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Thema: Band 2575 - Geld und falsche Götzen
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erstellt am 19.03.07 22:07
Nach mehreren Monaten, in denen ich (aus gutem Grund) die aktuellen Hefte der Jerry-Cotton-Serie zur Seite gelegt hatte (es gab in letzter Zeit so manche Bände, die einen dauerhaft negativen Nachgeschmack hinterlassen haben), wagte ich jetzt einen Versuch, mich mit den neuen Romanen wieder anzufreunden. In letzter Zeit gab es einfach sehr viele Pleiten bzw. die nicht ganz so tollen Ausgaben überspielten die qualitativ guten – ein Grund, erstmal nur noch die Taschenbücher zu lesen. Doch irgendwie habe ich mal wieder Lust verspürt, ein Cotton-Heft zu lesen und nahm Band 2575: „Geld und falsche Götzen“ zur Hand, die Nummer nach Band 2574: „Skrupellos“, meinem bisher letzten aktuellen Cotton-Roman.
Zeitgleich zu dieser Rezension erscheint übrigens auch hier im Geisterspiegel in der neuen Jerry-Cotton-Kolumne unter „Romanhelden“ von mir ein Beitrag zur aktuellen JC-1.-Auflage.

Die Handlung ist schnell erzählt: Oliver Mason wird ermordet und alles deutet auf den Mord einer Sekte hin, doch der muss man erst einmal etwas nachweisen, um sie dingfest machen zu können – also schaltet man Jerry Cotton und Phil Decker vom New Yorker FBI ein und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis den Verdächtigen etwas nachgewiesen bzw. diese geschnappt werden.

Eins vorweg: Das Cover und der Titel dieses Romans sind wirklich grauenvoll. Beides eignet sich vielleicht hervorragend als Brechmittel – aber auf einem JC-Romanheft haben Titelbild und Titel nichts zu suchen. Ein gewisses ästhetisches Gefühl sollte eigentlich jedem Menschen eigen sein, sowohl für Titel als auch für Titelbild – zumal weder das eine noch das andere zum Roman passt (dass die Bilder auch noch zur Handlung passen, habe ich mir schon seit langem abgeschminkt, aber dass man sie derart verunzieren muss, ist wirklich eine Schande – ein solches Cover hat selbst das schlimmste Heft nicht verdient).

Die Geschichte ist leider auch von eher durchschnittlicher Qualität. Das Heft bietet eine vorhersehbare Handlung, die man zwar schnell weg lesen kann, aber gefesselt oder gar überrascht hat sie mich bedauerlicherweise nicht. Im Prinzip reicht es aus, die Vorschau zu lesen, um alle wesentlichen und wichtigen Fakten des Romans zu kennen: Oliver Mason wird ermordet, diese Sekte gerät in Verdacht und nach einigen Füllszenen offenbart sich der Verdacht als wahr. Schnelle Krimikost, allerdings muss man dem Autor positiv zugute halten, dass sich der Roman flüssig lesen ließ und vor allem, dass er nicht derart mit Namen und Personen überladen war wie Nr. 2574.

erstellt am 22.03.07 13:25
Diesen Roman hab ich mir vor einigen Tagen auf den Flohmarkt gekauft. Das Titelbild war wirklich "scharf", der Titel selber, naja... es gab schon schlimmere.

Den Roman selber fand ich ebenfalls flüssig zu lesen und die Geschichte vorherschaubar. Aber für ein paar nette Stunden vollkommen in Ordnung, kann ja nicht jeder Roman ein halber Psychothriller sein

Aktuell: Derzeit fehlt mir einfach ein roter Faden und vor allem EINHEITLICHE RAHMENBEDINUNGEN!!!
Seht bitte zu, dass June endlich nen neuen Partner/eine neue Partnerin bekommt. Und nicht Sarah, die bildet mit Ruby ein Team!

ach ja...
Shinwatoshi

erstellt am 25.03.07 16:23
Shinwatoshi schrieb:naja... es gab schon schlimmere.


Welche meinst du denn konkret mit "schlimmere"? Die reißerischen (wie z.B. "Sex-Skandal im Weißen Haus" usw.)? Oder die Titel der aktuell erscheinenden Hefte?

Aktuell: Derzeit fehlt mir einfach ein roter Faden und vor allem EINHEITLICHE RAHMENBEDINUNGEN!!!
Seht bitte zu, dass June endlich nen neuen Partner/eine neue Partnerin bekommt. Und nicht Sarah, die bildet mit Ruby ein Team!


Ganz meine Meinung! Freut mich zu hören, dass sich auch andere Leser einen roten Faden wünschen würden - und, dass man endlich June eine neue Partnerin zuspielt. Hast du nicht Lust, deine Frage einmal im Forum "An die Redaktion" zu posten? Dieser Teil des Forums wird wohl (zumindest ab und an) von der Cotton-Redaktion gesichtet - vielleicht reagiert ja mal jemand mit einer vernünftigen Antwort darauf. :-)
Zumal es übrigens sehr unlogisch ist, dass Jerry auf der einen Seite ständig neue Partner bekommt (z. B. nach Phil Deckers "Tod" oder seinem Ausscheiden vom FBI), auf der anderen June aber weder traurig über Annies Tod zu sein scheint noch eine neue Partnerin/einen neuen Partner zur Seite gestellt bekommt. Da soll noch mal einer (wie in Band 2512 auf der Leserseite) sagen, dass der Tod einer Hauptfigur nötig wäre, um eine Serie realistischer zu gestalten...

