22.10.2017, 11:54 Uhr

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Heftvorschau "Dark Land"


Band 24
Erschienen am 10.10.2017
Vampir-Angriff
Geschrieben von Rafael Marques

Travan betrachtete die Flaschen, Spritzen und Lederbeutel, alle mit Blut gefüllt. In einem Fass ringelten sich hunderte Egel, die noch prall mit Lebenssaft gefüllt waren.
Die Stimmung war aufgeheizt, und auch Travan bekam das zu spüren. Wieder stieg diese unbändige Wut in ihm auf. In Anwesenheit der anderen Junkies schien sie sich noch weiter zu potenzieren. Nur mit Mühe konnte er sich zumindest noch einigermaßen unter Kontrolle halten. Lange würde das aber nicht funktionieren. Er brauchte Blut! Jetzt!
Da schallten plötzlich irre Schreie durch die Halle, und Travan spürte, wie nie gekannte Energien auf ihn übertraten. Er wusste überhaupt nicht mehr, was er tat, wo er war und vor allem wer er war.
Oder doch? Ja, da gab es eine Stimme. Sie war er, und er war sie. Und genau diese Stimme sagte ihm, dass er nun ein neues Ziel hatte. Zunächst waren das die Menschen und Dämonen, die sich an den Egeln labten und nichts von dem grausamen Schicksal ahnten, das ihnen bevorstand …


Band 25
Erscheint am 24.10.2017
Hell-o-ween
Geschrieben von Logan Dee

Ross und Reiter schienen direkt der Hölle entsprungen. Die Hufe des Pferdes schlugen Funken, und aus den Augenhöhlen sprühten gelb-orangene Flammen.
Aber noch mehr versetzte Wynn die Gestalt auf dem Pferderücken in Entsetzen. Der Reiter schien nur aus Schwärze zu bestehen, die allein von einem Umhang zusammengehalten wurde. Aus dieser Schwärze ragte eine riesige Sense heraus, von deren scharfer Schneide das Blut tropfte.
„Captain Schnitter“, flüsterte Abby und krallte sich an Wynn fest. Ihre Fingernägel vergruben sich schmerzhaft in seine Haut …
2.Teil


Band 26
Erscheint am 07.11.2017
Eine von euch
Geschrieben von Marc Freund

Ein Knarren. Sachte, unendlich leise. Ein Zimmer, das bis eben noch in vollkommener Finsternis lag. Jetzt bahnte sich ein schwacher Lichtkeil seinen Weg von der Tür her bis hinüber zu dem Bett an der Wand. Die Mundwinkel des kleinen, schlafenden Mädchens zuckten. Es träumte, doch sicher keinen friedlichen Traum.
Ein Schatten näherte sich dem Bett. Eine hochgewachsene Gestalt beugte sich über das Kissen.
Das blonde Mädchen schlug die Augen auf. So rund. So fragend.
„Du siehst mich nicht“, flüsterte der Schatten. So nah.
„Du weißt, warum ich gekommen bin.“ Die Gestalt beugte sich tiefer über das Kind und formte die dünnen Lippen zu einem Lächeln. „Es wird nicht wehtun. Nicht so sehr.“




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