Heftvorschau "G.F. Unger Classc-Edition"           

Band 25
Erschienen am 12.02.2019
Harte Brocken
Geschrieben von G. F. Unger

Der Canyon ist so eng, dass die drei Männer hintereinander reiten müssen. Das Gestein der Felswände hat hier unten eine gelbliche Farbe, wird in halber Höhe grünblau und leuchtet ganz oben rot. Die Hufschläge hallen zwischen den Wänden.
An der Kleidung der drei Reiter erkennt man, dass es sich um Amerikaner handelt, auch wenn ihre knochigen Pferde mexikanisches Sattel- und Zaumzeug tragen. Tiere und Reiter sind mit rötlichem Staub bedeckt, und man sieht ihnen an, dass sie erschöpft sind.
Der große blonde Mann, der an der Spitze reitet, hängt krumm im Holzsattel seines Kleppers. Immer wieder stolpert das müde Tier; dann zuckt der Blonde jedes Mal zusammen und reißt krampfhaft die Augen auf, die ihm zugefallen sind. Auch der ihm folgende Reiter, ein schmaler schlanker Kerl mit schwarzem Haar und rassigem Spaniergesicht, droht jeden Augenblick aus dem Sattel zu kippen. Nur der letzte der drei sitzt in gerader Haltung auf seinem Schwarzfalben, hat den Hut ins Genick geschoben und wischt sich das rote Gesicht mit dem Halstuch ab.


Band 26
Erscheint am 26.02.2019
Montana Kitty
Geschrieben von G. F. Unger

Die "Frontier-Days" in Cheyenne sind beendet. Viele Tage lang kämpften die besten Reiter um die Würde eines "Königs der Cowboys". Die größte Überraschung für alle Zuschauer war das Rennen über zehn Meilen. Die besten Pferde wurden an den Start geführt. Die Wettsummen gingen in die Millionen, denn es wurde ja im ganzen Lande gewettet. Pferde von sagenhaftem Ruf, wie man sie auf den freien Weiden kaum zu Gesicht bekommt, liefen um den ersten Preis – und der betrug zwanzigtausend Dollar.
Eine große Enttäuschung war es für Zuschauer und Wetter, dass der haushohe Favorit, der schwarze Riesengaul "Tornado", gar nicht an den Start kam. Die Gründe dafür sind jetzt, unmittelbar nach dem Rennen, noch nicht bekannt.
Das große Rennen wurde von einem krassen Außenseiter gewonnen; ein silbergraues Tier, auch ein Riesenpferd, aber unbekannt und deshalb wenig beachtet. Dieser Gaul brachte den Wettern hohe Gewinne, denn da wenige Menschen auf ihn setzten, erreichte er eine hohe Quote. Aber das Pferd wird durch den Sieg mit einem Schlag überall bekannt. "Silverking" heißt es.


Band 27
Erscheint am 12.03.2019
Herzass-Boys greifen ein
Geschrieben von G. F. Unger

Schon zwei Tage lang wird Alaska-Ben durch die Berge gehetzt. Dass er noch lebt und immer wieder seinen Verfolgern ein Schnippchen schlagen konnte, verdankt er nicht nur seinem Geschick: Die Berge sind seine besten Verbündeten, und er versteht es, seine Vorteile zu nützen. Tiefe Canyons, Steilhänge, Löcher, Talkessel und hochragende Schroffen erwecken den Eindruck, als habe eine Riesenhand hier alles durcheinandergeworfen. Anderer Meinung wird man hingegen, wenn man plötzlich auf eins der großen Täler trifft, die mit ihrem saftigen Gras wie weltverlorene Paradiesflecken anmuten.
Alaska-Ben ist ein harter Mann, der in seinem langen Leben immer nur Kampf gekannt hat: Kampf mit wilden Tieren, Kampf mit Naturgewalten – und auch Kampf mit Menschen, die ihm ans Leben wollten.



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