Liest du JC eigentlich regelmäßig? Wenn ja: Wie gefallen dir denn die aktuellen Romane im Vergleich zu den älteren (so zwischen Band 2000 und 2500)?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:25 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.03.07 21:48
Koopa schrieb:

Liest du JC eigentlich regelmäßig? Wenn ja: Wie gefallen dir denn die aktuellen Romane im Vergleich zu den älteren (so zwischen Band 2000 und 2500)?


Jepp, ich lese JC regelmäßig, mehr die Hefte als die Taschenbücher, obwohl beide hier schwer zu bekommen sind (dabei wohne ich in einer Landeshauptstadt!).

Was die neueren Hefte ab 2500 betrifft so fehlt mir, wie gesagt, der Rote Faden. Zudem hab ich zum Teil das gefühl, dass neue Autoren dabei sind, was ja kein Problem ist, aber das sich die Autoren irgendwie nicht mehr absprechen, das war vorher anders.

Es gibt auch sehr vieles, was mir derzeit auf den Geist geht, egal ob der einzelne Roman nun gut, weniger gut oder schlecht ist.

Zum Thema June Clark: Mal ganz ehrlich, mein Mann ist Polizist, wenn er im Krankenhaus liegen würde und während dieser Zeit würde sein Partner im Dienst erschossen, der würde ganz anders reagieren und soetwas könnte man z.b. auch in einen Roman kurz anreissen. Ich mein, theoretisch ist Annie jetzt knapp zwei Jahre tot, die hatte ja auch mal Geburtstag bzw. der Todestag jährt sich und kein Autor bricht sich was ab, wenn z.B. folgender Abatz irgendwo passend reingeschoben wird:

"Wir hatten unser morgendliches Meeting und ich bemerkte, wie Junes Blick immer wieder zu dem Bild an Mr. Highs Wand wanderte, auf dem das Portait ihrer verstorbenen Partnerin zu sehen war. Annie Geraldo war vor einigen Monaten im Kampf gegen unseren Erzfeind Jeff Patrick gestorben und unsere blonde Kollegin hatte den Tod ihrer Partnerin immer noch nicht verwunden. Vor allem, dass sie nicht während der letzten Minuten bei Annie gewesen sein konnte, machte sie fertig, aber June hatte damals selber in einem Krankenhaus um ihr Leben gekämpft. Wahrscheinlich war dies auch der Grund, warum Mr. High ihr noch keinen neuen Partner an die Seite gestellt hatte und Sarah Hunter immer zwischen ihrer Partnerin Ruby O'Hara und June hin und her sprang. Und dann fiel es mir siedenheiß ein: Annie hätte heute Geburtstag gehabt."

Was ich auch sehr traurig finde, ist, das Annie Geraldo sowieso irgendwie vergessen wurde. So könnte ja z.B. mal ein alter Fall, den sie bearbeitet hat neu aufgerollt werden, weil irgendeiner geflohen ist oder so was in der Art.

Auch die 6 einzelnen Abenteuer von Phil Decker würden einen klassen Grundstein für einige Fälle abgeben. Sehr enttäuscht bin ich auch, weil Phil in den heutigen Abenteuern noch mehr als Trottel und Weiberheld (ok, das ist er wohl ) rüberkommt als früher. Ich hab gerade heute wieder "Holt Cotton raus" (Bd. 21??) gelesen, da hat Phil wunderbar die Initiative erfasst und seinen Kumpel rausgeholt.

Da lobe ich doch Figuren wie Jon Bent und Jeff Patrick, die beide gesehen haben, dass Jerrys beste Waffe sein Partner ist. Solch eine Figur fehlt derzeit, die dafür sorgt, dass Jerry sich bewusst wird, was er an seinen Kollegen hat.

Und was zum Teufel ist mit Mr. High los?
Es gab einen Roman, keine Ahnung wie der hieß (ich find ihn auch grad nicht wieder), wo Jerry knapp mit dem Leben davon kommt. Drei Seiten weiter sitzen sie dann in der Besprechung mit Mr. High und er meint so nebenbei: "Ich habe erfahren, dass Sie uns gestern beinahe verloren gegangen wären."
Haaaaaaalllllllllllooooooooooooooooo?????????????
Normalerweise würde der gute Mann seinen Agent sobald er soetwas erfährt anrufen, besonders wenn es Jerry ist.

Homer ist ne Geschichte für sich. Ob ich ihn nun mag oder nicht, weiß ich noch nicht zu sagen. Zur Zeit würde ich sagen: Hey, du bist ein Arsch, aber ein toller!

Und den Senior, sorry, aber den kann ich derzeit als Gegner noch nicht ernst nehmen. Ehrlich gesagt, geht er mir auf den Keks. Was wohl damit zusammen hängt, dass mich die Geschichten, in denen er "mitspielt" oder scheinbar mitspielt nicht sonderlich vom Hocker gerissen haben.

