Heftvorschau "Dorian Hunter"           

Band 33
Erschienen am 03.12.2019
Mbret
Geschrieben von Earl Warren

Dorian Hunter sah auf seine Uhr und entschied, dass er noch Zeit hatte, eine Player's zu rauchen.
Er lehnte sich bequem im Sitz der DC 9 zurück. Es war nicht mehr die neueste Maschine und auch nicht die größte, aber er war froh, dass er von Istanbul aus mit den Austrian Airlines so schnell nach Wien hatte aufbrechen können.
Er dachte an Wien, an die Kärntner Straße, den Prater und die vielen Kaffeehäuser mit ihrer verwirrenden Anzahl Kaffeesorten. Doch er würde kaum Zeit haben, Kaffee zu trinken und zu plaudern.
Coco Zamis war in Gefahr.
Sein Verhältnis zu Coco war zwiespältig. Die schöne schwarzhaarige Frau mit der rassigen Figur steckte ihm im Blut, aber das schloss gelegentliche, zum Teil recht heftige Differenzen nicht aus.
Sie waren beide starke und eigenwillige Charaktere, der Dämonenkiller und die ehemalige Hexe.


Band 34
Erscheint am 17.12.2019
Die Frau aus Grab Nr. 13
Geschrieben von Ernst Vlcek

Die Tote streckte ihre Glieder, dass der Sarg in den Fugen ächzte. Von irgendwo war ein lautloser, aber eindringlicher Ruf gekommen, der sie aus dem Reich der Toten ins Diesseits holte.
»Aaahhh!« Ein Seufzer kam über die verfaulten Lippen, ein unheimlicher Laut, Lebenszeichen einer Untoten. Wieder reckte sie die knochigen Arme; die Gelenke knackten, Sehnen rissen.
Doch die Untote merkte es nicht; sie war gegen alle körperlichen Schmerzen gefeit. In ihrem Leben hatte sie viele Qualen zu ertragen gehabt, jetzt war ihr Körper schon seit langer Zeit tot – und blieb auch bei der Wiederkehr schmerzunempfindlich.
Nur ihre Seele war verwundbar ...


Band 35
Erscheint am 28.12.2019
Der schwarze Hengst
Geschrieben von Neal Davenport

Der Tierarzt durchtrennte die Nabelschnur, und einer der Helfer beugte sich über das neugeborene Vollblutpferd und griff nach der schillernden Haut, die das Fohlen umhüllte.
Krachend zerriss die Haut, und die kräftigen Beine und der Leib des Tieres waren zu sehen. Dann zerbarst knirschend die Haut über dem Kopf.
Arnod stieß einen Entsetzensschrei aus. Der Arzt und seine Helfer wichen von Grauen geschüttelt zurück. Das Fohlen bewegte sich langsam und versuchte aufzustehen, eine ganz normale Reaktion.
»Was ist das?«, fragte jemand mit versagender Stimme.
Das Fohlen stand auf und bewegte den abscheulich hässlichen Tigerkopf mit den rotglühenden Augen. Es riss weit das Maul auf, das Raubtierzähne zeigte. Arnod war wie gelähmt. Etwas Ähnliches hatte er nie zuvor gesehen.
Ein Fohlen mit einem Tigerkopf!
Das konnte es einfach nicht geben!



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