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Band 358
Erschienen am 10.12.2019
Was wir geben müssen

Als die junge Hebammenschülerin Celina auf den Monitor des Ultraschallgerätes blickt, muss sie sich beherrschen, um nicht einen erschrockenen Schrei auszustoßen. Krampfhaft bemüht sie sich um ein breites Lächeln. Die werdende Mutter soll auf keinen Fall bemerken, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Wenn sie die Wahrheit erfährt, wird sie nur in Panik verfallen oder einen Schock erleiden, und so kurz vor der Geburt muss das unbedingt vermieden werden.
Unter einem Vorwand lässt Celina die Schwangere für einen Moment allein. Sie muss so schnell wie möglich die leitende Gynäkologin aufsuchen und ihr berichten, was sie Unglaubliches entdeckt hat. So etwas hat sicher auch ihre erfahrene Kollegin noch nie gesehen. Denn das, was die Ultraschalluntersuchung gezeigt hat, gibt es nur höchst selten – und kein Mediziner wünscht sich, so etwas jemals zu Gesicht zu bekommen.
Innerhalb kürzester Zeit sind auch Notarzt Peter Kersten und sein Team informiert. Den Ärzten ist klar: Die Schwangere muss auf der Stelle operiert werden, und diese OP wird etwas sein, was es an der Frankfurter Sauerbruch-Klinik noch nicht gegeben hat ...


Band 359
Erscheint am 21.12.2019
Dr. Kersten und eine verbotene Liebe

Für Frauen hat sich der junge Pater Martin nie sonderlich interessiert. Schließlich ist er von klein auf zum Priester erzogen worden. Doch als er seine neue Kirchengemeinde im Frankfurter Stadtteil Schwanheim zum ersten Mal aufsucht, lernt er dort die Assistenzärztin Aurora kennen. Die beiden schauen einander in die Augen, und sofort ist da etwas Magisches zwischen ihnen. Martin fühlt sich unwiderstehlich zu der bildhübschen Frau hingezogen, und ihr Blick sagt ihm, dass sie ganz genauso fühlt. Fast im gleichen Moment wendet sich Martin erschrocken von der Sechsundzwanzigjährigen ab. Das, was er hier fühlt, darf nicht sein! Er hat geschworen, im Zölibat zu leben, und diesen Schwur wird er nicht brechen.
Bei seiner ersten Predigt vor der neuen Gemeinde sieht er Aurora wieder. Sie steht in der Kirchenbank, ihre Augen schwimmen in Tränen, und sie starrt ihn fassungslos an. Er jetzt, bei seinem Anblick im Priestergewand, begreift sie, dass ausgerechnet er der neue Pfarrer ist – und für sie damit unerreichbar.
In den folgenden Wochen gehen sich die beiden aus dem Weg. Jeder kämpft ganz allein mit seinem Kummer. Bis Notarzt Peter Kersten eines Nachts zu Martin gerufen wird, weil der Pater zusammengebrochen ist ...



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