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Thema: JS 1498 Horrortrip des Sensenmannes
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erstellt am 25.03.07 19:05
Band 1498 'Horrortrip des Sensenmannes'

Cover von Candy Kay
Erschienen am 24.3.2007
Vorschau:
Phil Bennett, ein alter Schulfreund von Jane Collins, bat die Detektivin um Hilfe. Er war mittlerweile Lehrer in einem Internat geworden, in dem es spuken sollte. Jane sagte zu und dachte dabei an einen leichten Job. Selten hatte sie sich so gerirrt.
Denn als sie den Kopf der Rektorin fand, war der Spuk vorbei, und das Grauen begann...

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Dieser Roman ist auf jeden besser als 'Die Gespenster-Villa'. Leider baut die Story nach dem unheimlichen Beginn (mit Ausnahme der zwischenzeitlichen Ermordung der Rektorin) wieder etwas ab und kommt erst im letzten Drittel so richtig in Fahrt. Vor allem hat mich dabei der Tod Phil Bennetts überrascht. Der Sensenmann war diesmal auch ein ziemlich starker Gegner, und am Ende wurde endlich mal wieder nicht alles in einem großen Gespräch aufgelöst, sondern es bleiben mal ein paar Fragen zurück. Gut so, muss ja nicht immer alles beantwortet werden!
Insgesamt würde ich mal nach gruselromane.de-Wertung 3 Kreuze vergeben.

PS: Weiß jemand wie man das Cover hier einfügen kann? Nach der Beschreibung hier bekomme ich immer nur ein großes X.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:21 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.03.07 23:27
Ups, hab eine SPOILER-Warnung für noch unbelesene vergessen. Sorry!

erstellt am 26.03.07 13:41
Ein einsames, verlassenes Internat. Herbstliches Wetter mit viel Nebel. Eine unheimliche, todbringende Gestalt auf der Suche nach Opfern. Diese klassischen Gruselelemente bilden ein Szenario welches unzweifelhaft zu den Stärken des Autors gehört. Die Spannung ist beinahe körperlich zu fühlen und auch die Dialoge lesen sich angenehm flüssig. Einzig zwei kleine Wiederholungen muss man über sich ergehen lassen, ansonsten beherrscht eine düstere Gruselstimmung den Roman. Die Aktionen des Sensenmannes kommen hart, brutal und überraschend. Für den Leser eine willkommene Abwechslung zu vielen anderen eher seichten Sinclair-Romanen.
Allerdings sind reitende Skelette bzw. Sensenmänner keine Seltenheit in der Welt des Geisterjägers, so dass eine Erwähnung des Schwarzen Tods oder der Horror-Reiter angebracht gewesen wäre, um dem Leser in Erinnerung zu rufen, dass er eine Serie liest und keine Reihe einzelner Abenteuer.
Die Ungewissheit über die Identität und die Herkunft des Dämons tragen viel zu seiner Mystifizierung bei und erhöhen den Gruseleffekt. Leider wird nicht erwähnt weshalb er dieses Maschinengewehr bei sicht trägt, so dass man unweigerlich den Eindruck bekommt es sei nur aufgrund des Titelbilds in den Roman aufgenommen worden. Apropos Titelbild: Ein schwerer Fauxpas ist dem Verlag hier unterlaufen, der das für den vorliegenden Roman vorgesehene Cover irrtümlich auf Band 1495 druckte. Das Titelbild des rezensierten Romans zeigt einen „Jäger der Dunkelheit“ und gehört zweifellos zu der gleichnamigen Geschichte, welche unter der oben erwähnten Nummer zu finden ist.
Eine Ungereimtheiten schlich sich in die Geschichte um das vergewaltigte Mädchen ein, welches als Ursache für den Spuk herhalten muss. Zum einen wird erwähnt es war elendig verblutet und dann in den See geworfen worden und kurz darauf hießt es, dass es im See ertrunken ist.

Fazit:
Ein gelungener John-Sinclair-Roman, der als Gruselgeschichte gut geeignet ist, um einige Stunden eines nebligen, verregneten Tages kurzweilig zu gestalten.

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