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Thema: 1515 Die Balkan-Bestie
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erstellt am 25.07.07 02:11
In dem rumänischen Ort Craia wird ein englischer Umweltschützer von einem Werwolf getötet. Scheinbar ist die alte Legende von der Balkan-Bestie zur blutigen Wahrheit geworden. Da das Opfer ein Landsmann von John Sinclair war, ermittelt der Geisterjäger in diesem Fall. Gemeinsam mit Suko nimmt er die Spur des Werwolfes auf. Doch bei einer Erkundung des nahegelegen Waldes müssen die beiden Polizisten erkennen, dass sie es nicht nur mit der Balkan-Bestie zu tun haben, sondern auch mit einer alten Bekannten: Morgana Layton, der Herrin der Wölfe ...

Meinung:
Mit „Die Balkan-Bestie“ liefert Jason Dark einen seiner rasantesten, spannendsten und stimmungsvollsten Werwolfromane überhaupt ab. Auch Morgana Layton hat einen ihrer überzeugendsten Auftritte, seit sie in der Vampirwelt verschollen war. Nun scheint sie scheinbar ihre alten Pläne wieder aufgenommen zu haben und macht erneut gegen Mallmann und seine Vampirbrut mobil. Dabei knüpft Jason Dark an den letzten Werwolfroman „Die Nacht der Bestien“ an, in welchem sich die Layton bereits wieder bei John Sinclair anmeldete.
Der Roman ist aber auch in anderer Hinsicht ein Novum, denn es ist Johns und Sukos erster Fall in Rumänien ohne, dass es um Marek geht oder generell um Vampire.
Außerdem darf Suko wieder mal Motorrad fahren und vielleicht besorgt sich der Inspektor ja bald wieder eine eigene Maschine, nachdem in letzter Zeit so häufig Andeutungen auf seine in der Hexenwelt verschollene Harley gemacht wurden.
Die Story an sich ist nicht so wahnsinnig neu, aber durchaus stimmig und unheimlich beschrieben worden. Leider weiß man schon recht früh, wer sich hinter der Balkan-Bestie verbirgt. Die Einbindung der alten Legende erweist sich im Nachhinein als völlig sinnlos und unmotiviert, denn sie dient lediglich als Namensgeberin für den Romantitel.
Auch in sprachlicher Hinsicht ist diese Geschichte viel besser, als die meisten Sinclair-Romane der letzten Jahre. Die Dialoge lesen sich äußerst flüssig und wirken viel glaubhafter als sonst. Nur ein oder zweimal hätte der Lektor den Rotstift zücken dürfen, um die Handlung straffer zu gestalten.
Ansonsten aber ein sehr unterhaltsamer Gruselroman für wolkenverhangene Vollmondnächte.

erstellt am 25.07.07 02:27
Der Roman war wirklich klasse, aber sooo gut, wie du es schreibst, fand ich ihn dann doch nicht.
Da wäre einmal die Identität der Balkan-Bestie, bei der ich doch etwas enttäuscht war, denn das hatte man sich schon länger denken können. Oder die ersten 25 Seiten, die zwar locker zu lesen sind, aber doch ein paar Längen haben. Allerdings hab ich mal mittendrin angefangen zu grinsen, als mal das Vampirpendel erwähnt wurde. Ansonsten aber ein toller Roman.
Ach übrigens, hat Suko nicht noch ein BMW-Motorrad, dass er mal bei einem Gewinnspiel gewonnen hat? Oder war das etwas anderes. Kann ja sein, dass ich so tief in der Nacht was durcheinanderbringe.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 02:28 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.07.07 17:54
Aber ganz gehörig .

Suko hat einen BMW 535i im Preisausschreiben gewonnen. Also ein richtiges Auto - Diamantschwarz, obwohl ich mir da nicht so sicher bin, dass es eine solche Farbe wirklich gibt. Müsste man mal Herrn Giesa fragen, der kennt sich doch mit Autos weit besser aus, als unsereiner und Jason dark zusammengenommen.

erstellt am 25.07.07 19:37
Oje, war wohl doch zu spät für mich.
Du weißt aber nicht zufällig noch, wann er das Teil gewonnen hat?

erstellt am 25.07.07 23:30
Wenn ich mich nicht ganz täusche war das in dem Roman 545 "Der teuflische Engel".
Vernichtet wurde das gute Stück in Band 1068 "Der Höllenstar".

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