Und ich vermisse die Mehrteiler

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:26 Uhr bearbeitet)

erstellt am 26.03.07 13:44
Hey Shinwatoshi, wenn ich deine Beiträge so lese, könnte man ja glatt auf die Idee kommen, ich hätte einen Doppelnick. :-)

Shinwatoshi schrieb:
Was die neueren Hefte ab 2500 betrifft so fehlt mir, wie gesagt, der Rote Faden. Zudem hab ich zum Teil das gefühl, dass neue Autoren dabei sind, was ja kein Problem ist, aber das sich die Autoren irgendwie nicht mehr absprechen, das war vorher anders.


Das stimmt, ist übrigens auch aus einigen Interviews mit Cotton-Autoren ersichtlich. Ich zitiere einen Cotton-Autoren aus einem Interview mit www.geisterspiegel.de:

"Jerry Cotton – unglaublich, aber wahr: da weiß ich nicht mal die Namen aller Serienautoren." - Wie also sollen die Autoren sich auch untereinander absprechen können?

Zum Thema June Clark: Mal ganz ehrlich, mein Mann ist Polizist, wenn er im Krankenhaus liegen würde und während dieser Zeit würde sein Partner im Dienst erschossen, der würde ganz anders reagieren und soetwas könnte man z.b. auch in einen Roman kurz anreissen. Ich mein, theoretisch ist Annie jetzt knapp zwei Jahre tot, die hatte ja auch mal Geburtstag bzw. der Todestag jährt sich und kein Autor bricht sich was ab, wenn z.B. folgender Abatz irgendwo passend reingeschoben wird:


Soweit ich weiß werden - vor allen Dingen beim FBI - in solchen Fällen auf jeden Fall psychologische Untersuchungen mit den betreffenden Personen durchgeführt. Sowas wird nirgendwo erwähnt - Fehlanzeige.
Der Gag ist übrigens, dass - wenn mich nicht alles täuscht - Annie in Band 2408: "Seine Geisel hieß June Clark" ihren Dienst beim FBI beenden wollte, da war irgendwas mit June. Tot war sie auf jeden Fall nicht - nun ist Annie tot und June scheint das überhaupt nicht mitzunehmen. Ich glaube, in Band 2562: "Morde ohne Motiv" (unpassender Titel) wurde mal gaaanz kurz was in Bezug darauf angerissen, dass Annie ihr noch immer fehlte (kann aber auch ein anderer gewesen sein), allerdings ist das viel zu wenig. Wie gesagt, als Decker ausgestiegen ist bzw. "starb" gab's sofort einen neuen Partner - Sid Lomax bzw. Sarah Hunter, aber als Annie starb - tja, da kocht jeder Autor sein eigenes Süppchen.

Immer häufiger werden in aktuellen Heften und TBs Sarah und June zusammen erwähnt - Ruby fällt fast komplett unter den Tisch und wenn sie mal erwähnt wird, dann entweder nur einzeln oder mit Fred Nagara.
Sarah ist häufig im Dreierteam mit Jerry und Phil, June ebenfalls, mal sind June und Sarah zusammen ein Team, Ruby gibt's gar nicht mehr, Peggy Martin (apropos: Was ist eigentlich aus Peggy Martin geworden? War die nicht mal mit Ruby oder so im Team??) sowieso nicht - was ist aus diesem Team nur geworden? Vorher hatte jeder seinen passenden Partner, aber seitdem man diesen saudummen Einfall hatte, Annie sterben zu lassen, ist da nichts mehr wie es zuvor war. Zumal ich inzwischen sagen muss, dass mich weniger die Tatsache schmerzt, dass Annie gestorben ist als vielmehr, dass June keine neue Partnerin zur Seite gestellt bekommt.

Und in einem Punkt muss ich dir auch Recht geben, Annie wird fast gar nicht mehr erwähnt, ihr Tod wirkt dadurch noch willkürlicher und sinnloser. Man könnte sie durch so einfache Dinge wieder ins Spiel bringen. Genauso könnte man June an ihrem Geburtstag einmal zweifelnd über Annie nachdenken lassen - schließlich ist ja bekannt, wann sie Geburtstag hatte und der steht ja in ein paar Monaten wieder an (siehe Band 2202: Der Amok-Helikopter, da stand das meines Wissens drin).

Was ich auch sehr traurig finde, ist, das Annie Geraldo sowieso irgendwie vergessen wurde. So könnte ja z.B. mal ein alter Fall, den sie bearbeitet hat neu aufgerollt werden, weil irgendeiner geflohen ist oder so was in der Art.


Da gibt es so viele Sachen. Sei es, dass der Medikamentenfälscher aus Band 2144 sich wieder rächt, das Feld ist ja weit. Man könnte ja auch genauso einen noch nicht dem Leser bekannten Fall wieder aufrollen. Stoff genug gäbe es. Dann müsste man nicht zum tausendfünfhundertsten Mal wieder irgendwelche langweiligen, langatmigen und abgetakelten Mafiakämpfe schildern. Diese Stories hängen mir echt zum Hals raus. Es gibt so viele modernere Dinge, die man da einfach so ins Spiel bringen könnte (frei nach dem Motto: Die besten Geschichten schreibt noch immer das Leben) - Terrorismusbekämpfung, und und und. Da gibt es eine nahezu unbegrenzte Masse an neuen Storymöglichkeiten, aber kaum jemand bei den aktuellen JC-Heften nutzt sie. Zumal der 1500. Mafia-Boss langsam unglaubwürdig wirkt - wenn man die aktuellen Cotton-Romane betrachtet, besteht die eine Hälfte der Welt aus Serienkillern und die andere aus Mafiabossen...

