21.10.2017, 05:20 Uhr

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Heftvorschau "Jack Slade"


Band 837
Erschienen am 10.10.2017
Santa Fé Trail

»Junger Mann«, sagte Burt Lassenger, der Boss der Best West Freight Line, »du siehst einer großen Zukunft entgegen. Als Postkutschenfahrer hast du dich bewährt. Jetzt vertraut dir die Best West einen Prärieschoner an.«
Er haute Ches auf die Schulter, das der in den Knien einknickte.
Kurz darauf war der Zwanzigjährige draußen. Er strahlte, vor lauter Stolz war er um einen halben Kopf gewachsen, so kam es ihm vor, und er meinte er sei doppelt so breit und so stark. Doch kaum bog er um die Ecke, als ihm drei derbe, breitschultrige Kerle entgegentraten. Zwei hielten Knüppel in den Händen, der Dritte verließ sich auf seine Fäuste.
Ein vierter Mann löste sich aus dem Schatten. Er war kleiner als die drei Hünen und wie ein Geschäftsmann gekleidet. Er zog eine Geldbörse aus der Tasche seines dunklen Jacketts.


Band 838
Erscheint am 24.10.2017
Die Gefangene der Apachen

Es geschah dort, wo die zwischen zwei staubigen Hügeln hindurch führende Straße so steil war, dass das Sechsergespann der Postkutsche an Tempo verlor. Der weißbärtige Fahrer griff zur Peitsche und ließ sie unter lauten Zurufen über die Rücken der Pferde sausen.
„Zieht an, ihr lahmen Enten!“, rief er mit rauer Stimme. „Los, vorwärts!“
In diesem Moment verspürte er einen heftigen Schlag an der linken Schulter. Dass er von einem Pfeil getroffen wurde, begriff er aber erst, als er den gefiederten Schaft aus seiner Brust ragen sah. Er gab ein schmerzliches Ächzen von sich.
Zur selben Zeit wurden auch die Leitpferde von mehreren Gewehrkugeln und Pfeilen getroffen. Schrill wiehernd bäumten sie sich auf, schlugen mit den Vorderhufen um sich und brachen dann zusammen, wodurch die Postkutsche mitten in der Fahrt gestoppt wurde. Die hinteren Pferde prallten gegen die vorderen und verkeilten sich ineinander, sorgten im Nu für ein schreckliches Chaos. Beinahe wäre die voll besetzte Kutsche umgestürzt.


Band 839
Erscheint am 07.11.2017
Die Sündigen von Yucca

„Feuer! Das Hurenhaus brennt“, schrie jemand in höchster Erregung. „In Lauras Puff ist ein Feuer ausgebrochen! Es brennt!“
Die nächtlichen Schreie drangen bis zu Dan Kershaw, der bei offenem Fenster im Bett lag und im Schein der Nachttischlampe in einem Magazin geblättert hatte. Jetzt hob er lauschend den Kopf.
Erneut drangen aufgeregte Rufe an seine Ohren. „Feuer! Zu Hilfe! Bei Laura Conway brennt es!“
Es hörte sich sehr bedrohlich an. Dan Kershaw ließ die Zeitschrift, in der er gelesen hatte, fallen, schlug die Decke zurück und verließ das Bett.
Sein verwundetes Bein schmerzte. Mit zusammengebissenen Zähnen quälte er sich hoch, griff nach der neben dem Bett lehnenden Krücke und humpelte mit ihrer Hilfe zum Fenster. Und da sah er auch den roten Feuerschein.




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