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Thema: Western Legenden - Fazit
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erstellt am 22.08.07 10:01
Hallo alle zusammen,

da die WL ja nun fast am Ende sind (nur noch 2 Hefte und dann ist Schluss) ziehe ich mal ein erstes persönliches Fazit. Dieses gibt natürlich nur meinen subjektiven Geschmack wieder und muss nicht von jedem geteilt werden. Wiederspruch ist deshalb nicht nur legitim sondern auch erwünscht, schließlich halten Diskussionen das Forum am Leben, wenn schon die WL sterben. Und noch eins vorab: Ich möchte niemanden beleidigen selbst wenn ich ihn kritisiere. Wie gesagt... alles meine persönliche Meinung.

Also zuerst zu den Autoren.

Da sind wohl am ehrsten die "Großen Drei" zu nennen, nämlich Bill Fargo, Alfred Wallon und Michael S. Craven. Diese drei Autoren haben die Serie am meißten geprägt, da sie zusammen über die Hälfte aller Romane verfasst haben. Wenn ich mich nicht verzählt habe Fargo 20, Wallon 19 und Craven 16. Die Jubiläums-Hefte kommen übrigens von Alfred Wallon (Nr. 25 - Der Weg nach Nordwesten), Michael Craven (Nr. 50 - Ich ritt mit William Cody), Mark L. Wood (Nr. 75 - Im Versteck der Commancheros), und wieder Michael Craven (Nr. 100 - 500 Meilen Staub).

Jetzt zur Kritik:

Bill Fargo schreibt meiner Meinung nach absolut routiniert - flüssiger Stil, leicht lesbar, mit einem Wort: gekonnt. Leider sind seine Geschichten allesamt nur durchschnitt, denn für meinen Geschmack schafft er es nicht ein einziges Mal, richtig Spannung aufzubauen. Alles ist zu jedem Zeitpunkt durchschaubar, fast immer nur eine Handlungsebene, keine Überraschungen, hart an der Grenze zur Langeweile.

Allerdings - und das ist die andere Seite von Bill Fargo - sorgen sein Routine und seine gekonnte Schreibe dafür, das man bei ihm nie eine wirkliche Katastrophe erlebt und das jeder Roman mindestens noch als annehmbar bezeichnet werden kann. Ein weiteres plus für Fargo: Sein Humor. Da ist er für meinen Geschmack unschlagbar.

Alles in allem: leicht unter Durchschnitt (weil langweilige Storys), dabie allerdings immer solide (weil vorzüglicher Schreibstil und unnachahmlicher Humor)

Beste Titel: 16, 68, 84
Ausrutscher: keiner

Alfred Wallon schreibt ebenfalls sauber, allerdings nicht so flüssig wie Fargo. Ich kann das nicht begründen, doch das ist mein Leseeindruck. Seine Storys sind deutlich besser als Fargos, allerdings hat Alfred für meinen Geschmack ein anderes Manko - er schafft es nämlich nur schwer seinen Figuren "Leben einzuhauchen." (Abgesehen von Daniel Boone, der sehr gut gelungen ist wie ich finde.) Irgendwie bleiben die Charaktere immer unpersönlich und fade. Wer schonmal RC gelesen hat, weiß das Alfred das viel beser kann. Schade eigentlich.

Ein Pluspunkt ist die historische Korrektheit seiner Romane.

Und noch etwas am Rande: Alfred Wallon ist der einzige Autor, der sich die Zeit nimmt, hier im Forum Stellung zu beziehen und auf Leserfragen einzugehen. Er hat mal sinngemäß geschrieben: "Die Leser sind meine Daseinsberechtigung, denn wenn es die nicht gäbe, würde ich kein Geld verdienen." Diese Selbstsicht ist in meinen Augen absolut sympathisch und verdient allerhöchsten Respekt. Schon deshalb wünsche ich Alfred alles Gute für alles, was nach WL kommen mag.

OK, ich kann mir vorstellen, das man als Autor eine Menge zu tun hat mit Schreiben, planen, recherchieren und das dann nicht mehr viel Zeit/Lust übrig bleibt, sich hier im Forum herumzutreiben. Aber Alfred hat die Zeit! Könnten sich die anderen durchaus ein Beispiel dran nehmen.

