassen als die Kommata innerhalb des Romans. Das Lektorat war also mal wieder richtig saumäßig, aber anders habe ich’s auch nicht erwartet.
Mal sehen, vielleicht schaue ich ja ab und an mal wieder bei den Classics vorbei. Unterhaltsam war der Roman auf jeden Fall. Hat mir – vom Lektorat abgesehen – gefallen.

erstellt am 04.03.07 09:42
Hallo,
die Romane haben allgemein nichts mit den Filmen zutun,allerdings gab es Begleittaschenbücher

Sonderbände zu den Filmen:
1. Schüsse aus dem Geigenkasten (Rolf Kalmuczak)
2. Fall 2 - Mordnacht in Manhattan
3. Der Erbarmungslose
4. Die Rechnung eiskalt serviert (anonym)
5. Der Mörder-Club von Brooklyn (anonmym)
6. Dynamit in grüner Seide (anonym)
7. Der Tod im roten Jaguar (Hans Olbrich)
8. Todesschüsse am Broadway (anonym)

erstellt am 27.04.07 20:23
Mir kommt es vor, als hätte man im Verlag das alte Cotton Heft der Erstauflage über einen altersschwachen Scanner gezogen (mit schön viel Fingerprints auf der Scheibe) und anschließend einer betagten OCR Software zugefügt...

"Willst Du mir ein Mädchen erzählen?" - was habe ich geknackt, was mir dieser Satz zunächst sagen will...nur einer der Beispiele, wo das Verdrehen des Buchstaben einen völlig anderen (Un)Sinn ergab.

Auch merkwürdig war die ICH-Umkehr in 2 Abzätzen, als es Eingangs nur hieß: "Bericht von Phil Decker: (...)" und plötzlich der Ich-Erzähler Phil war.

...oder waren die Fehler bereits im Original vorhanden und wurden aufgrund der Originalität gelassen)

Ach so, und überhaupt, wie schreibt man heute eigendlich Cognac?

Kognak oder Cognac?
Na egal, Whiskey, Cognac und Cocktail trinkende G-Man sind einfach cool...vor allem, wenn sie niemals den Jaguar stehen lassen...*hicks* und Prost

erstellt am 30.04.07 21:49
onkel rolf schrieb:
Mir kommt es vor, als hätte man im Verlag das alte Cotton Heft der Erstauflage über einen altersschwachen Scanner gezogen (mit schön viel Fingerprints auf der Scheibe) und anschließend einer betagten OCR Software zugefügt...

"Willst Du mir ein Mädchen erzählen?" - was habe ich geknackt, was mir dieser Satz zunächst sagen will...nur einer der Beispiele, wo das Verdrehen des Buchstaben einen völlig anderen (Un)Sinn ergab.


Solche Fehler nehme ich für meinen Teil schon gar nicht mehr wahr - da gab's zuvor noch etliche, wesentlich extremere. Im Falle von Band 13: "In Brooklyn blüht der Galgenbaum" hat man damit sogar in einem Titelcover 'nen Fehler eingebaut. Auch unzählige Fehlende Anführungszeichen hatten da schon ganze Sätze sinnentstellt.

Auch merkwürdig war die ICH-Umkehr in 2 Abzätzen, als es Eingangs nur hieß: "Bericht von Phil Decker: (...)" und plötzlich der Ich-Erzähler Phil war.


Das dürfte, denke ich, aus den Originalen stammen. Wobei ich's für ziemlich überflüssig halte - zumal, wenn nicht unbedingt aus dem Zusammenhang deutlich wird, ab wann Jerry wieder erzählt.

erstellt am 03.10.17 16:37
Möglicher Autor: Paul-Ernst Fackenheim.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:37 Uhr bearbeitet)

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