06.12.2019, 22:42 Uhr

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Band 357
Erschienen am 26.11.2019
Ein kurzes Glück, bevor ich gehe

Tatjana ist mit Leib und Seele Bankerin. Mit ihren zweiunddreißig Jahren hat sie es dank ihres ungewöhnlichen Ehrgeizes schon zur Direktorin einer großen Frankfurter Bank gebracht. Freizeit oder Privatleben? So etwas gibt es in Tatjanas Wortschatz nicht. Für Frauen, die sich verliebt an einen Mann hängen und von Kindern träumen, hat sie nur ein mitleidiges Lächeln übrig. Entweder, man will im Leben etwas erreichen, oder man ist eben verweichlicht und rennt den anderen nur hinterher!
Doch dann erhält Tatjana eine Diagnose, die ihre bisherige Lebensweise auf einmal infrage stellt. Die Ziele, die sie sich so hart erkämpft hat, wirken plötzlich völlig nebensächlich.
Was bedeuten schon Geld, Ansehen und Macht? Diese Dinge sind nichts im Vergleich zu Freundschaft, Liebe und Vertrauen. Wahres Glück, so erkennt sie, erfährt man auf ganz anderen Wegen. Und ein solches Glück will Tatjana unbedingt noch erleben. Sie will wissen, wie es ist, zu lieben und geliebt zu werden – komme, was da wolle ...


Band 358
Erscheint am 10.12.2019
Was wir geben müssen

Als die junge Hebammenschülerin Celina auf den Monitor des Ultraschallgerätes blickt, muss sie sich beherrschen, um nicht einen erschrockenen Schrei auszustoßen. Krampfhaft bemüht sie sich um ein breites Lächeln. Die werdende Mutter soll auf keinen Fall bemerken, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Wenn sie die Wahrheit erfährt, wird sie nur in Panik verfallen oder einen Schock erleiden, und so kurz vor der Geburt muss das unbedingt vermieden werden.
Unter einem Vorwand lässt Celina die Schwangere für einen Moment allein. Sie muss so schnell wie möglich die leitende Gynäkologin aufsuchen und ihr berichten, was sie Unglaubliches entdeckt hat. So etwas hat sicher auch ihre erfahrene Kollegin noch nie gesehen. Denn das, was die Ultraschalluntersuchung gezeigt hat, gibt es nur höchst selten – und kein Mediziner wünscht sich, so etwas jemals zu Gesicht zu bekommen.
Innerhalb kürzester Zeit sind auch Notarzt Peter Kersten und sein Team informiert. Den Ärzten ist klar: Die Schwangere muss auf der Stelle operiert werden, und diese OP wird etwas sein, was es an der Frankfurter Sauerbruch-Klinik noch nicht gegeben hat ...




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