Alles in Allem: leicht über Durchschnitt (wäre besser wenn seine Figuren besser gezeichnet wären)

Beste Titel: Die Boone-Miniserie
Ausrutscher: 56

Michael S. Craven ist für meinen Geschmack der mit großen Abstand beste Autor der Serie. Er vereinigt die positiven Eigenschaften von Bill Fargo und Alfred Wallon, ohne ihre Schwächen. Seine Bürgerkriegsromane sind ausnahmslos der Hammer! Ich hätte gerne gewußt wie es mit dem New Yorker Regiment weitergeht. Hoffentlich gibt es von ihm auch nach WL noch etwas zu lesen. Diese Hoffnung gilt natürlich auch für Alfred.

Humor hat Craven leider nicht drauf, aber der muß ja auch nicht unbedingt in einen Western. Und einer seiner Romane (Nr. 55), passt nicht in die WL, aber das wurde ja an anderer Stelle schon besprochen.

Alles in Allem: Top.
Beste Titel: Die Miniserie um das Regiment aus New York
Ausruscher: keiner

Auf die restlichen Autoren gehe ich nur kurz ein, da sie ja auch insgesamt viel weniger Titel beigesteuert haben als die o.g. drei.

Tom Hogan Er hat zwar nur einen Roman verfasst (Nr. 17), aber der ist mir gut in Erinnerung geblieben. Die Figur des Jed Smith ist super gelungen, auch wenn der Roman als Ganzes nicht DER Trapper-Western schlechthin war. Schade das man von Tom Hogan nichts mehr gehört bzw. gelesen hat.

Matt Nichols Sehr solide, durchweg anständige Kost, ähnlich wie Fargo - nichts atemberaubend neues, aber auch keine bösen Überraschungen.

Mark L. Wood Einfach nur grauenvoll. Immer wieder Umgangssprache, langweilige Geschichten.

Timothy Kid Für mich der "Geheimtip", auch wenn er es nur auf 7 Romane gebracht hat, was sehr schade ist. Er hat für meinen Geschmack den flüssigsten Schreibstil von allen. Was mich an seinen Heften stört, dass die Indianer grundsätzlich als Heilige dargestellt werden.

Jim O'Hara Ist erst in den letzten 20 Bänden aktiv geworden, hätte aber gerne mehr von ihm gelesen. Weiß jemand wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt?

So, das war es also zu den Autoren. Zu einzelnen Heften, die mir positiv oder negativ aufgefallen sind, will ich mich erst auslassen, wenn ich alle gelesen habe. Gottseidank sind noch drei übrig. Dann können wir ja hier auch die Top-Ten küren.

Bis dahin
Grüße von Fabi

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:06 Uhr bearbeitet)

erstellt am 22.08.07 18:36
@ Fabian:

Zunächst einmal danke für Dein Lob, ich weiß das zu schätzen. Die Daniel Boone-Romane sind auch meine persönlichen Highlights gewesen, weil ich über diese Zeit noch nie zuvor etwas geschrieben hatte. Da Dir diese Romane besonders gefallen haben, zeigt mir, dass ich dann meinen Job richtig gemacht habe. Und dass ich - rückblickend gesehen - in dieser Reihe einen wesentlichen Teil an Romanen beisteuern konnte, war auch für mich etwas ganz Besonderes. Es hat mir viel Spaß gemacht, und es war eine Ehre für mich, zum Team der Stammautoren zu gehören - in einer Reihe, von der man sicher noch lange sprechen wird. Zumal sie ganz sicher Maßstäbe gesetzt hat.

Was mein Engagement im Forum angeht, noch eine Zusatzbemerkung:
Ich bin kein hauptberuflicher Autor und muss demzufolge nicht unter Zeitdruck stehen. Somit kann ich mir etwas mehr Zeit lassen und sie so einteilen, wie ich möchte. Der Dialog mit dem Leser war immer ein wichtiger Teil für mich. Du hast ja gesagt, dass Du Rio Concho kennst. Dann weißt Du ja auch, wie groß da mein Interesse ist, etwas für die Leser zu tun und die Fragen zu beantworten, die die Leute geklärt haben möchten. So weit ich Auskunft geben konnte, habe ich das auch hier getan. Wenn dadurch im Forum neue Diskussionen aufkommen, dann hat auch das Western-Genre etwas davon.

