Heftvorschau "Winchester"           

Band 619
Erschienen am 16.07.2019
Im Sturm des Hasses

Dies ist die Geschichte von Goodfellow und der Dakota-Prinzessin. Sie war eine Blume der Prärie. Er war ein begnadeter Maler, den alles Schöne auf der Welt so faszinierte, dass er es für alle Zeiten auf seinen Bildern verewigen wollte.
Goodfellow und die Dakota-Prinzessin waren sehr bald ein Herz und eine Seele. Sie liebten sich mit unbezähmbarer Leidenschaft, aber über ihnen lastete gleichzeitig ein furchtbarer Fluch. Der Sturm des Hasses war so vernichtend und zerstörend, dass es bald kaum noch einen Funken Hoffnung gab ...


Band 620
Erscheint am 23.07.2019
Der Weg zum Stiefelhügel

Zu spät sah Maureen Kelly die abgerissene Gestalt, die hinter dem Felsen hervorglitt. Noch bevor sie Aubrey Gallup, den Mann auf dem Kutschbock, auf die Gefahr aufmerksam machen konnte, hatte der zerlumpte Bursche das Wagenende erreicht. Er klammerte sich an die eiserne Planenstange, ließ sich ein Stück mitreißen und zog sich gewandt auf den Wagen.
Grinsend hockte er auf den Hacken, betrachtete einen Augenblick das Mädchen und schnellte sich hoch. Er landete dicht hinter Aubrey Gallup. "Stopp!", befahl er mit harter Stimme. "Keine Bewegung! Die Hände hoch, Bruder!"
Aubrey Gallup erschrak gewaltig, aber er gehorchte. Sein energisches Gesicht wurde rot, er knirschte mit den Zähnen. Doch der Mann hinter ihm verstand sicher keinen Spaß.


Band 621
Erscheint am 30.07.2019
Der Mann aus dem Nichts

Der 15. Mai des Jahres 1865 war ein schöner, sonniger Tag. Die Natur hatte das Land mit so viel kräftigem Grün, mit so viel bunter Blütenpracht überzogen, dass man die vielen Zeichen der Zerstörung nur noch bei genauerem Hinsehen bemerkte. Und man konnte an einem solchen Tag leicht vergessen, dass der von beiden Seiten unerbittlich geführte Krieg erst seit gut vier Wochen zu Ende war.
Aber war er wirklich zu Ende? Nein, noch bekämpften sich die Menschen untereinander weiter. Noch waren Morde und Gewalttätigkeiten an der Tagesordnung.
Plündernde Banden von desertierten Soldaten und ehemaligen Guerillatruppen zogen durch die dünnbevölkerten Staaten des Südens und des Südwestens. Es waren Horden, die das Wort Gnade nicht in ihrem Sprachschatz führten, und es gab Männer unter ihnen, die das Töten weniger aus Notwendigkeit als aus Freude betrieben.



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