15.11.2018, 05:07 Uhr

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Heftvorschau "Winchester"


Band 584
Erschienen am 13.11.2018
Die Faust im Nacken

'Sie waren Brüder: Jim, der am Spieltisch gelernt hatte, dass jener Mann am längsten lebt, der schneller schießt; Amos, bullig und breitschultrig, hart geworden in zahllosen Kämpfen; und Johnny, der hitzige Linkshänder, der Jüngste der drei Kanes. Sie standen auf verschiedenen Seiten, aber der gemeinsame Kampf um ihr Land und Leben schmiedete sie zusammen...'
Texas ist die Hölle. Amos und Johnny Kane bekommen es zu spüren, als sie El Paso erreichen. West-Texas soll nach dem Willen des neuen Gouverneurs ein selbstständiger Staat werden. An ihre Stelle der Texas Rangers soll die Staatspolizei treten, in der Revolvermänner, Desperados und Mörder Unterschlupf finden. Auf der Suche nach ihrem Bruder Jim treffen die beiden Kanes auf den mächtigsten Mann dieses Landstriches, John Dos Pasos. Seine Macht stützt sich auf die Revolver seiner Leibgarde – auf den Terror der Staatspolizei.


Band 585
Erscheint am 20.11.2018
Mit dem Tod an der Seite

Im Seven Angel Saloon in Yorktown war es still geworden. Charlie Eaven bewegte sich hinter dem Tresen nach links, um in die Nähe seiner abgesägten Schrotflinte zu kommen. Wenn Charlie etwas hasste, dann waren es Leute, die sich an seinem Mobiler austobten, ohne genügend Geld in den Taschen zu haben, um es ersetzen zu können.
Charlies Finger waren noch nicht richtig unter dem Tresen verschwunden, als er in den Lauf eines Revolvers schaute. Marty Duggan hob den Lauf über die Theke. »Keine Aufregung, Charlie«, zischte er. „Das ist eine Sache, in die sich besser niemand einmischt.“
Charlie Eaven hielt die Hände still. Um seinen guten Willen zu bekunden, wich er bis an das Flaschenregal in seinem Rücken zurück. Davon, dass sich zwischen den Flaschen ein 45er befand, hatte Duggan keine Ahnung.


Band 586
Erscheint am 27.11.2018
Rache für Texas

Sie ritten langsam der untergehenden Abendsonne entgegen. Die ausgetrocknete Landschaft ließ kein Ziel vermuten, dem sich die sieben Männer zuwenden konnten. Ihre Pferde wirbelten den feinen Sand auf, unter dem das verdorrte Büffelgras zu ersticken drohte. Der gleiche Staub lag auch auf den Kleidern der Männer, die ihre Hüte tief in die Gesichter gezogen hatten.
Johnny Kane griff nach der Wasserflasche und schüttelte sie. Sie enthielt keinen Tropfen Wasser mehr. Sein schmales dunkles Gesicht unter der Staubschicht war ausgemergelt. Wortlos reichte ihm Amos seine Wasserflasche. Es war nicht viel mehr als einen Schluck warmer, brackiger Flüssigkeit darin. Johnny trank kaum genug, um die von der Sonne aufgesprungenen Lippen zu netzen.




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