Auch die 6 einzelnen Abenteuer von Phil Decker würden einen klassen Grundstein für einige Fälle abgeben. Sehr enttäuscht bin ich auch, weil Phil in den heutigen Abenteuern noch mehr als Trottel und Weiberheld (ok, das ist er wohl ) rüberkommt als früher. Ich hab gerade heute wieder "Holt Cotton raus" (Bd. 21??) gelesen, da hat Phil wunderbar die Initiative erfasst und seinen Kumpel rausgeholt.


"Holt Cotton raus!" ist Band 2196 - kürzlich ist dazu übrigens auch auf www.geisterspiegel.de eine neue Jerry-Cotton-Kolumne erschienen. Direktlink: http://www.geisterspiegel.de/romanhelden/jerrycotton/cotton.... - dort erscheint wöchentlich von mir eine neue Kolumne zu Jerry Cotton.

Ich finde allgemein, dass sich die Teamfiguren doch sehr stark zum Negativen verändert haben, wenn man das überhaupt sagen kann. Es findet praktisch keine Veränderung statt, die JC-Serie befindet sich in einer gefährlichen Phase. Es findet keine Weiterentwicklung statt. Hölzern und schablonenhaft sind die Figuren.

Da lobe ich doch Figuren wie Jon Bent und Jeff Patrick, die beide gesehen haben, dass Jerrys beste Waffe sein Partner ist. Solch eine Figur fehlt derzeit, die dafür sorgt, dass Jerry sich bewusst wird, was er an seinen Kollegen hat.


Genau!!! Es fehlt überhaupt ein Jon Bent, der die Serie mal ein bisschen aufmischt und für Ordnung sorgt (der Kerl war sowieso immer mein heimlicher Liebling )).
Der Senior ist ja ganz nett. Endlich mal wieder ein wiederkehrender Gegner - aber letzten Endes ist er auch nicht mehr als ein üblicher Mafiaboss, wie wir ihn schon hunderte, wenn nicht sogar tausende Male hatten. Nichts Besonderes, nichts Neues. Einer, der den Leuten mal zeigt, was man mit der technischen Revolution alles anrichtet (Jon Bent) - den gibt's heut gar nicht mehr. Abtrünnige CIA-Agenten (Jeff Patrick) oder verbrecherische Ärzte (Doc Ewigkeit) sowieso nicht. Die Romane mit den Leuten waren sowieso stets die besten. Denen merkte man so richtig: Da hat sich ein Autor richtig ins Zeug gelegt, der hat sich für sein Geld noch richtig angestrengt. Heute kommt an dessen Niveau nur ein Autor ran, der von Band 2550 ("Zwölf Stunden Angst" und 2571 ("Home-Run ins Verderben). Aber einer konnte noch nie was gegen alle tun.

Und was zum Teufel ist mit Mr. High los?
Es gab einen Roman, keine Ahnung wie der hieß (ich find ihn auch grad nicht wieder), wo Jerry knapp mit dem Leben davon kommt. Drei Seiten weiter sitzen sie dann in der Besprechung mit Mr. High und er meint so nebenbei: "Ich habe erfahren, dass Sie uns gestern beinahe verloren gegangen wären."
Haaaaaaalllllllllllooooooooooooooooo?????????????
Normalerweise würde der gute Mann seinen Agent sobald er soetwas erfährt anrufen, besonders wenn es Jerry ist.


Das fällt mir auch des Öfteren auf (siehe meine Rezension zu Band 2576: "Verräter sterben schnell" - das ist echt hartes Zeug...). In Band 2213: "Als sie meine Leiche fanden", als man dachte, Jerry wäre tot, war Mr High außer sich vor Freude, weil JC wieder unter den Lebenden weilte - aber jetzt, ätzend... Mr. High steht kaum noch hinter seinen Agenten, in Band 2576 sagte er sinngemäß, er wolle keinen Ärger haben - was ist daraus nur geworden? Wo ist die Rückendeckung, die Mr. High seinen Agenten stets gegeben hat? Mit DER Art von Mr. High hätte man Leute wie Jon Bent nie glaubhaft besiegen können - und Phil Decker wäre wahrscheinlich noch immer "tot"...

Homer ist ne Geschichte für sich. Ob ich ihn nun mag oder nicht, weiß ich noch nicht zu sagen. Zur Zeit würde ich sagen: Hey, du bist ein Arsch, aber ein toller!


Homer ist ein liebenswerter Kotzbrocken, aber trotzdem ist es unglaubwürdig, wenn der nur alle paar Monate mal vorbeischaut. Macht der das nur nach Lust und Laune?

Und den Senior, sorry, aber den kann ich derzeit als Gegner noch nicht ernst nehmen. Ehrlich gesagt, geht er mir auf den Keks. Was wohl damit zusammen hängt, dass mich die Geschichten, in denen er "mitspielt" oder scheinbar mitspielt nicht sonderlich vom Hocker gerissen haben.


