Wundervolle Geschichten zum Träumen: Bergkristall           

Band 258
Erschienen am 17.05.2016
Als er Frau und Kind verriet

„Das verflixte siebte Jahr“ – über diese Redensart können der Bauer Florian Riedberger und seine hübsche Frau Eva nur lächeln. Sie sind seit mehr als sechs Jahren glücklich verheiratet, haben ein entzückendes Töchterchen und sind fest entschlossen, das Eheleben auch in Zukunft nicht alltäglich werden zu lassen.
Doch ihr Glück wird jäh zerstört, als eine neue Magd den Dienst auf dem Riedberger-Hof antritt. Fanny heißt sie, und sie scheint es von Anfang an darauf angelegt zu haben, dem Bauern den Kopf zu verdrehen. Lange Zeit widersteht Florian allen Verführungskünsten, aber dann steht er Fanny eines Tages allein in einer einsamen Berghütte gegenüber.
Zu spät erkennt er, dass die Magd diese Situation absichtlich herbeigeführt hat – und dass er im Begriff ist, den schlimmsten Fehler seines Lebens zu begehen …


Band 259
Erscheint am 31.05.2016
Sie durften einander nicht lieben

„Ich habe nichts gegen dich persönlich, Roswitha“, beginnt der alte Fürholzer und sieht die junge Sennerin traurig an. „Mich stört es auch net, dass du arm bist und dass deine Mutter net verheiratet war …“ Anton Fürholzer wischt sich den Schweiß von der Stirn. Seine nächsten Worte werden das Lebensglück seines einzigen Sohnes zerstören, das weiß er. Dennoch darf er nicht länger schweigen.
Hoch aufgerichtet steht Markus vor ihm, schützend den Arm um seine Liebste gelegt, die sich an ihn schmiegt und den alten Bauern bang aus ihren schönen, rehbraunen Augen anblickt. Es sind Magdalens Augen, die Augen ihrer Mutter – jener Frau, die Anton Fürholzer vor langer Zeit verraten hat, um eine reiche Hoftochter zu heiraten.
„Ich kann euch den Segen zu eurer Hochzeit wirklich net geben“, beginnt der Fürholzer-Bauer schweren Herzens. „Denn der Markus ist dein Halbbruder, Roswitha.“


Band 260
Erscheint am 14.06.2016
Sie trafen sich heimlich am Wegekreuz

„Du heiratest den Feiersinger, und damit basta!“ Hochrot ist Erwin Ortlieb im Gesicht, als er seiner einzigen Tochter diese Worte an den Kopf schleudert. „Der Feiersinger ist reich, und wir brauchen das Geld, wenn wir unsere Existenz net verlieren wollen! Es liegt allein an dir!“
Für Steffi bricht in diesem Moment eine Welt zusammen. Der Vater „verkauft“ sie tatsächlich an einen Mann, den sie nicht liebt. An einen Mann, der doppelt so alt ist wie sie!
Schluchzend schlägt das Madel die Hände vors Gesicht. Kann der Vater dieses Opfer wirklich von ihr verlangen? Muss sie ihr Herz, das längst einem anderen gehört, für immer verleugnen?



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