Heftvorschau "Winchester"           

Band 524
Erschienen am 19.09.2017
Jim Kellys Todesschwur

Auf der Passhöhe zügelte Jim Kelly sein Pferd. Aus dem Schatten der Hutkrempe spähte er über das Land. Irgendwo dort unten, an einer der Schleifen des Milk River, lag die Stadt Sweet Grass. Und in ihrer Nähe lebte der Mann, der vor drei Jahren den Namen der Kellys beschmutzt und entehrt hatte: Duke Winter.
Kellys Hand berührte unwillkürlich den Kolben des Revolvers. Wieder tauchte vor seinen Augen jene furchtbare Szene auf, die er niemals vergessen würde: sein Vater auf einem Pferd, eine Schlinge, die von einem Ast fiel und sich um seinen Hals legte, und Duke Winters schnarrender Befehl: "Hinauf mit ihm!"
Kellys Augen wurden hart. "Dafür wird er mir jetzt bezahlen müssen. In einem Sarg will ich ihn sehen!"
Wie oft hatte er diesen Schwur schon gesprochen. Nun lag das Ziel seiner Rache dicht vor ihm...


Band 525
Erscheint am 26.09.2017
Die Todesroute

Es war Abend, als Ray Hogan das Yellow Hill Basin erreichte. Er fand eine Quelle, an der er sein Lager für die Nacht aufschlug, und er dachte daran, dass er am nächsten Tag seinen alten Freund Charley wiedersehen würde, Panhandle-Charley. Erinnerungen stiegen auf, doch da rissen ihn Hufschlag und Räderrollen aus seinen Gedanken. Auf dem Postweg, etwa zweihundert Schritte von der Quelle entfernt, näherte sich eine Kutsche. Gleich darauf peitschten Schüsse.
Hogan lief zu seinem Pferd und hielt es fest. Er wusste, dass er Zeuge eines Überfalls geworden war, bei dem es wahrscheinlich keine Überlebenden geben sollte. Wenn man ihn hier entdeckte, würde er sehr bald tot sein.
Er hörte, wie die Postkutsche krachend umstürzte. In das peitschende Gewehrfeuer mischte sich das Grollen von Colts...


Band 526
Erscheint am 04.10.2017
Geheimauftrag im Land der Metis

Conor Monaghan zog die Schultern hoch, als er aus dem Saloon trat. Die Nächte waren kühl hier oben im Norden. Er schlug den Pelzkragen der Mackinaw-Jacke hoch und wandte sich nach rechts.
Er fluchte leise. Auch an diesem Abend war es ihm nicht gelungen, eine Spur von Louis Riel zu finden, diesen geheimnisumwitterten Mann, der mit seinen Mestizen das Gebiet zwischen dem Bear Hills River und dem Saskatchewan River beherrschte.
Überall stieß er auf eisige Ablehnung. Aber an diesem Abend spürte er, dass sich jemand an seine Fersen geheftet hatte.



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