Alfred

erstellt am 22.08.07 19:32
@ Fabian

Ich finde, neben den „alten Hasen“ ( Fargo, Wallon,
Wood, Nichols, Scott ), die ihre Routine ausgespielt
haben und dabei den ein oder anderen Glanzpunkt
setzen konnten, haben vor allem einige der
Newcomer positiv überrascht.
Allen voran Craven, Kid und O´Hara.

Craven beherrscht wie kein Zweiter die Schlachten-
gemälde. Dafür geht der großzügig geschilderte
Blutrausch schon mal auf Kosten der Handlung.
Aber der Humor, den du ihm absprichst, ist vor allem
in Band 58 ( Schlacht am Sabine-Pass ) unübertrefflich.
Wie der schusselige General da seine Rede schwingt,
und dabei Kaiser Maximilian als Maximus oder
Maximinimus betitelt, währenddessen Sein Adjutant im
Hintergrund krampfhaft bemüht ist, die sich immer wieder
aufrollende Landkarte aufzubauen – einfach herrlich !

Eine Klasse für sich ist auch Jim O´Hara, der leider viel
zu spät in der Serie auftauchte. Seine Geschichten sind
spannend, flüssig geschrieben und mit lebendigen Figuren
ausgestattet.

Ich würde mir weiteren neuen Lesestoff dieser wirklich
guten Autoren wünschen. Schade, dass mit „Winchester“
jetzt nur Wiederholungen kommen. Eine Kombination mit
Klassikern und Neuerscheinungen wäre doch auch nicht
schlecht.

Gruß,

Teddy

erstellt am 23.08.07 16:47
Sehr unqualifiziert, Fabian, deine Kritik über die Western-Legenden.
Erst einmal, auch ich (Mark L. Wood) habe hier öfter meine Meinung
kundgetan. Und dass du meine Western "grauenvoll" findest, mag
ja sein, nur stehst du mit dieser Meinung ziemlich allein da. Zumindest
sind sie sehr gut recherchiert, alles andere ist Geschmackssache.
Ich z. B. finde sicher Autoren "grauenvoll", die du gut findest. Alles in
allem war WL eine solide Serie mit einigen sehr guten, aber auch ei-
nigen sehr schwachen Romanen, und ich denke, es ist an der Zeit,
wieder mal was Neues zu starten. Vielleicht kommt ja nach "Winchester"
wieder eine Originalserie - mal sehen.

erstellt am 23.08.07 18:09
Alfred Wallon schrieb:
@ Fabian:

Was mein Engagement im Forum angeht, noch eine Zusatzbemerkung:
Ich bin kein hauptberuflicher Autor und muss demzufolge nicht unter Zeitdruck stehen. Somit kann ich mir etwas mehr Zeit lassen und sie so einteilen, wie ich möchte.


Demnach engagierst du dich in deiner Freizeit. Das macht die ganze Sache in meinen Augen noch eine Spur anerkennenswerter. Dazu kann ich nur sagen: Respekt! Und natürlich Danke.

westmann schrieb:
Sehr unqualifiziert, Fabian, deine Kritik über die Western-Legenden.


Kein Grund mir meine Meinung abzusprechen. Wie ich bereits vorweg stellte, wollte ich niemanden beleidigen, sondern habe nur meinen persönlichen - selbstverständlich subjektiven - Geschmack widergegeben. Ich gebe allerdings zu, dass das knappe Urteil "grauenvoll" nicht gerade konstruktiv ist und wirklich beleidigend wirkt. Dafür entschuldige ich mich in aller Form und formuliere neu: Mark L. Woods Romane haben nicht meinen Geschmack getroffen. Das sie gut recherchiert sind, stelle ich nicht in Frage.

