Heftvorschau "Jack Slade"           

Band 820
Erschienen am 14.02.2017
Grizzly Jim

Plötzlich, ohne Vorwarnung, stürzte der Grizzly am Ende des Hohlwegs zwischen den Ponderosa-Kiefern hervor. Die Kutsche mit zwei Laternen vorne und Kutscher und Shotgun auf dem Bock verlangsamte an der Steigung. Smokey Bill, der Kutscher, schrie entsetzt auf. Automatisch zog er die Zügel des Sechsergespanns an.
Gav Holland, der Shotgun, hatte auf dem Bock neben dem Kutscher gedöst, so gut das bei der holprigen Fahrt auf der Strecke von Great Falls nach Helena möglich war. Smokey Bill, in Leder gekleidet und bärtig, schwätzte viel – besonders gern schilderte er seinem jeweiligen Shotgun Puffgeschichten. Er rühmte sich, jede Nutte im Goldgebiet von Montana im Dunkeln allein durch Betasten oder am Geruch oder Geschmack ihrer Lustgrotte zu erkennen.
Der Shotgun glaubte das nicht, doch er widersprach nicht. Es war sinnlos, mit dem Kutscher zu streiten.


Band 821
Erscheint am 28.02.2017
Kampf um die Weiberranch

Das Feuer brannte am Ufer des von Weidengebüsch gesäumten Baches. Clay Morgan kauerte davor auf den Fersen und briet ein Lendenstück von dem Kalb, das ihm verletzt über den Weg gelaufen war und das er mit seinem Messer getötet hatte. Jetzt war das Fleisch gar, und Clay nahm es vom Feuer und schnitt sich ein Stück davon ab. Vorsichtig, um sich nicht den Mund zu verbrennen, biss er hinein.
Das saftige Fleisch schmeckte köstlich, und er war hungrig wie ein Wolf, denn er hatte an diesem Tag außer einem Stück Hartbrot noch nichts zwischen die Zähne bekommen. Mit allen Sinnen genoss er den zarten Braten.
Doch plötzlich blieb ihm der Bissen im Halse stecken, denn es erreichte ihn ein scharfer Anruf: „Keine Bewegung, du Strolch, oder wir erschießen dich wie einen räudigen Hund!“


Band 822
Erscheint am 14.03.2017
Der Sklavenmarkt der Mädchenräuber

An der Westseite der Sangre de Cristo Mountains befand sich ein abgelegenes Bergtal mit einer Ranch. Dort fand an diesem milden Frühlingstag eine besondere Auktion statt. Frauen und Mädchen wurden versteigert. Bei den Aufkäufern handelte es sich um Zuhälter und Mädchenhändler, die diese oft blutjungen Girls an Bordelle oder auch an private Abnehmer weiterverkauften.
Die Girls, dreißig waren es diesmal, standen links und rechts von dem Podium in einer Reihe. Bewaffnete und mit Peitschen und Stöcken versehene Männer bewachten sie. Die Kaufinteressenten sollten sie sehen und bereits eine Vorauswahl treffen können. Auf dem Podium, zu dem eine Holztreppe hochführte, wurden die Girls jeweils einzeln oder auch mal zu Paaren angepriesen und versteigert. Das fand unter zotigen Sprüchen und der Darbietung ihrer Reize stattfand.
Der Auktionator war der klumpfüßige Rancher Hobble John Hastings – ein übler schwarzbärtiger Bursche. Seine Helfer schleiften und zerrten die Girls, wenn sie nicht gutwillig gingen, auf das Podium, wo sie sie festhielten, während Hobble John sie anpries.



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