Heftvorschau "Jack Slade"           

Band 803
Erschienen am 21.06.2016
Hölle auf Rädern

»Was ist mit dir?«, fragte Jenny Walsh, als der Eisenbahnkönig Jay Gulver sich in seinem Salonwagen vor ihr auf dem Luxusbett krümmte.
»Es ist… nichts. Lass mir nur einen Moment Zeit. Ich… habe die letzte Zeit zu viel gearbeitet.«
Der Salonwagen stand auf einem Nebengleis auf der Strecke der im Bau befindlichen C & C Railway, des ehrgeizigsten und aufwändigsten Bahnbauprojekts aller bisherigen Zeiten. Größer als die Central, die Northern und die Union Pacific. Eine Transkontinental-Eisenbahn, die alles andere übertreffen sollte.
Gulver war aschgrau im Gesicht. Jenny, eine reizvolle Blondine, hatte ihm gerade die Hose aufgeknöpft und sein bestes Stück hervorholen wollen.


Band 804
Erscheint am 05.07.2016
Die Kopfgeldjägerin

Der Bandolero-Jefe Jorge Arranjuez, genannt El Buitre, war so hässlich wie die Nacht. Lang gewachsen und hager und sehnig, mit einem Geiergesicht und frühzeitig kahl geworden war er. Er hatte einen übergroßen Adamsapfel, ein fliehendes Kinn, stechende Augen und eine gewaltige Hakennase.
Sie ragte hervor wie ein Geierschnabel. Er wurde nicht nur »Der Geier« genannt, er sah auch so aus. Auch sein Charakter entsprach dem eines Aasgeiers.
An dem heißen Nachmittag war er in einem Kaff in der Nähe von Nacozari in Sonora mit zwei Huren zugange. Beide waren sie üppig gebaut, schwarzhaarig, nicht mehr ganz jung. Genau so mochte es der Bandit.


Band 805
Erscheint am 19.07.2016
Janet und der Mountain Man

Grizzly Bill Halligan war ein König in seinen Bergen. Er, ein Hüne von Mann, war froh und glücklich. Er durchstreifte die Berge Montanas, erfreute sich an dem weiten und wilden Land. Wenn ihm danach war holte er sich Squaws von den Blackfeet oder den Crows – die Weiber von den Assiniboins mochte er nicht.
Diese hatten allermeist Pfannkuchengesichter und Stülpnasen, und obwohl sie bliesen wie die Weltmeister und von freundlicher und strapazierfähiger Natur waren, wollte er keine davon um sich haben. Das brockte ihm mit den Assiniboins Probleme ein – sie fühlten sich beleidigt, weil er ihre Frauen verschmähte, die sie einem großen Krieger wie ihm nur zu gern zur Verfügung gestellt hätten.
Die Assiniboins hielten viel von der Vererbung. Kinder mit den Erbanlagen von dem gewaltigen Mountain Man hätten sie gerne in ihrem Stamm gehabt.



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