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Band 2274
Erschienen am 27.09.2016
Langes Reiten
Geschrieben von G. F. Unger

Noel Keaney steht auf der dunklen Veranda des Ranchhauses und lauscht in die Nacht hinaus.
Sein langer, sehniger Körper lehnt erschöpft an der Hauswand neben dem verhangenen Fenster.
Noel Keaney fühlt sich innerlich ausgebrannt und wie ausgehöhlt. Er seufzt, holt sein Rauchzeug hervor, und als er sich in der Dunkelheit eine Zigarette dreht, spürt er, wie seine Finger zittern.
Das ist die Erschöpfung nach dem Kampf.
Er lauscht wieder, aber er hört nichts Bedrohliches – noch nicht. Er glaubt, noch die Spuren von Pulverrauch, der vor wenigen Stunden aus den Colts der Männer stieg, riechen zu können. Er schließt in der Dunkelheit die Augen – und da sieht er noch einmal die Bilder des Kampfes.
Er sieht den Rancher Peak Gore fallen – und er erinnert sich wieder daran, wie sich Ben Riley im Kreis drehte, bevor er auf das Gesicht in den Staub fiel.
Und in Gedanken erlebt er noch einmal, wie dann auch sein Freund Bill McGinnis stolperte und über die drei Stufen des Plankengehsteigs fiel. Und an alles andere erinnert er sich ebenfalls …


Band 2275
Erscheint am 04.10.2016
Bitterer Ruhm
Geschrieben von G. F. Unger

Es ist schon Nacht, als Jim Carmody den Ortseingang von Show Down erreicht und anhält. Die letzten drei Meilen ging er zu Fuß.
Er späht in den Hof der Schmiede hinein. In der halb offenen Schmiede hängt eine brennende Laterne und die Feuerstelle leuchtet noch dunkelrot aus dem Hintergrund.
Jim Carmody erkennt auch die hagere Gestalt des Schmieds, der sich prustend am Wassertrog wäscht. Das Licht der Laterne beleuchtet Amos Locke gut.
Jim Carmody erkennt ihn sofort wieder und atmet langsam aus. Noch eine Weile bleibt er unbeweglich stehen – ein großer Mann, der mit einem lahmenden Pferd aus der Nacht kam. Dann bewegt er sich und zieht das Pferd hinter sich her. Als er den Wassertrog erreicht, trocknet sich der Schmied gerade ab …


Band 2276
Erscheint am 11.10.2016
Nachtreiter
Geschrieben von G. F. Unger

Trommelnder Hufschlag drang an meine Ohren. Meine Verfolger konnten es noch nicht sein, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!
Ich glitt den Hang der Senke hinauf und erkannte in der mondhellen Nacht vier maskierte Reiter. Sie begannen zu schießen und jagten schießend über mein Camp hinweg. Einer traf mein Pferd. Es brach mit einem Schmerzenslaut zusammen, während der wilde Spuk schon wieder in der Nacht verschwand.
Was war das? Warum hatten diese Kerle mein Tier getötet – und mich töten wollen? Ich wusste es nicht. Aber ich würde es herausfinden!
Verdammt, den vier maskierten Hurensöhnen würde es noch leidtun, sich mit mir angelegt zu haben!



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