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Band 332
Erschienen am 11.12.2018
Diagnose: unergründlich

Mit gerunzelter Stirn beobachtet Notarzt Peter Kersten, wie sich sein Assistenzarzt David eisern bemüht, zu verbergen, unter welch starken Schmerzen er leidet. Immer wieder stöhnt der junge Mann verhalten auf, bis Dr. Kersten schließlich der Geduldsfaden reißt.
„Behandlungsraum eins!“, ordnet er an, obwohl David es Stunden zuvor vehement abgelehnt hat, sich untersuchen zu lassen.
„Unsinn! Mir ist heute nur ein bisschen komisch, aber mir fehlt nichts“, protestiert der Assistenzarzt erneut.
„Ob dir etwas fehlt oder nicht, das werde ich beurteilen“, brummt der Notarzt.
Sorgfältig führt er mehrere Untersuchungen durch, während David sich vor Schmerzen krümmt.
Als Peter Kersten seinem Mitarbeiter anschließend die Aufnahmen zeigt, die per Röntgenbild, MRT und Ultraschall gemacht wurden, ist David sprachlos.
„Diagnose unergründlich“, murmelt er. Er kann sich einfach nicht erklären, was er da sieht. Wenn das hier wirklich Aufnahmen von seinem Inneren sind, dann wird ab heute in seinem Leben nichts mehr so sein, wie es einmal war ...


Band 333
Erscheint am 22.12.2018
Die große Chance

Zitternd und mit aufgerissenen Augen blickt Barbara Sachs auf den Patienten, der sich vor ihr auf der Untersuchungsliege unter unerträglichen Qualen verkrampft. Sie kennt dieses Gesicht nur zu gut. Dieser Mann hat sie vor Monaten brutal vergewaltigt und seitdem immer wieder verfolgt, bedroht und in Angst und Schrecken versetzt. Nie ist es der Polizei gelungen, ihn zu finden. Und nun liegt er hier, im Schockraum der Notaufnahme in der Frankfurter Sauerbruch-Klinik.
Dr. Peter Kersten und die anderen Kollegen sind mit Schwerverletzten beschäftigt, also muss sich Barbara ganz allein um den Patienten kümmern. Seine Symptome sind eindeutig, er leidet unter einer furchtbaren und äußerst qualvollen Infektionskrankheit, die innerhalb kurzer Zeit unweigerlich zum Tod führen wird, wenn er nicht schnell behandelt wird – und selbst dann ist nicht sicher, ob er überlebt.
Die junge Assistenzärztin weiß: Das ist ihre große Chance! Hier und jetzt hat sie die Möglichkeit, ihrem Schrecken ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Sie muss einfach nur zugucken und abwarten, bis ihr Peiniger stirbt. Niemand wird es ihr vorwerfen können, wenn der Mann nicht überlebt, seine Erkrankung ist ohnehin weit fortgeschritten und nur noch schwer behandelbar.
Allerdings hat sie einen Eid geschworen. Den Eid, Leben unter allen Umständen zu retten ...



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