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Band 1998
Erschienen am 19.02.2019
Ein Mann wie Kirby
Geschrieben von G. F. Unger

Gegen Mitternacht erreicht die Überlandpost die Roswell Station, um hier zum letzten Mal vor Blanca Rosa das Sechsergespann zu wechseln. Kirby Cheshire klettert als Erster aus der Kutsche. Er hilft der jungen Frau heraus, die seit dreizehn Stunden in der Kutsche sitzt.
Im Laternenschein wirkt sie noch reizvoller als bei Tageslicht. Vielleicht ist es kein schönes Gesicht. Und dennoch musste Kirby Cheshire es immer wieder betrachten. Ja, die Frau gefiel ihm von Anfang an.
Ob sie eine Glücksritterin ist, eine Abenteurerin?
Kirby Cheshire hätte gern mehr über sie gewusst. Doch er ist zu einem Ort unterwegs, in dem eine Menge Verdruss auf ihn wartet.
Er hilft ihr also aus der Kutsche, und sie nimmt seine Hilfe lächelnd an. Aber dann geht sie an ihm vorbei ins Stationshaus. Auch die anderen Fahrgäste gehen ins Haus.
Kirby Cheshire zögert. Ihn fröstelt. Denn die Nächte sind kalt im Bergland. Kirby kennt das Land. Er ist ein Mann, der ständig auf rauen Wegen ritt, und so hinterließ er vor längerer Zeit auch in diesem Land seine Fährten und Zeichen.
Jetzt kehrt er zurück.
Er riecht den Kaffeeduft aus dem Gastraum und sieht sich noch einmal um. Die Roswell Station wurde in einen schützenden Passeinschnitt gebaut. Kirby Cheshire scheint zu wittern wie ein Wolf. Warnt ihn sein Instinkt vor einer Gefahr oder einem nahenden Verdruss?


Band 1999
Erscheint am 26.02.2019
Wolf in der Town
Geschrieben von G. F. Unger

Es ist ein hässlicher grauer Nachmittag, als Jeremy Cass auf einem prächtigen Schecken nach Valleytown kommt.
Das Gewitter, das schon seit Stunden über dem Pecos Valley herumzieht, grollt vernehmlich. Aber es ist nicht nur die dunkle und drohende Schwüle des Gewitters, die über der Stadt hängt. Jeremy Cass spürt es sofort, und er braucht nur einen einzigen scharfen Blick in die Hauptstraße zu werfen, um zu begreifen, dass die Straße unnatürlich leer ist. Er hält vor dem ersten Saloon an und stellt sein Pferd neben andere Tiere an einen der Haltebalken. Mit dem Hut klopft er sich Staub aus der Kleidung und blickt sich noch einmal um.
Am Stadteingang hat er einen Mann gesehen, der dort wie ein Wächter wartete. Diesen Burschen hat Jeremy Cass als Jim Ashland erkannt, denn solch rotes Haar gibt es nur selten. Nun sieht Jeremy Cass den zweiten Mann: Tom Ashland. Tom hat langes gelbes Haar, das ihm bis zu den Schultern niederhängt.
Er steht diesseits der Straße, nur etwa einen Steinwurf weit vom Saloon entfernt, und starrt auf den Eingang des Sheriff's Office. Er sieht aus wie ein Wolfsjäger, der genau weiß, dass der Wolf irgendwann aus seiner Höhle kommen muss.
Jeremy Cass ist sicher, dass der dritte der Ashland-Brüder – es ist Jube - den anderen Ortseingang sichert. Vielleicht haben sie noch einige Freunde dabei.
Damit ist alles klar. Jeremy Cass weiß nun, dass er noch nicht zu spät kam ...


Band 2000
Erscheint am 05.03.2019
Der Mann aus dem Süden
Geschrieben von G. F. Unger

Lange Jahre musste Dwight Aberdeen nach ihm suchen lassen. Nach Britt Hackett, dem Mann, der mit der wilden Horde alles raubte oder zerstörte, was Dwight Aberdeen im südlichen Texas gehörte. Damals, als Captain Aberdeen noch mit seinem Kommando gegen die Armee der Nordstaaten kämpfte.
Nun aber hat er ihn aufgespürt.
Britt Hackett lebt in Rivertown. Genauer gesagt: Britt Hackett ist der Boss von Rivertown und dem ganzen Land ringsum.
Jetzt kommt Dwight Aberdeen, der Mann aus dem Süden, nach Rivertown, um sich zu rächen - um den Mann zu vernichten, der ihm alles nahm.
Ein Mann aus dem Süden kommt, um Britt Hackett zu erschießen!



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