G.F. Unger - Western Sonder-Edition           

Band 107
Erschienen am 21.03.2017
Wolfsjagd
Geschrieben von G. F. Unger

Als Chet Shannon das Feuer zu wittern beginnt, hält er sofort mit seinen beiden Packpferden an. Er sitzt ab und bindet alle drei Pferde fest. Er hat zwei Gewehre mit dabei, eine schwere Sharps und einen Spencer-Karabiner. Er nimmt den siebenschüssigen Spencer mit, als er sich auf den Weg macht. Denn in diesem Lande reitet man nicht achtlos seines Weges, wenn man ein Feuer wittert. Es kann lebenswichtig sein, sich dafür zu interessieren. Und das genau tut Chet Shannon jetzt mit der ganzen Erfahrung eines Jägers. Seit die Armee die Verträge brach und längs des Bozeman-Wegs einige Forts errichtet, seit man den Schienenstrang der Union Pacific über Cheyenne und Fort Laramie hinaus nach Westen treibt, machen die Indianer wieder Krieg. Und so sehr Chet Shannon die Indianer auch versteht – denn auch er würde an ihrer Stelle Krieg machen –, seinen Skalp möchte er dennoch behalten.


Band 108
Erscheint am 04.04.2017
Mit dem Teufel verbündet
Geschrieben von G. F. Unger

Als sie die alte verlassene Hütte erreichen, halten sie an und blicken wachsam in die Runde. Nach einer Weile sagt James, der älteste der Dee-Brüder: "Das ist es. Hier kann Sally auf uns warten, bis wir mit dem Sack voller Dollars zurückkommen. Dieses winzige Tal wurde vor vielen Jahren schon verlassen. Seitdem fand niemand mehr her. Ja, hier können wir abwarten, bis sie die Jagd abgebrochen haben. Seht, da sind noch einige Wildrinder. Heute noch werden wir uns mächtig große Steaks in die Pfanne hauen."
Kevin und Clint grinsen verwegen und nicken. Alle drei Dee-Brüder wirken verwegen und irgendwie hungrig – so hungrig wie Wölfe nach einem langen Blizzard.
Und dann ist noch das Mädchen bei den drei Dee-Brüdern, Sally Dee.


Band 109
Erscheint am 18.04.2017
Verdammte Treue
Geschrieben von G. F. Unger

An meiner Uniform waren die Dienstabzeichen eines Master Ser-geant. In Fort Tortilla Springs, das kaum mehr als ein befes-tigtes Camp mitten im Apachenland war, hatte ich Patrouillen geführt. Das war sonst ein Job für Offiziere. Doch es gab nicht mehr genug von ihnen in Fort Tortilla Springs.
Als ich an diesem Morgen meine Uniform und die ganze Ausrüstung beim Magazin-Sergeanten abgab und dieser Stück für Stück abhak-te auf der langen Liste, die ich einst beim Empfang unter-schrieben hatte, da verspürte ich eine Mischung von Gefühlen. Die verdammte Armee, die ganze gottverdammte US-Kavallerie, hing mir zum Hals heraus.



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