Heftvorschau "Winchester"           

Band 472
Erschienen am 20.09.2016
Gesetz der Gewalt

Cass Brady zügelte seinen schwitzenden Hellbraunen, den er Smoky nannte. Am Fuße des Hügels schmiegte sich sein kleines Blockhaus in eine Biegung des Little Fork. Die Tür stand offen.
"Liz!", rief er, und es kam keine Antwort. Doch deshalb machte er sich keine Gedanken. Im Geiste sah er sie schon aus dem Haus treten, und er stellte sich vor, wie er sie dann in die Arme nahm und küsste. Zehn Tage war er unterwegs gewesen, eine lange Zeit der Trennung für Jungverheiratete. Dafür knisterte aber jetzt auch in seiner Tasche ein Scheck über vierhundert Dollar, ausgestellt vom Quartiermeister der Armee in Camp Bowie für ein Dutzend Pferde. Endlich konnte er den längst benötigten Zuchtstier kaufen.
Brady lächelte, als er sich aus dem Sattel schwang. Und konnte nicht ahnen, dass auf ihn das Entsetzlichste wartete, das einem Mann jemals widerfahren konnte...


Band 473
Erscheint am 27.09.2016
Todespatrouille

Corporal O'Bannion lag hinter seinem erschossenen Pferd. Der heiße Wüstenwind Arizonas trocknete den Schweiß auf seinem Rücken. Seine Fäuste umklammerten das Gewehr, aber er wusste, dass er sich nicht mehr viel Hoffnung machen durfte. Die Apachen hatten ihn eingekreist. Nach menschlichem Ermessen gab es kein Entkommen mehr. Er war so gut wie tot, aber er gab sich noch nicht geschlagen. O'Bannion hatte viele Jahre Dienst im Apachenland hinter sich. Er wusste genau, was ihn erwartete, wenn sie ihn lebend fingen. Die Todesschreie seiner Kameraden gellten ihm immer noch schauerlich in den Ohren. Er war ein Mann, der mit dem Leben abgeschlossen hatte. Ein Mann, der nur noch einen Wunsch hatte: Noch möglichst viele Feinde zu töten, bevor er selbst getötet wurde...


Band 474
Erscheint am 04.10.2016
Ein Mann kehrt zurück

Dale Selander zuckte zusammen, als der schrille Schrei die Stille der Nacht zerriss. Jetzt haben sie auch noch eine Frau in ihrer Gewalt, dachte er. Diese verdammten Hunde schrecken vor nichts zurück. Er trieb sein Pferd durch das dichte Buschwerk und spähte in die Senke, wo die Kerle ihr Lager aufgeschlagen hatten. Ein Feuer brannte da unten. Sie brieten Fleischstücke daran, als ob nichts wäre. Unweit des Feuers stand ein Mann in mexikanischer Kleidung. Er behielt die ganze Zeit die Hände oben. Und neben dem Mann kauerte eine Frau am Boden. Sie hielt ein Baby an sich gepresst. In ihrem Gesicht malte sich nackte Angst...



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