In welchen Geschichten hat er denn "scheinbar mitgespielt"? Ich habe bisher nur die zwei Bände "Der Tod geht um auf Rikers Island" (2528) und "Waffen für Angola" (2566) gelesen. Ich bin zzt. bei Band 2578: "Der Plan ging nicht auf" (bzw. das ist der nächste den ich lese müsste), will aber bis Bd. 2600 noch aufs Laufende kommen - deshalb: In welchen Bänden spielte der Senior nach Nr. 2566 denn noch mit? Gibt's zwischen Bd. 2578 und dem aktuellen noch irgendwelche empfehlenswerten Nummern?

Und ich vermisse die Mehrteiler


Die vermisst wohl jeder Cotton-Fan, der nicht gerade erst eingestiegen ist, was ja auch hier im Forum ab und an deutlich wurde. Aber der Cotton-Redaktion ist das egal. 80 Seiten sind ja sehr gut und mit Sicherheit besser als der übliche Einheitsbrei, aber ein Mehrteiler ist einfach besser. Und das sollte doch wohl im Bereich des Möglichen liegen; früher gab's doch auch einen nach dem anderen.

erstellt am 27.03.07 01:32
Hey Leute, ich sitze gerade an nem großen Dreiteiler, der euch sicher gefallen wird. Liebe Grüße. Der Autor von 2550 und 2600

erstellt am 27.03.07 15:27
chrislybär schrieb:
Hey Leute, ich sitze gerade an nem großen Dreiteiler, der euch sicher gefallen wird. Liebe Grüße. Der Autor von 2550 und 2600


Na, das sind doch mal tolle Neuigkeiten!
Allerdings wird das bestimmt noch ne ganze Ecke dauern, bis der Dreiteiler veröffentlicht wird. Also, hald dich ran!

erstellt am 28.03.07 15:08
Koopa schrieb:
Hey Shinwatoshi, wenn ich deine Beiträge so lese, könnte man ja glatt auf die Idee kommen, ich hätte einen Doppelnick. :-)


Ne, ich bin ich und du bist du - ist doch eindeutig!



Soweit ich weiß werden - vor allen Dingen beim FBI - in solchen Fällen auf jeden Fall psychologische Untersuchungen mit den betreffenden Personen durchgeführt. Sowas wird nirgendwo erwähnt - Fehlanzeige.


Naja, du kannst natürlich auch haben, dass die sich denken: Hey, wenn wir sowas erwähnen, dann heißt es wieder: Die Autoren wollen nur irgendwie die Seiten füllen und ergehen sich da in Kleinigkeiten.

Nur für die Autoren, die hier zufälligerweise mitlesen und das zufälligerweise denken: DAS ist keine Nebensächlichkeit! Der Tod von Annie ist immerhin ein riesengroßer Einschnitt im Team und somit total Erwähnenwert.

tja, da kocht jeder Autor sein eigenes Süppchen.


Wäre einfacher, wenn die alle vom Lektor so ne Inforundmail bekommen würden, wenn sich da was tut oder irgendwie so ne richtig geile Idee hat.

Zumal ich inzwischen sagen muss, dass mich weniger die Tatsache schmerzt, dass Annie gestorben ist als vielmehr, dass June keine neue Partnerin zur Seite gestellt bekommt.


Hey, geben wir die Hoffnung nicht auf, immerhin wurde ja etwas über mir erzählt, dass das ein Dreiteiler unterwegs ist, der uns vielleicht gefallen könnte.

(frei nach dem Motto: Die besten Geschichten schreibt noch immer das Leben) - Terrorismusbekämpfung, und und und. Da gibt es eine nahezu unbegrenzte Masse an neuen Storymöglichkeiten, aber kaum jemand bei den aktuellen JC-Heften nutzt sie. Zumal der 1500. Mafia-Boss langsam unglaubwürdig wirkt


Nichts gegen Mafia und Serienkiller, letztere bin ich sogar Fan von (Alex Cross *schmacht*), aber es sind immer dieselben Themen und vor allem die selber Art Serienkiller.
Ich muss z.B. nur Zeitungen lesen, so wie die NY Times oder auch Stern und Spiegel und schon hab ich JC-Ideen. Ich bin nur zu faul mich hinzusetzen und es mal mit nem Krimi zu probieren *lach*
(Also ihr lieben Cotton Autoren, wenn euch die Ideen ausgehen, ich hab hier einige liegen - 50 € für jede Idee; 150€ für jede ausgeklügelte Idee und 1/3 eures Honorars wenn die Geschichten angenommen werden )


Ich finde allgemein, dass sich die Teamfiguren doch sehr stark zum Negativen verändert haben, wenn man das überhaupt sagen kann. Es findet praktisch keine Veränderung statt, die JC-Serie befindet sich in einer gefährlichen Phase. Es findet keine Weiterentwicklung statt. Hölzern und schablonenhaft sind die Figuren.


Was mich an den Figuren nervt ist, dass die alle so Jerry-Abhängig sind. Gut, Jerry ist die Hauptfigur und zudem noch der Ich-Erzähler. Aber mal ganz ehrlich: Der ist nicht wirklich ein Teamplayer. Teilweise sitzen die alle da rum, überlegen was zu tun ist und dem einzigen dem etwas einfällt ist Jerry. Wie realistisch ist das denn? Und es widerspricht ihm auch nie wirklich einer.

