Suche
Beitrag User
 
 
Thema: 1490 Das Rätsel der Leichenvögel
| |

Antworten zu diesem Thema: 0

 
Zurück
Weiter
1


erstellt am 28.01.07 13:56
Elliot Wells:
Eigentlich wollte der Gärtner Feierabend machen als eine Saatkrähe mit den Augen seines verstorbenen Vaters erschien und ihn angriff

Simone Radmann:
Seine Verlobte begleitet ihn zu dem Friedhof der Sekte „Erben der Natur“ auf dem Elliots Vater begraben wurde, nachdem er mit seiner Sekte Selbstmord beging.

John Sinclair:
Der Geisterjäger wird von seinem Freund Bill Conolly, der Besuch von einem Mann bekommt, der eine Krähe gefangen hat, die mit der Stimme seiner verstorbenen Frau spricht, auf den Fall aufmerksam gemacht.

Bill Conolly:
Der Reporter begleitet John Sinclair zum Friedhof der Leichenvögel.

Mandragoro:
Der Umwelt-Dämon ist verantwortlich dafür, dass die „Erben der Natur“ als Leichenvögel zurückgekehrt sind.

Meinung:
Ein unheimliches, herbstliches Titelbild und ein mysteriöser Titel suggerieren dem Leser zunächst ein gruseliges Lesevergnügen und der Beginn der Geschichte scheint diesen Eindruck zu bestätigen. Doch bald verliert sich der Autor in seinen detaillierten, minutiösen Beschreibungen und schwachen Dialogen, welche die Handlung nur unwesentlich vorantreiben. So wichtig und lobenswert es auch sein mag, wenn man den Nebenfiguren einen Hintergrund gibt, so unwichtig und überflüssig ist es beispielsweise zu beschreiben, wer denn nun die Wohnung eingerichtet hat und wann welches Gebäude erbaut oder renoviert wurde.
Im Laufe der Geschichte kommt die Handlung ebenso wenig in Gang und man wartet als Leser geradezu darauf, dass endlich was passieren möge. Die Ideen, die Jason Dark in diesem Roman verbrät sind alle schon einmal da gewesen. Angefangen bei den Vögeln mit Menschenaugen, über den kollektiven Selbstmord der Sekte, bis hin zu dem Finale, welches zwar den Auftritt von Mandragoro bereithält, dafür aber reichlich einfallslos und fad daher kommt. Allein, dass der Umwelt-Dämon den Friedhof umwühlt und die Leichen an die Oberfläche kommen könnte dem Leser einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Ansonsten gibt es kaum Dramatik oder Spannung, denn einmal mehr lässt sich Mandragoro von John mit herzensguten Argumenten überzeugen. Man darf allerdings bezweifeln, dass John mit denselben Argumenten die Investoren davon überzeugen kann, den Wald nicht abzuholzen.

Zurück
Weiter
1

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed