Heftvorschau "Winchester"           

Band 532
Erschienen am 14.11.2017
Rebellengold

Die Sonne hatte Diego Riveras Augen so verbrannt, dass er kaum noch etwas sehen konnte. Seit zwei Tagen lag er hier in der alten Kapelle. Gefesselt an den Altar.
Seit zwei Tagen weinte das Kind, und es litt mit ihm.
Seit zwei Tagen waren General Massimos Schergen im Dorf. Zwei Tage lang Flüche, Schreie, Schüsse. Wenn Massimo mit seinen Männern weiterzog, würde es dort unten kein Leben mehr geben. Nicht einen Zeugen, der von den Gräueltaten berichten konnte, denn in San Juan del Rio gab es keinen Mann, der sich Massimos Leuten ernsthaft widersetzt hatte.


Band 533
Erscheint am 21.11.2017
Jenseits des Pecos

Lombard trat gerade auf die Veranda seiner Blockhütte, als sich vom Rand des Tals schneller Hufschlag näherte. Es war Chico, sein treuer mexikanischer Vaquero. Er ritt in einem fast halsbrecherischen Tempo, zügelte wenige Schritte vor der Veranda den Vierbeiner und sprang aus dem Sattel, noch ehe das Pferd richtig stand.
"Reiter kommen über den Passweg herunter", meldete er keuchend. Lombard runzelte die Stirn. Fremde Reiter – zu dieser Stunde? In dieser Jahreszeit? Was bedeutete das?
"Hast du sie erkannt, Chico?"
"Nein, Señor. Aber ich glaube, einer von ihnen könnte Señor Whitey sein. Ich habe ein schlechtes Gefühl."
Als er das sagte, konnte keiner von ihnen ahnen, dass der Tod zu ihnen unterwegs war ...


Band 534
Erscheint am 28.11.2017
Die Jagd auf Bullocks Beute

In der schäbigen Hütte herrschte graues Dämmerlicht. Die mit verstaubtem Ölpapier bespannten Fenster ließen nur wenig von dem grellen Sonnenlicht herein.
Juliet saß am Tisch und murmelte leise vor sich hin. Vor ihr lagen verschiedene Papiere, die sie nacheinander durchging.
Ich stand an der Feuerstelle des primitiven Kamins und rührte in dem eisernen Topf, in dem braune Bohnen kochten. Ab und zu kippte ich ein wenig Wasser hinzu, damit sich der Brei nicht am Topfboden ansetzte. beobachtete Juliet aus den Augenwinkeln. Sie war kein besonders hübsches Mädchen. Jedenfalls war sie nicht mein Typ. Sie war mir ein wenig zu dürr, und dort, wo ich es voll und stramm liebte, hatte sie fast gar nichts.



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