Ich hab vor einigen Monaten mal - mehr so aus Jux - mich hingesetzt und bin sämtliche Büros des FBI durchgegangen um nachzusehen wo an der Spitze (Leiter bzw. Stellvertreter) eine Frau steht. Und siehe da: bei 35 % der Büros gibt es eine Frau in der Spitze, bei ca. 10% der Büros gibt es sogar weibliche Doppelspitzen.
Warum musste Jerry befördert werden und nicht z.B. June oder Ruby oder Peggy. Mal ganz abgesehen davon, dass ich doch enttäuscht bin, dass man das Jubiläum letztes Jahr (20 Jahre FBI-Agentinnen) nicht irgendwie mit nem FBI-Damen Dreiteiler gewürdigt hat.
Ich als Frau kann ja schon froh sein, dass endlich dieses dämliche "Girl" weg ist, das ging mir z.T. sowas von auf die Eierstöcke


Genau!!! Es fehlt überhaupt ein Jon Bent, der die Serie mal ein bisschen aufmischt und für Ordnung sorgt (der Kerl war sowieso immer mein heimlicher Liebling )).


Meiner auch! Ich hab ihn geliebt! Aber nur bis er zur Domäne gestossen ist - danach war er nicht mehr ganz so gut.
Jeff Patrick war auch ganz ok, obwohl die beiden sich recht ähnlich waren.
Dr. Ewigkeit war mir zu schnell weg und zu schnell in den Fängen der Domäne.
Das gleich gilt für Big Max (Maximus Dome) - obwohl, seine Leiche ist ja noch nicht gefunden worden = ein weiterer Kandidat für den Senior?
Und die Tochter vom Domäne-Chef - Dr. Johannson, die Leiche ist ja auch nicht wirklich aufgetaucht...

Der Senior ist ja ganz nett.


Zum Thema Senior muß ich ja sagen, dass mir der aktuelle Roman mal wieder sehr gut gefallen hat, auch wenn ich den Anfang ein wenig nervend fand und ich mich frage wie Homer denn nun am Schluß reagiert hat.


Homer ist ein liebenswerter Kotzbrocken, aber trotzdem ist es unglaubwürdig, wenn der nur alle paar Monate mal vorbeischaut. Macht der das nur nach Lust und Laune?


Naja, du musst bedenken, dass er ja nicht nur für New York verantwortlich ist, sondern für die gesamte Ostküste. Weißt du wieviele Büros das sind? Ein paar sehr viele
Und wenn ich dann da noch so einen Chef sitzen hab wie Mr. High, muss ich mich da nicht sonderlich viel drum kümmern.

Shinwatoshi

erstellt am 28.03.07 15:10
chrislybär schrieb:
Hey Leute, ich sitze gerade an nem großen Dreiteiler, der euch sicher gefallen wird. Liebe Grüße. Der Autor von 2550 und 2600


Wunderprächtig!
Neues Teammitglied?
Neuer Gegner?
Und hey, ist Big Max der Senior?

Das sind ja gleich drei Fragen auf einmal...

Shinwatoshi

erstellt am 28.03.07 20:03
Na, das sind doch gute Neuigkeiten (wobei ich an einen Mehrteiler erst glaube, wenn ich ihn in der Hand halte). Zudem wird in den nächsten Tagen auf Geisterspiegel.de ein Interview mit dem aktuellen JC-Redakteur Florian Marzin erscheinen (wahrscheinlich am nächsten Montag, passend zur neuen Jerry Cotton-Kolumen) - und dort werden etliche Fragen, über die hier ja schon ab und an diskutiert wurde, beantwortet (über Mehrteiler, June Clark, den Senior, mein Lieblings-Unwort Mistress uvam).

Übrigens, auf einigen Bastei-Spannungsromanheften dieser Woche ist eine wirklich sehr hübsch gestaltete Werbung für den Band 2600 zu finden (ich muss zugeben, die Mühe hat man sich bisher nicht so gemacht - schon gar nicht bei Band 2500, das war ja der Schlimmste von allen von der Aufmachung her). Donnerwetter, die Werbung dafür kann sich echt sehen lassen. Endlich mal ein bisschen Stolz darüber, dass man die längstlebige Romanheftserie überhaupt im Verlag hat. Eine 2600 in Feuerwerksform, darunter Wolkenkratzer und riesige Bauten, im Vordergrund Band 2600, dazu ein netter Text - Respekt, da hat sich aber jemand wirklich Mühe gegeben.

Was mir natürlich vorab am meisten an Band 2600 gefällt: Es gibt einen Untertitel! Ob ich wohl eine Brille brauche oder stimmt das wirklich? War das wohl eine Ausnahme?


Naja, du kannst natürlich auch haben, dass die sich denken: Hey, wenn wir sowas erwähnen, dann heißt es wieder: Die Autoren wollen nur irgendwie die Seiten füllen und ergehen sich da in Kleinigkeiten.


Das wird wohl kaum jemand denken, da man das mit (wenn man's drauf anlegt) einem Absatz abhandeln kann. Und über die Kleinigkeiten, mit denen sich so mancher Autor aufhält, sollte man wohl besser den Mantel des Schweigens legen - denn bei vielen Romanen ist die Anzahl der belanglosen Füllszenen doch enorm hoch, da hätte so eine Szene nichts ausgemacht.
Ich halte es übrigens auch nicht für notwendig, alle zwei Bände zu erwähnen, dass Annie gestorben ist etc., das mit Sicherheit nicht. Aber das Gegenteil - es totzuschweigen - kann genausowenig der richtige Weg sein.