Teddy schrieb:
Eine Klasse für sich ist auch Jim O´Hara, der leider viel
zu spät in der Serie auftauchte. Seine Geschichten sind
spannend, flüssig geschrieben und mit lebendigen Figuren
ausgestattet.


Gebe ich dir Recht. Ein echter Geheimtipp, wie Kid auch. Darum an dieser Stelle nochmal die Frage: Weiß jemand, wer sich dahinter verbirgt?


Zum Schluss noch eine Frage an Alfred:
Gibt es eine Chance, von dir auch weiterhin Western zu lesen? Z. B. bei MG? Lieber eine orginelle Reihe bei einem kleinen Verlag als eine zum x-ten Mal widergekaute bei einem großen...

In diesem Sinne
Grüße an alle
Fabi

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:11 Uhr bearbeitet)

erstellt am 23.08.07 18:53
@ Fabian:

In der Freizeit sollte man Sinnvolles tun - warum also sich nicht ein wenig für etwas engagieren, hinter dem man voll und ganz steht?

Weitere Western von mir? Naja, ich muss zugeben, dass ich mich nicht ganz mit dem Gedanken abfinden kann, jetzt schon in Rente zu gehen. Also wollen wir mal hoffen und abwarten, was geschieht ( auch bei MG ).

Ansonsten will ich mal den 2004 verstorbenen Autor William W.Johnstone zitieren, der viele sehr gute Western geschrieben hat und die leider niemals ins Deutsche übersetzt wurden. Er sagte in einem seiner Nachworte: "The West lives on. And as long as I am alive, it always will..."

Oder anders gesagt: ich glaube nach wie vor noch an die Botschaft eines guten, spannenden und sorgfältig recherchierten Westernromans und dass es Menschen gibt, die sowas gerne lesen. Auch wenn es keine Massen sind, kann man dennoch für diesen - zugegeben kleiner werdenden Leserkreis - durchaus noch etwas bringen. Warten wir´s einfach ab.

Anschließend natürlich noch folgendes: Mein Dank an dieser Stelle gilt Holger Kappel, der mich damals als Autor ins Team holte und dem ich sehr viel zu verdanken habe. Es war eine sehr angenehme Zusammenarbeit, an die ich mich noch lange erinnern werde. Mit Thomas Klaus habe ich leider nur wenige Wochen zusammen arbeiten können. Aber während dieser Zeit ergaben sich viele konstruktive Gespräche und ganz viele Ideen. Und wenn man dann noch erfährt, dass der Lektor einen ähnlichen Geschmack bei bestimmten Western-Autoren hat wie ich, dann wird die ganze Sache schon sehr persönlich, und das hat mir gefallen.

Die Welt ist klein - und vielleicht sehen wir uns ja an anderer Stelle irgendwo mal wieder, wenn es vielleicht heißt: "Es gibt wieder neue historische Western..." Wenn dem so ist, dann wäre ich gerne mit dabei...