Wäre einfacher, wenn die alle vom Lektor so ne Inforundmail bekommen würden, wenn sich da was tut oder irgendwie so ne richtig geile Idee hat.


Das mit Sicherheit, aber das muss man ja auch erst mal machen ...

Hey, geben wir die Hoffnung nicht auf, immerhin wurde ja etwas über mir erzählt, dass das ein Dreiteiler unterwegs ist, der uns vielleicht gefallen könnte.


Also, bei dem Autor von Band 2550 (der ja, soweit mir bekannt, auch noch für ein paar andere JC-Hefte verantwortlich war ) mache ich mir da überhaupt keine Sorgen, jedenfalls nicht in Bezug darauf, dass das Heft von der Spannung her nichts ist. Aber ich habe halt sehr häufig gehofft, dass man June eine/n neue/n Dienstpartner/in verpasst - aber wie's scheint, wird sich meine Hoffnung ja bald erfüllen. :-)


Nichts gegen Mafia und Serienkiller, letztere bin ich sogar Fan von (Alex Cross *schmacht*), aber es sind immer dieselben Themen und vor allem die selber Art Serienkiller.

Ich muss z.B. nur Zeitungen lesen, so wie die NY Times oder auch Stern und Spiegel und schon hab ich JC-Ideen. Ich bin nur zu faul mich hinzusetzen und es mal mit nem Krimi zu probieren *lach*
(Also ihr lieben Cotton Autoren, wenn euch die Ideen ausgehen, ich hab hier einige liegen - 50 € für jede Idee; 150€ für jede ausgeklügelte Idee und 1/3 eures Honorars wenn die Geschichten angenommen werden )


Auch ein Leser von James Pattersons Büchern? Ich hab mich zwar immer noch nicht zum 1. Alex Cross durchgerungen (auch wenn er im Schrank steht), aber seine Lindsay-Boxer-Romane gefielen mir bisher ganz gut. :-)

Ich für meinen Teil bin eigentlich ein riesiger Fan von Serienmördern. Die hauptsächlichen Wikipedia-Artikel, die ich lese, handeln von Serienmördern und ich komme allgemein nur schwer an Büchern über Serienkiller vorbei - grade lese ich z. B. ein im April 07 erschienenes Buch über den legendären Zodiac-Killer (das ist auch so eine Sache: Wieso müssen sich Cotton-Serienmörder eigentlich immer für Typen wie Jack the Ripper halten und Prostituierte umnieten? Gibt doch so viele Typen Menschen, die man um die Ecke bringen kann, wieso hält sich nicht mal einer für Zodiac und wechselt den Opfertyp öfter als manch einer die Socken?) - will heißen: Ich finde die Serienmörder-Thematik toll ...
... aber wenn dann alle paar Wochen ein neuer, bestialischer, menschenverachtender Serienkiller am Kiosk wartet und Jerry Cotton zum hundertsten Mal schockiert ist darüber, wie unmenschlich und grausam diese böse, böse Welt ist, beginnt es langsam zu nerven. Das fiel mir zum ersten Mal so richtig auf, als ich die Beschreibung zum 550. JC-TB las. Jubiläums-Taschenbuch - und was ist? Ein Serienmörder. Na klasse!

Zumal diese Serientäter, die es nur auf einen bestimmten Typ Frau abgesehen haben, auch nervig sind. Wer sagt eigentlich, dass nur Männer morden und Frauen umbringen? Gibt doch auch Frauen, die töten. Was ich damit sagen will: Es gibt soviel Potenzial (vor allem bei Serienmördern), nur man nutzt es nicht. Wenn man sich das ganze weite Feld ansieht, das man für die Serienkiller-Thematik nutzen kann, dann ist der Teil, den die Cotton-Autoren nutzen, nur ein sehr kleiner Teil davon. Alleine das Zodiac-Buch, das ich gerade lese, bietet Stoff für mindestens ein Dutzend Cotton-Hefte, da dort so viele verschiedene Theorien laut werden, weswegen Zodiac nach welchen Gesetzen gemordet hat. Es gibt so viele mögliche Motive - die wenigsten werden angeschnitten.
Man muss nicht mal die NY Times lesen, um etliche Ideen zu kriegen - wer nicht mit ganz geschlossenen Augen durch die Welt läuft, sieht, dass die Ideen praktisch auf der Straße liegen. Heutzutage kann man sich spielend leicht im Internet 'ne Anleitung zum Bombenbasteln suchen - wieso nutzt man so was nicht für Romanideen? Vor allem in NY, wo ja sowieso alle Leute böse sind.
Es sollte auf jeden Fall so sein, dass Krimis nicht auf den ersten Blick durchschaubar sind - und das schaffen leider nur die wenigsten Cotton-Romane. Wobei es da soviele Möglichkeiten gibt, so viele... ich würd ja auch gern endlich mal meinen Cotton-Roman fertigschreiben (Ideen sind schließlich genug vorhanden), aber na ja - der innere Schweinehund... Wie dem auch sei: Man muss nicht immer einen Mafiaboss oder Serienmörder (wobei ich sagen muss, die Vorschau zum "Barbier von Manhattan" klingt kreativ) ins Rennen schicken, um spannende Romane zu schreiben - es gibt so viele kriminelle Möglichkeiten, um sich sein Geld zu verdienen, da muss es nicht immer nur dieser Bereich sein. Wieso gibt's eigentlich kaum noch Geiselnahmen und Terroristen? Okay, bei Bd. 2550 gab's 'ne Geiselnahme, aber allgemein waren früher doch vielmehr Terroristen vertreten.
Und das Feld "Terrorist" ist doch wirklich breit, zumal in New York. Wo sind eigentlich die schönen Agenten-Thriller und Verschwörungen hin? Gibt's die gar nicht mehr?