Alfred

erstellt am 14.05.17 09:11
Mit gut zehn Jahren Verspätung habe ich mir jetzt einige Western-Legenden zugelegt. Meine Bewertung der ersten zehn Bände in Gestalt von Schulnoten (von 1 bis 6) sieht folgendermaßen aus.
# 1: Bill Fargo: Zieh, Wild Bill! --- Note: 3
Die Vorgeschichte zum Tutts-Duell, etwas ausgeschmückt, angenehm lesbar, aber stellenweise doch dick aufgetragen, was den angeblichen Ruf und die Opferzahl Hickoks angeht.
# 2: Bill Fargo: Im Auftrag der Pinkertons --- Note: 4
Eine vermutlich frei erfundene Geschichte, die mit dem historischen Charles Siringo wenig zu tun haben dürfte und ein paar Logikfehler aufweist.
# 3: Timothy Kid: Zum Sterben nach Montana --- Note: 6
Ein erstes Ärgernis. Von einer erstaunlichen Naivität, außerdem fern jeglicher Realität, was die Handlungen der Hauptpersonen betrifft.
# 4: Bill Fargo: Der schnellste Colt von Texas --- Note: 3
Geschickt dient eine fiktive Person als Aufhänger für die Beschreibung des jungen Wes Hardin. Die Abweichungen von den historischen Abläufen hätten zwar vermieden werden können, sind aber nicht so übertrieben, dass sie ärgerlich wären. Helmut Neubert versteht halt sein Geschäft...
# 5: John F. Way: Tod eines Sheriffs --- Note: 4
... was man von Ullrich Wegerich nur eingeschränkt sagen kann. Die Geschichte als solche funktioniert recht gut, hat aber mit dem historischen Geschehen und den historischen Personen nahezu nichts zu tun. Dann im Untertitel zu behaupten, es sei „die Wahrheit über die Schlacht von Ellsworth“, ist schon dreist.
# 6: Bill Fargo: Die Viehdiebe von Cimarron --- Note: 2
Nach meinem Geschmack der bisher beste Band der Reihe. Eine stimmig erzählte Geschichte, in der verschiedene verbürgte Episoden aus Clay Allisons Leben geschickt miteinander verwoben und zeitlich verdichtet werden.
# 7: Timothy Kid: Gejagt --- Note: 5
Zwar ansatzweise besser als # 3, aber letztlich vollkommen an den historischen Tatsachen vorbei. Der Verlauf des Feldzuges, die Friedensverhandlungen, die Umstände der Kapitulation – nichts davon stimmt. Ein reines Fantasieprodukt.
# 8: Kenneth Roycroft: Eine Falle für den Sheriff --- Note: 5
Eine völlig unrealistische Geschichte, die zudem mit dem historischen Pat Garrett herzlich wenig zu tun hat.
# 9: Alfred Wallon: Die Pioniere von Kentucky --- Note: 4
Auf den ersten Wallon-Roman war ich wirklich gespannt, überzeugt hat er mich nicht. Weshalb muss ein Autor die tatsächlichen Geschehnisse verändern, wenn damit kein erkennbarer Gewinn verbunden ist, sondern Spannungselemente sogar verloren gehen (z.B. die wasserholenden Frauen aus Bryan’s Station)?
# 10: G.F. Unger: Die Tombstone-Legende --- Note: 4
Ungers typischer Präsens-Stil vermittelt den Eindruck, er wisse ganz genau, was sich damals ereignete. Daher folgt man ihm als Leser gerne. Einen Fakten-Check übersteht der Roman aber nicht, der auch deshalb ein falsches Bild vermittelt, weil er außer Acht lässt, dass die Earps damals nicht als Einzelgänger nach Tombstone kamen, sondern ihre Familien dabei hatten, die bei Unger überhaupt nicht vorkommen. Hinzu kommt, dass die in den Western-Legenden veröffentlichte Version des Romans stark gekürzt ist. Ich besitze die Zauberkreis-Version und dachte daher, den Roman bereits zu kennen, musste aber feststellen, dass es in beiden Versionen sogar lange Textpassagen gibt, die entweder nur in der einen oder nur in der anderen Version enthalten sind, was bedeutet, dass keine der beiden Versionen dem Originalmanuskript entspricht.

erstellt am 14.05.17 09:45
Erstaunlich (oder auch nicht), dass gerade die Romane von Timothy Kid so schlecht abschneiden, verbarg sich doch hinter diesem Pseudonym der Lektor, der die Reihe eine Zeitlang betreute: Thomas Klaus.
(Vielleicht aber nicht so erstaunlich, da ihm dann der eingreifende/beratende Fremdlektor fehlte? Nein, zu diesem Zeitpunkt war er wohl noch nicht selbst der Lektor.)

http://www.bastei.de/forum/thread.html?bwthreadid=827

Auf jeden Fall bleibt zu hoffen, dass echnamoc seine interessanten Einschätzungen hier fortsetzt!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 09:53 Uhr bearbeitet)

erstellt am 14.05.17 16:31
Gerne, aber das wird noch etwas dauern, weil ich die Hefte ja erst einmal lesen muss.

erstellt am 16.05.17 15:59
Wenn man zehn Jahre darauf gewartet hat, kommt es jetzt auf ein paar Wochen nicht an...

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