Was mich an den Figuren nervt ist, dass die alle so Jerry-Abhängig sind. Gut, Jerry ist die Hauptfigur und zudem noch der Ich-Erzähler. Aber mal ganz ehrlich: Der ist nicht wirklich ein Teamplayer. Teilweise sitzen die alle da rum, überlegen was zu tun ist und dem einzigen dem etwas einfällt ist Jerry. Wie realistisch ist das denn? Und es widerspricht ihm auch nie wirklich einer.


Darin sehe ich das Hauptproblem der ganzen Heftromanserie. Dieses Verhalten des einsamen Wolfs, der im Alleingang alle schweren Jungs in den Knast bringt, dabei sein ganzes "Team" in den Schatten stellt und nebenbei stets mit den heißesten Frauen zusammen ist, ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Solche Vorstellungen waren vielleicht in den 70ern oder so Mode - heute zählt Teamarbeit.

Ich hab vor einigen Monaten mal - mehr so aus Jux - mich hingesetzt und bin sämtliche Büros des FBI durchgegangen um nachzusehen wo an der Spitze (Leiter bzw. Stellvertreter) eine Frau steht. Und siehe da: bei 35 % der Büros gibt es eine Frau in der Spitze, bei ca. 10% der Büros gibt es sogar weibliche Doppelspitzen.
Warum musste Jerry befördert werden und nicht z.B. June oder Ruby oder Peggy. Mal ganz abgesehen davon, dass ich doch enttäuscht bin, dass man das Jubiläum letztes Jahr (20 Jahre FBI-Agentinnen) nicht irgendwie mit nem FBI-Damen Dreiteiler gewürdigt hat.
Ich als Frau kann ja schon froh sein, dass endlich dieses dämliche "Girl" weg ist, das ging mir z.T. sowas von auf die Eierstöcke


Kann ich verstehen, wobei mir die meisten der so häufig verwendeten Anglizismen auf die Nerven gehen. Okay, dass da Jerry befördert wurde (auch wenn es wohl eher Phil verdient hätte), halte ich für vertretbar, aber das Drumherum stimmt einfach nicht.

Meiner auch! Ich hab ihn geliebt! Aber nur bis er zur Domäne gestossen ist - danach war er nicht mehr ganz so gut.
Jeff Patrick war auch ganz ok, obwohl die beiden sich recht ähnlich waren.
Dr. Ewigkeit war mir zu schnell weg und zu schnell in den Fängen der Domäne.
Das gleich gilt für Big Max (Maximus Dome) - obwohl, seine Leiche ist ja noch nicht gefunden worden = ein weiterer Kandidat für den Senior?
Und die Tochter vom Domäne-Chef - Dr. Johannson, die Leiche ist ja auch nicht wirklich aufgetaucht...


Endlich mal ein Gleichgesinnter (bzw. eine Gleichgesinnte)! :-)
Ja, ich finde, Patrick war in erster Linie ein Nachfolger von Jon Bent, aber mehr auch nicht. Er war zwar gut, aber Bent ist irgendwie mein All-Time-Favorite unter den Cotton-Gegnern (was man ja alleine schon daran sieht, dass mein Avatar der 1. Roman mit Jon Bent ist - wenn auch etwas zerquetscht und zu klein geraten). Der hatte manchmal so einen lässig-lockeren Humor, der mir sehr zusagt(e) - besonders z. B. in dem Der-Tag-an-dem-Phil-Decker-starb-Mehrteiler bei seiner Enttarnung.

Ich denke nicht, dass Max Dome der Senior ist - was in erster Linie daran liegt, dass der Autor von Band 2600 nicht derselbe wie der von Band 2300 ist.

Zum Thema Senior muß ich ja sagen, dass mir der aktuelle Roman mal wieder sehr gut gefallen hat, auch wenn ich den Anfang ein wenig nervend fand und ich mich frage wie Homer denn nun am Schluß reagiert hat.


Welcher Roman handelt denn noch vom Senior? Der aktuelle, Band 2597?

Naja, du musst bedenken, dass er ja nicht nur für New York verantwortlich ist, sondern für die gesamte Ostküste. Weißt du wieviele Büros das sind? Ein paar sehr viele
Und wenn ich dann da noch so einen Chef sitzen hab wie Mr. High, muss ich mich da nicht sonderlich viel drum kümmern.


Na gut, das stimmt schon, aber wenn sich Homer um ein paar verschwundene Frauen (siehe Bd. 2589: "Tennessee-Waltz" kümmert, ihm auf der anderen Seite aber etliche Serienmörder egal zu sein scheinen, dann wirkt das schon ein wenig ... merkwürdig auf mich.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:18 Uhr bearbeitet)

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